Erst im März erlebten mehr als 2.000 Passagiere der „Norwegian Sun“ eine absolute Horror-Kreuzfahrt, die einer Großbaustelle glich. Jetzt die nächste Pannenmeldung aus der Welt der schwimmenden Paläste.

So ein Kreuzfahrtschiff ist ganz bestimmt nicht leicht zu steuern, erst recht nicht auf den Millimeter genau, Kollisionen sind trotzdem ziemlich selten. Die „MSC Armonia“ hatte aber offensichtlich kein Glück beim Anlegen im Hafen von Roatán in Honduras und rammte den Pier, der unter dem riesigen Schiff wie ein weicher Keks zerbröselte.

Die „MSC Armonia“ zerstörte den Anleger beim Vorbeifahren

Am frühen Morgen des 10. April wollte das Luxusschiff in dem kleinen Hafen anlegen, aber irgendetwas lief gehörig falsch: Viel zu schnell näherte sich die „MSC Armonia“ dem Pier, rammte ihn mit der linken Seite und zerstört die Anlegestelle im Vorbeifahren.

Das zeigt ein Video vom Moment des Unfalls:

In einem Statement der Reederei heißt es: „Während des Manövrierens wich das Schiff von seinem Kurs ab und streifte das Ende des Anlegers. Die Gründe für diesen Vorfall werden aktuell untersucht.“

Die rund 1.800 Passagiere an Bord seien unverletzt und die Schäden am Schiff nicht gravierend gewesen, sodass die Kreuzfahrt ohne Verzögerung fortgesetzt werden konnte. Das berichtet die „Daily Mail“.