Zyklon „Gita“ hat bereits in den Inselstaaten Samoa, Tonga und Fidschi gewütet. Zuvor hatte der Tropensturm für großflächige Zerstörungen auf Tonga gesorgt. Zahlreiche Dächer wurden abgedeckt, das Stromnetz ist noch nicht wieder komplett hergestellt und das Wasser steht noch immer in den Straßen. Nun bedroht der Wirbelsturm auch Neuseeland. 

Der neuseeländische Wetterdienst warnt vor Starkregen, Sturmböen und den daraus resultierenden Überflutungen und Erdrutschen. Dienstag und Mittwoch können bis zu sechs Meter hohe Wellen entstehen, es werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde erwartet.

Zyklon Gita: Flugausfälle bei Air New Zealand

Bei Air New Zealand kam es bereits zu Ausfällen und Verspätungen, alle Flüge nach und aus Wellington wurden gestrichen. Highways und Schulen wurden geschlossen, in sieben Gebieten wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. 

Der Sturm trifft mittig auf Neuseeland und zieht voraussichtlich durch die Meerenge zwischen Nord- und Südinsel. Besonders gefährdet ist die Tasmanbucht und das Küstengebiet Marlborough Sounds auf der Südinsel. Surfer und Camper wurden aufgefordert, die Gegend zu verlassen und sich einen sicheren Unterschlupf zu suchen. Das Auswärtige Amt bittet alle Reisenden vor Ort, besonders vorsichtig zu sein und den Anweisungen der lokalen Behörden zu folgen.

Erst Anfang Februar war Tropensturm „Fehi“ über Neuseeland gezogen und hatte für Flugausfälle, Überschwemmungen sowie umgeknickte Bäume und Ampeln gesorgt.