Die Sicherheitsfrage hat in den USA jüngst besondere Aufmerksamkeit bekommen: Denn Scott Pruitt, Leiter der Umweltschutzbehörde, ist wiederholt für enorme Kosten in der First Class geflogen, statt wie seine Medienbegleiter in der Holzklasse zu sitzen. Und die Mehrkosten begründete er damit, dass er nur aufgrund der höheren Sicherheit erste Klasse geflogen sei, berichtet CBS News.

Als Flug-Nerds können wir diese schlechte Ausrede nur mit einem verächtlichen Kopfschütteln abtun. Denn ein Blick auf die Flugstatistiken verrät: Wer auf den mittleren Plätzen in der letzten Reihe sitzt, hat die größten Chancen, einen Flugzeugabsturz zu überleben.

Fliegen: Ein teurer Sitzplatz ist nicht sicherer

Weil die Business- oder First Class aber meist im vorderen Teil eines Flugzeugs untergebracht ist, bietet sie Passagieren keine größere Sicherheit als in der Economyclass. Und auch Chesley Sullenberger, der Pilot, der die spektakuläre Notlandung auf dem Hudson River vollführte, stellt dem britischen „Express“ zufolge klar: „Die First Class ist nicht sicherer als Economy.“ Teurer heißt also nicht gleich sicherer. 

Dafür bietet ein Sitz in der ersten Klasse aber andere Vorteile: Durch die Nähe zum Eingang kommst du schneller zu deinem Platz und kannst als einer der ersten das Flugzeug verlassen. Ach so: Und mehr Beinfreiheit, Schampus und andere Annehmlichkeiten sind ja auch nicht verkehrt.