Vulkanausbruch in Guatemala: Tausende fliehen, Flughafen geschlossen

Vulkanausbruch in Guatemala: Tausende fliehen

Der Feuervulkan in Guatemala ist ausgebrochen – mindestens 62 Menschen sind ums Leben gekommen, Tausende sind auf der Flucht. Der internationale Flughafen musste gesperrt werden.

Mehrere Menschen starben bei dem Vulkanausbruch.
Mehrere Menschen starben bei dem Vulkanausbruch.

Foto: imago/Xinhua

Kilometerweit spuckt der Feuervulkan, der Volcán de Fuego, Asche und Rauch in den Himmel. Er zwingt rund 3.100 Menschen zur Flucht, 62 sind bislang gestorben. Die Behörden befürchten aber, dass es noch mehr Tote geben könnte. 

Über dem Gebiet breitet sich eine riesige Wolke aus Rauch und Asche aus, in vier Departments des Landes regnete es Asche und Gestein. Ein Lavastrom zerstörte die Dörfer Los Rotes und El Rodeo.

In den sozialen Netzwerken sind Bilder von Bewohnern rund um den 3.700 Meter hohen Berg zu sehen, die vor Feuer und Lava flüchten. Andere zeigen Straßenzüge und Bäume, die mit einer weißgrauen Ascheschicht überzogen sind.

Der Fuego, rund 40 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt, ist einer der aktivsten Vulkane in Mittelamerika, bereits Ende Mai hatte er Schlamm ausgespuckt. Nun zeigt er seine ganze Kraft.

Der internationale Flughafen von Guatemala-Stadt musste wegen des Ascheregens auf der Landebahn geschlossen werden, wie die Flugbehörde DGAC mitteilte. Rund 14 Flüge seien betroffen gewesen.

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