Sally Canario war mit der Airline Delta auf einem Flug von Los Angeles nach Minneapolis in den USA unterwegs. Neben ihr saß eine Mutter mit ihrem Kind.

Canario erzählte der britischen „Sun“, das Kind habe mit dem Kopf im Schoß der Mutter gelegen – mit den Füßen aber auf ihrem Rumpf und sogar in ihrem Gesicht. Abgesehen vom Schreien und Weinen trat das Kind ihr in die Rippen – in „Bewegungen wie beim Fahrradfahren“.

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Als Canario einen Flugbegleiter um einen anderen Sitzplatz und darum bat, sich ihre Verletzungen anzusehen, habe dieser abgewinkt. Er sei nicht für die Aufnahme von Verletzungen zuständig. Im Übrigen sei Canario gar nicht verletzt und eher die Nervensäge als das Kind. Sie müsse sich selbst mit der Familie auseinandersetzen, um den Vorfall zu klären.

Sie habe sich sogar anhören müssen, selbst Verursacherin zu sein und die Familie zu belästigen, so Canario. Obwohl die Mutter bestätigt habe, dass es keine Belästigung gab.

Passagierin fordert Änderung der Richtlinien

So kommt es auch, dass Canario nicht der Familie die Schuld gibt für die missliche Situation, sondern der Fluggesellschaft Delta. Diese sei verantwortlich dafür, dass die Familie nicht zusammensitzen konnte, da sie einen Last-minute-Flug gebucht hatte. In solchen Fällen erlaubt Delta keine Sitzplatzwahl mehr.

Der Vater saß auf einem anderen Platz im Flieger. Canario hätte gern mit ihm getauscht, wenn sie davon gewusst hätte.

Delta will die Forderung nach einer Veränderung der Richtlinien überdenken. Ein Mitarbeiter entschuldigte sich für den Vorfall. Gegenüber der „Sun“ erklärte ein Airline-Sprecher, dass es ein bedauerlicher Vorfall sei und sie mit der Passagierin in Kontakt stünden, um die Situation aufzuklären.