1. Wahrzeichen der Kieler Förde: Marine-Ehrenmal

Die meisten Besucher kommen wegen der schönen Aussicht, die sie auf dem 72 Meter hohen Turm genießen können. Doch das am 30. Mai 1936 eingeweihte Marine-Ehrenmal kann viel mehr: Es erzählt seine wechselhafte Geschichte von einer Pilgerstätte für Menschen mit rechtem Gedankengut bis hin zu einem Mahnmal gegen Krieg und Verbrechen.

Der Deutsche Marinebund als Eigentümer des umstrittenen Bauwerks leistet seit vielen Jahren Aufklärungsarbeit und bietet Führungen sowie Rallyes für Schüler an. Besonderer Tipp: In der unterirdischen Gedenkhalle kannst du dich wie am Grunde des Meeres fühlen. Beeindruckend und beklemmend.

Marine-Ehrenmal | Adresse: Strandstraße 92, 24235 Laboe | Öffnungszeiten: 01. November bis 28. Februar: täglich von 10 bis 16 Uhr. März und Oktober: täglich von 09:30 bis 17 Uhr. 01. April bis 31. Mai: täglich von 9 bis 18 Uhr. 01. Juni bis 30. September: täglich von 9 bis 19 Uhr. Eintrittspreise zwischen 4,50 Euro und 6,50 Euro

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Das beeindruckende Marinedenkmal in Laboe an der Kieler Förde ist das Wahrzeichen der Stadt.

2. Technisches Museum: U-Boot „U-955“

Am Fuße des Marine-Ehrenmals liegt das Museums-U-Boot U 955 am Strand von Laboe. Gestrandet ist es dort natürlich nicht, aber nach aufwendiger Restaurierung im Marinearsenal Kiel wurde der Kriegsveteran mithilfe von zwei Schwimmkränen 1972 nach Laboe in den Besitz des Deutschen Marinebundes gebracht.

Durch einen eigens dafür ausgebaggerten Kanal, der 500 Meter lang, drei Meter tief und 42 Meter breit war. Heute dient es als historisch-technisches Museum, in dem du dir die damaligen Lebensbedingungen der Soldaten anschauen kannst. Auf engstem Raum teilten sich 50 bis 60 Männer Betten und Arbeitsraum unter Wasser. Nichts für schwache Nerven

Technisches Museum U 995 | Adresse: Strandstraße 92, 24235 Laboe | Öffnungszeiten: März und Oktober: täglich von 09:30 bis 17 Uhr, Führung um 15 Uhr. April und Mai: täglich von 9 bis 18 Uhr, Führung um 15 Uhr. Juni bis September: täglich von 9 bis 19 Uhr, Führung um 15 Uhr. November bis Februar: täglich von 10 bis 16 Uhr, Führung um 14 Uhr. Eintrittspreise zwischen 4 und 5 Euro.​

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Ein beliebtes Reise-Souvenir: ein Foto vom U-Boot "U995", das als technisches Museum dient.

3. Hafen von Laboe

Einen der schönsten Häfen in der Kieler Förde hat Laboe. Seit der Sanierung des Hafenumfelds 2014 ist der Vorplatz zu einem mediterranen Schmuckstück mit Palmen, Piazza-Ambiente und vielen Sitzgelegenheiten geworden. Hier kannst du alten Fischerbooten, Traditionsseglern und dem Seenotkreuzer „Berlin“ beim Schaukeln im Hafenbecken zusehen.

Mit wenigen Schritten erreichst du die Ortsmitte für einen kleinen Bummel oder die moderne Marina mit ihren schicken Jachten. Vom Laboer Hafen aus kannst du zu verschiedenen Törns auf die Ostsee starten. Außerdem gibt es kleine Werften, Segelmacher und natürlich Fischbrötchen.

Hafen von Laboe | Adresse: Hafenstraße/Hafenplatz, 24235 Laboe

4. Station und Info-Zentrum der DGzRS-Seenotretter

Nach der deutschen Hauptstadt benannt wurde der jüngste Neubau der Seenotretter. Die „Berlin“ löste im Januar 2017 seinen 32 Jahre alten Vorgänger mit dem gleichen Namen in Laboe ab. Etwa 120 bis 150 Einsätze pro Jahr fährt das Schiff , was die DGzRS-Station Laboe zur einsatzstärksten der ganzen Ostsee macht.

Du kannst dich im Info-Zentrum in der Hafenstraße über die freiwillige Arbeit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger schlaumachen: Filme im Küstenkino gucken, Vorträge anhören oder an einem Simulator selbst einen Einsatz fahren. Dort kannst du dich auch für Führungen auf der alten „Berlin“ anmelden. Denn das Schiff mit Feuerlöschpumpe, medizinischer Notfallausrüstung und Tochterboot ist nicht immer für Besucher geöffnet.

Info-Zentrum DGzRS Laboe | Adresse: Hafenstraße 4, 24235 Laboe | Besichtigungstermine der alten „Berlin“ vor Ort oder unter Tel. 0421 53 707 - 666 oder per E-Mail: besichtigung@seenotretter.de.

5. Freya-Frahm-Haus

Ein nicht ganz einfaches Erbe hinterließ 2010 die Laboerin Freya Frahm der Gemeinde: ihr sanierungsbedürftiges Haus von 1896 in Top-Lage mit Blick auf die Außenförde, dem heutigen Freya-Frahm-Haus. Es sollte ein Haus der Begegnung für alle werden. Nach langem Hin und Her gründete sich 2012 ein Förderverein, der das Projekt unterstützte.

Heute ist das renovierte Freya-Frahm-Haus ein kulturelles und künstlerisches Zentrum mit wechselnden Ausstellungen geworden. Hier kannst du „Kultur mit Aussicht“ genießen.

Freya-Frahm-Haus | Adresse: Strandstraße 15, 24235 Laboe | Öffnungszeiten: variieren je nach Veranstaltung und Ausstellung, online einsehbar | Kontakt: info@freya-frahm-haus.de