Sie waren das wohl bekannteste Motiv der Biennale im vergangenen Jahr: Die neun Meter hohen Hände, die aus dem Canal Grande ragten und ein Haus zu stützen schienen. Nun ist die Skulptur des italienischen Künstlers Lorenzo Quinn abmontiert worden. Der Denkmalschutz hat es verlangt.

Die Hände sollten auf den Klimawandel aufmerksam machen. Ansteigende Wasserstände bedrohen Venedigs historische Häuser. Konkret stützte die Skulptur, die den Titel „Support“ trägt, symbolisch das Hotel Ca’ Sagredo. Die Eigentümer des Hotels sowie viele Venezianer drangen auf den Verbleib.

Quinn schenkte sein Werk daher der Stadt – und hofft auf ein Wiedersehen, wie er der Zeitung „Venezia Today“ sagte. Doch da die Hände als temporäre Installation angebracht wurden, mussten sie nun erst mal weg.

Im Rahmen der Biennale 2017 wurde die Skulptur „Support“ von Lorenzo Quinn an einem Haus angebracht.

Viele Städte und Gemeinden hätten angeboten, die Hände zu übernehmen. Lorenza Lain, Direktorin des Ca’ Sagredo, wartet und hofft auf eine positive Entscheidung der Stadtverwaltung: „Die Hände gehören dauerhaft in die Stadt.“