USA-Shutdown: Die Folgen für Touristen | reisereporter.de

USA-Shutdown: Was bedeutet das für Touristen?

In der Nacht zu Samstag sind die Verhandlungen für einen Übergangshaushalt in den USA geplatzt. Die Regierung hatte am Freitag ihre Schuldenobergrenze erreicht. Deshalb kommt es in den USA zum Verwaltungsstillstand. Was bedeutet das für Touristen?

Im US-Senat konnte keine Einigung erzielt werden: Es gibt einen Verwaltungsstopp.
Im US-Senat konnte keine Einigung erzielt werden: Es gibt einen Verwaltungsstopp. (Symbolbild)

Foto: imago/Alex Edelman

„Bis ein Finanzierungsabkommen ausgearbeitet ist, können Dutzende Bundesbehörden im ganzen Land nicht arbeiten und Hunderttausende von Staatsangestellten werden in vorübergehenden unbezahlten Urlaub geschickt“, teilt die Nachrichtenagentur Reuters mit.

Zu den Staatsangestellten gehören unter anderem auch Mitarbeiter von Zoos, Nationalparks und staatlichen Museen. „Die staatlich finanzierten Smithsonian-Museen hängen in der Luft“, schreibt dazu das „Smithsonian Magazine“. Die Smithsonian Institution ist eine amerikanische Forschungs- und Bildungseinrichtung, die viele Museen betreibt.

Einige Museen, Nationalparks und Zoos könnten vorübergehend schließen

Die 19 Smithsonian-Museen und der National Zoo im Gebiet von Washington, D.C., und in New York City bleiben – anders als beim letzten sogenannten Shutdown im Jahr 2013 – über das Wochenende geöffnet.

Ursprünglich hieß es, dass sie am Montag schließen, sollte die Regierung über das Wochenende keine Lösung finden. Am Samstagabend teilte die „Smithsonian Institution" aber mit, dass die Museen auch am Montag geöffnet bleiben. Das berichtet das „Smithsonian Magazine“. Sollte es nächste Woche doch zu einer Schließung kommen, würden die Tiere im Zoo aber weiterhin gefüttert und gepflegt werden. 

Wenn du in den kommenden Tagen ein staatliches Museum in den USA besuchen willst, solltest du dich vorher auf jeden Fall erkundigen, ob es geöffnet hat.

Die National Parks Conservation Administration teilte indes mit, dass einige Nationalparks trotz der Haushaltssperre geöffnet bleiben. Sie warnt aber vor einem Besuch der Parks, weil sie unbeaufsichtigt sein werden.

Verzögerungen bei Visa-Anträgen während letzter Haushaltssperre

Während der letzten Haushaltssperre im Jahr 2013 kam es zu Verzögerungen bei Visa-Anträgen für die Einreise in die USA. Wenn du ein Visum benötigst, solltest du den Antrag daher vorsorglich möglichst bald einreichen. Die Online-Einreiseregistrierung ESTA für die visumsfreie Reise unter 90 Tagen war 2013 nicht von Verzögerungen betroffen.

Einreise- und Sicherheitskontrollen an Flughäfen erfolgten 2013 ebenfalls regulär. Laut dem amerikanischen Fernsehsender ABC News bleiben bei einer Haushaltssperre mehr als die Hälfte der Beschäftigten der Verkehrsbehörde im Dienst. Die meisten davon arbeiten bei der Luftfahrtverwaltung. Im Luftverkehr sollte es also auch diesmal nicht zu einem Stillstand kommen.

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