Notlandung: Klemmbrett im Triebwerk | reisereporter.de

Klemmbrett in Triebwerk vergessen: Flieger muss notlanden

Vergesslichkeit ist nervig. Aber gefährlich? In diesem Fall schon: Ein Mitarbeiter am Flughafen Auckland ließ sein Clipboard im Triebwerk eines Flugzeugs liegen und brachte damit die Insassen und die Crew in Gefahr.

Flugzeug von Jetstar Airways in Singapur.
Ein Flieger der australischen Billig-Airline Jetstar Airways musste in Auckland notlanden. (Symbolfoto)

Foto: imago/Rüdiger Wölk

Was ist denn da schiefgelaufen? Der Flug von Jetstar Airways sollte die Passagiere eigentlich von Auckland (Neuseeland) nach Sydney (Australien) bringen. Doch nach nur zehn Minuten in der Luft landete die Maschine wieder in Auckland. 

Schuld war ein schusseliger Mitarbeiter mit seinem Klemmbrett: Der leitende Flughafenhelfer sortierte nach dem Beladen des letzten Containers seine Dokumente, die er dann im Regen mitsamt seinem Clipboard im rechten Triebwerk der Passagiermaschine verstaute.

Wie ein neuer Bericht des Vorfalls aus dem vergangenen Oktober zeigt, entdeckte die Fahrdienstleiterin das Clipboard sogar bei ihrem Kontrollgang wenige Minuten später. Sie ließ es allerdings in der Annahme dort liegen, dass der Helfer schon zurückkommen und das Klemmbrett abholen würde. Der bemerkte den fatalen Fehler aber erst, als das Flugzeug schon zur Startbahn rollte.

Als die Crew an Bord verständigt wurde, befand sich die Maschine bereits in der Luft. Weil die Dokumente aber nicht nur aus Papier bestanden, sondern das Clipboard auch eine Metallklemme enthielt, entschloss sich der Pilot zur Umkehr.

Kommentare
Erhalte täglich Reisegeschichten, folge uns auf Facebook:
Das könnte dich auch interessieren
Zur
Startseite