Der erste Flieger der Laudamotion ist noch nicht einmal gestartet, da sorgt Niki Laudas Fluggesellschaft bereits für die nächsten Schlagzeilen: Die Billigairline Ryanair gibt in einer Mitteilung bekannt, als neuer Partner in der Zukunft große Teile der Laudamotion übernehmen zu wollen.

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Ryanair will Mehrheit an Laudamotion kaufen

Die Rede ist zunächst von fast 25 Prozent, die Ryanair an Laudamotion übernehmen wird. Nach Genehmigung durch die EU-Wettbewerbsbehörden soll der Anteil dann aber sogar auf 75 Prozent aufgestockt werden.

Lauda bleibt das Gesicht von Laudamotion

Niki Lauda wird die Führung der Laudamotion behalten und seine Strategie zur Etablierung der österreichischen Low-Cost-Airline voranbringen. Ryanair liefert finanzielle und Managementunterstützung sowie sechs geleaste Flugzeuge.

Für Ryanair eine teure Kooperation: Auf fast 100 Millionen Euro belaufen sich die Kosten für die 75 Prozent und für den Betrieb im ersten Jahr. Ryanair-Chef O’Leary freut sich trotzdem über die Möglichkeit, „gemeinsam mit Niki Lauda seine Version einer erfolgreichen österreichischen Low-Fare-Airline für den Linien- und Chartermarkt zu entwickeln.“

Auch Niki Lauda sieht der Partnerschaft positive entgegen. Die Kooperation sei für Laudamotion „eine wichtige Möglichkeit, rasch zu wachsen“ und sich gegen Mitbewerber zu behaupten.

Kunden sollen den Airlines zufolge von günstigeren Tickets profitieren, während die Mitarbeiter bei Laudamotion bessere Jobsicherheit und Karrierechancen erwarten sollen.