Dein Name beim Online-Check-in muss mit deinem Namen im Pass übereinstimmen – logisch, oder? Was aber, wenn dein Nachname so lang ist, dass er gar nicht in das Feld in dem Onlineformular passt und du ihn irgendwie abkürzen musst?

Genau das hat ein Passagier, der mit seiner Familie bei Thai Airways fliegen wollte, gemacht – am Flughafen musste er dann eine Strafe von 79 Euro für die Änderung der Tickets bezahlen.

Die Airline entschuldigt sich für die Gebühr

Am Check-in-Schalter der thailandischen Airline habe das Personal ihm mitgeteilt, dass er und seine Familie das Flugzeug nicht betreten dürften, solange die Namen auf Bordkarte und Pass nicht übereinstimmen. Die einzige Möglichkeit, den Flug nicht zu verpassen, sei eine Namensänderung – und die koste nunmal 79 Euro, berichtet die „Bangkok Post“.

Dass die Familie mit dem langen Nachnamen nichts für das zu kurze Feld bei der Onlinebuchung, in das nur 25 Zeichen passen, könne, war der Crew beim Check-in erst mal egal. Im Nachhinein entschuldigte sich Thai Airways aber bei der Familie und versprach, die Gebühr für die Namensänderung zurückzuzahlen. Das Formular beim Online-Check-in solle nun überarbeitet werden.

Weil sich thailändische Familien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einmalige Namen zulegen mussten, haben viele Menschen in dem Land extrem lange Familiennamen – vor allem, wenn sie chinesische Vorfahren haben.

Übrigens: Wie der Mann denn nun hieß, hat er nicht verraten.