Auf einer Safari wollen Urlauber wilde Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten und ihnen so nah wie möglich kommen. Aber so nah?!

Peter Heistein und sein Stiefsohn Britton Hayes werden diese Safari wohl nie vergessen. Im Serengeti-Nationalpark in Tansania beobachteten die amerikanischen Urlauber Geparden bei ihrer Mittagspause. Drei von ihnen wurden offenbar neugierig und näherten sich der Gruppe. Und eines der Raubtiere sprang sogar in den Jeep! 

Ein Gepard springt in den Jeep, einer auf die Motorhaube

Der Gepard schnüffelte an den Sitzen und sah sich im Auto um. „Ein anderer sprang auf die Motorhaube und starrte uns durch die Windschutzscheibe an“, schreibt Peter auf seinem Instagram-Account

Der Tourguide habe den beiden empfohlen, keinen Augenkontakt zu dem Tier aufzunehmen, berichtete Britton später dem amerikanischen Radiosender „komonews“. „Er sorgte dafür, dass ich ruhig blieb und das Tier so merkte, dass es mir vertrauen konnte.“ Stiefpapa Peter hielt den Moment im Video fest:

Der Gepard wollte wohl einen besseren Ausblick auf sein Jagdgebiet haben und sei daher in das Auto gesprungen, mutmaßt Peter. Nach einer kurzen Erkundung seien die drei Tiere wieder von dannen gezogen, um ihre Jagd fortzusetzen. 

„Ehrlich gesagt war es wahrscheinlich einer der gruseligsten Momente meines Lebens“, so Britton, „ich hatte das Gefühl, dass ich mich von Gedanken befreien musste. Denn nach allem, was man über Raubtiere so sagt, können sie Angst und jegliche Art von Unbehagen fühlen, und sie werden entsprechend reagieren.“