Vor der Küste von Mallorca sind mehrere Expemplare der hochgiftigen Portugiesischen Galeere gesichtet worden. Daher hat die Stadtverwaltung von Palma jetzt ein Badeverbot für die Strände in den Vierteln Molinar und Can Pastilla ausgesprochen. Nachdem dort heute die giftigen Quallen gesehen wurden, wurde die Rote Fahne gehisst.

Can Pastilla ist das westliche Ende der Playa de Palma. In Molinar dagegen ist ein Abschnitt betroffen, den weniger Badegäste als vielmehr Spaziergänger und Jogger schätzen, berichtet die „Mallorca Zeitung“.

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Badeverbot kommt nach der Sichtung mehrerer der hochgiftigen Quallen

Das Gift der Portugiesischen Galeere verursacht extrem schmerzhafte Quaddeln und ist vor allem für Allergiker oder geschwächte Personen gefährlich, im schlimmsten Fall sogar tödlich.

Zunächst waren Überreste eines toten Exemplares in der Nähe des Strandes Ciudad Jardin entdeckt worden, gestern Abend wurde dann an der Küste des Delta, östlich der Playa de Palma, eine lebende Qualle gesehen. 

Bereits an den Stränden von Ibiza und Formentera sind die Portugiesischen Galeeren angeschwemmt worden, aufgrund der konstanten Winde im März sind sie wahrscheinlich vom Atlantik ins Mittelmeer gelangt. 

Die Tiere könnten so lange überleben, wie die Meerestemperatur unter 25 Grad bleibt, so die Einschätzung im balearischen Umweltministerium.