Am 70. Jahrestag der Eroberung Ost-Jerusalems ist in Israel auch die neue Botschaft der USA in Jerusalem eröffnet worden. US-Präsident Donald Trump hatte die Stadt vor einem halben Jahr als Hauptstadt Israels anerkannt – und damit die Verlegung der Botschaft von Tel Aviv angekündigt. Israelis feierten den Tag und die Eröffnung. Palästinenser protestierten, auch sie fordern Ostjerusalem als Hauptstadt eines künftigen Palästinenserstaates. Es kam zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit zahlreichen Toten. 

Das Auswärtige Amt warnt auch am Tag danach vor einem Besuch der Altstadt Jerusalems, der Altstadttore, der umliegenden Viertel und des Tempelbergs. Reisenden wird angeraten, sich fortlaufend zu informieren. Die Kollegen vom RedaktionsNetzwerk Deutschlands berichten live

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Bereits seit März gibt es vermehrt Protestmärsche und Kundgebungen der Palästinenser. Dabei kam es zu zahlreichen Todesopfern und Verletzten auf palästinensischer Seite. Während Israel die Staatsgründung am 14. Mai feiert, ist für die Palästinenser der 15. Mai der Tag der Nakba (Katastrophe). 

Grundsätzlich bestehen dauerhafte Reisewarnungen für den Gazastreifen, das Westjordanland und Ost-Jerusalem sowie für die Grenzgebiete zu Syrien und dem Libanon.