Ausnahmezustand auf Tonga nach Zyklon „Gita“ verlängert

Nach Sturm „Gita“: Ausnahmezustand auf Tonga verlängert

Nachdem der verheerende Wirbelsturm „Gita“ am 12. Februar den Inselstaat verwüstete, wurde der Ausnahmezustand auf Tonga bis zum 9. April verlängert.

Der Wirbelsturm Mitte Februar hatte auf Tonga viele Dächer abgedeckt, Strommasten geknickt und Überschwemmungen verursacht.
Der Wirbelsturm Mitte Februar hatte auf Tonga viele Dächer abgedeckt, Strommasten geknickt und Überschwemmungen verursacht.

Foto: twitter.com/jelliman95 (Screenshot)

Der Zyklon „Gita“ ist am 12. und 13. Februar über Tonga weggezogen, außerdem wütete er auf den Inselstaaten Samoa und Fidschi und sorgte eine Woche später auf Neuseeland für Überschwemmungen, Erdrutsche und Stromausfälle. 

Am 12. Februar rief Tonga den Ausnahmezustand aus und hat ihn nun einen Monat nach dem Tropensturm der Kategorie vier bis zum 9. April verlängert.

Einem Bericht der lokalen Nachrichtenseite „Matangi Tonga“ zufolge gilt für das Geschäftsviertel bis zum 2. April außerdem eine nächtliche Ausgangssperre von 23 Uhr bis 5 Uhr morgens. Auch alle Bars und Nachtclubs müssen um 23 Uhr schließen.

Die tongaische Regierung teilte mit, dass die Notstandsbefugnisse immer noch erforderlich seien, um Todesfälle, Krankheiten und Verletzungen sowie den Verlust oder die Beschädigung von Eigentum und Umweltzerstörungen zu verhindern oder zu minimieren. 

Bei einem der stärksten Stürme der vergangenen Jahrzehnte wurde das Parlamentsgebäude des südpazifischen Königreichs zerstört. Die finanziellen Folgen von Sturm „Gita“ auf die tongaische Landwirtschaft werden nach einer Meldung des „Vanuatu Independent“ mit 152 Millionen Dollar beziffert. ​Nachdem die Europäische Kommission bereits direkt nach dem Sturm 100.000 Euro bereitgestellt hatte, gab sie nun weitere 300.000 Euro für die humanitäre Hilfe. 

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