Reisen mit einem Kleinkind? Bestimmt purer Stress! Besonders, wenn es sich um einen wochenlangen Camping-Roadtrip handelt. Das dachten Ashley (30) und Lamar (24, genannt Mars) Fite. Bis sie es 2016 einfach mal ausprobierten.

Und überrascht waren, wie unkompliziert das Leben auf kleinstem Raum ist. Und wie viel Abenteuer auf sie warteten. Der Roadtrip durch 48 US-amerikanische Staaten mit Tochter Everly (3) war erst der Anfang.

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Ständig auf Reisen – wie das Vagabundenleben der Fites begann

Schon das Datum des ersten Dates von Ashley und Mars, der 11.11.2011, verspricht: Das wird eine außergewöhnliche Beziehung. Und seit der Entscheidung, ihren Hauptwohnsitz in einen umgebauten Van zu verlagern, trifft das auch auf ihren Alltag zu.

Nach dem Roadtrip stand für die Familie fest: Wir wollen dieses neue Gefühl von Freiheit und Glück jeden Tag erleben. Im Februar 2017 kauften sie deshalb ihr neues Zuhause – einen Ford Transit, Baujahr 2016, der seitdem auf den Namen Edison hört. 

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Wie ein Auto zum Zuhause wird

Vier Monate lang baute das Paar seine mobile Unterkunft um, mit der richtigen Isolierung, einem neuen Boden, Bett, Treppen, Dachluke und -gepäckträger.

Es entstanden siebeneinhalb Quadratmeter Lebensraum, in dem die Familie seit mehr als einem Jahr durch die USA tingelt. Worauf die Fites dabei auf keinen Fall verzichten können? Solarzellen, Kühlschrank, Ventilator und WC erleichtern den Alltag auf Rädern.

Auf Instagram und ihrem Blog lassen Ashley, Mars, Everly und Hund Beirut uns an ihrem Abenteuer teilhaben. Allen, denen dieser Schritt zu groß ist, bereiten die Fotos Fernweh vom Allerfeinsten. Und wenn du dir vielleicht sogar vorstellen kannst, in ein ähnliches Abenteuer zu starten, liefert die Familie hilfreiche Tipps und Tricks für den Van-Umbau. 

Klar, dieses Leben scheint auf den ersten Blick märchenhafter, als es die Realität ist. Auch Ash gibt zu: „Wir dachten, wir wären auf alle Veränderungen, die das Van-Leben mit sich bringt, vorbereitet.“

Trotzdem hätten sie erst nach und nach gelernt, welche Annehmlichkeiten auf wenigen Quadratmetern einfach keinen Platz finden. An weniger Klamotten und Privatsphäre haben sie sich mittlerweile gewöhnt. Freiheit und Spontaneität gibt’s dafür im Überfluss!