5 Dinge, die du in Rostock gemacht haben musst | reisereporter.de

5 Dinge, die du in Rostock gemacht haben musst

In der Hansestadt spielt sich das Leben im Sommer draußen ab – dicht am Meer, in der vielleicht coolsten Stadt zwischen Kopenhagen und Berlin. reisereporter Philip zeigt dir fünf Dinge, die du gemacht haben musst.

Philip Schülermann
http://pixabay.com/JuliaBoldt
Die Altstadt liegt direkt an der Warnow, die in der Ostsee mündet.

Foto: http://pixabay.com/JuliaBoldt

1. Grillen am Stadthafen

Sobald die Sonne im Frühjahr rauskommt, zieht der Geruch von Fleisch und Rauch die Warnow entlang. Dann kommen die Rostocker wieder in Scharen in den Stadthafen, um dort zu zu grillen.

Eine Wiese gibt es auf der Seite der Stadt nicht. In der Hansestadt speist man auf Beton- oder Holzstufen an der Kaikante – mit Blick auf den Fluss, das gegenüberliegende Gehlsdorf und Segelboote.

Wenn du dir hinter der Zentrale der Reederei Aida dein Plätzchen gesucht hast, kannst du vielleicht sogar Tänzern zugucken, die im Sonnenuntergang einen Kurs machen.

Am besten grillt es sich am Stadthafen, zwischen Neptunwerft und Aida.
Am besten grillt es sich am Stadthafen, zwischen Neptunwerft und Aida. Foto: OZ

2. Die Skyline bestaunen

Okay, Rostock ist nicht New York. Aber ja, die Hansestadt hat eine Skyline und nennt sie auch so.

Am besten kannst du den Blick von Gehlsdorf aus bestaunen. Der Stadtteil liegt gegenüber des Stadthafens, auf der anderen Seite der Warnow. Zu Fuß erreichst du den dortigen Uferweg mit der kleinen Fähre, die am Kabutzenhof fährt. Der Weg führt entlang der Warnow, führt durch den Yachthafen und durch Schilflandschaften in der versteckte Holzstege liegen. Hier kannst du es dir gemütlich machen – bei Tag und bei Nacht.

Die Skyline ist toll anzusehen und überrascht Rostock-Neulinge.

3. Die Eiswerkstatt besuchen

Die kleinen weißen Becker mit dem blauen Schriftzug kennt in Rostock jedes Kind. Sie gehören zur Eiswerkstatt am Hopfenmarkt in der Rostocker Innenstadt. Das Team verkauft dort Original DDR-Softeis und Frozen Joghurt – das musst du probieren! Dazu gibt es verschiedene Toppings und Soßen. In den Fililalen gibt es aber auch Waffeln und Kaffee.

Kröpeliner Str. 18 | 18055 Rostock | geöffnet täglich von 10 bis 20 Uhr

Stammgast sarah Göbel und Eiswerkstatt-Mitarbeiter Ole Zellmer werben in der Rostocker Innenstadt für ihr DDR-Eis.
Stammgast Sarah Göbel und Eiswerkstatt-Mitarbeiter Ole Zellmer werben in der Rostocker Innenstadt für ihr DDR-Eis. Foto: Frank Söllner

4. SUP auf der Warnwow

Sie gehören mittlerweile zum Stadthafen wie Möwen und Segelboote: Standup-Paddler drehen Tag für Tag und Abend für Abend ihre Runden auf der Warnow. Wenn du dich aufs Wasser wagst, kannst du vielerorts anlegen und an Land gehen. Du kannst auch die kleinen Kanäle der Stadt erkunden. Und du kannst Rostock von einer neuen Seite erleben. 

Boards bekommst du im alten Speicher am Stadthafen. „Surpreme Surf“ vermietet sie für 15 Euro pro Stunde. Tipp: Für 29 Euro kannst du das Board den ganzen Tag nutzen.

Supreme Surf | Am Strande 2e | 18055 Rostock

5. Ein Drink im Freigarten

Der Freigarten mutet wie eine irgendwie diffuse Mischung an, die aber hervorragend funktioniert: Biergarten, alternatives Zentrum, heimische Terrasse, und dazu das Gefühl mit viel mehr Freunden zusammen zu sitzen als man dorthin mitgebracht hat. Du sitzt auf Bierbänken unter Lichterketten, es lodern Feuer in Körben und die Getränke holst du dir selbst an den Tisch.

Der Freigarten kostet keinen Eintritt und befindet sich in der Doberaner Straße, neben dem Peter-Weiss-Haus, dem PWH, zu dem er auch gehört. Dort finden regelmäßig Konzerte und Partys statt. Aber so richtig kann man sich nicht aufraffen, sitzt man einmal im gemütlichen Halbdunkel des Freigartens.

Wenn du eine Unterkunft suchst: Zum PWH gehört auch ein Hostel namens Subraum.

Doberaner Str. 21 | 18057 Rostock

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