Irland-Reise: Das musst du sehen | reisereporter.de

Irland: Die ultimative Bucket List für deine Reise

Berge und Täler, Steilklippen und endlose, saftig grüne Wiesen – das ist es, woraus die Smaragdinsel Irland besteht. Einmal im Leben solltest du auf jeden Fall die Insel besuchen und die folgenden zehn Punkte von der Bucket List streichen.

Der „Damm des Riesen“ in Irland.
Irland ist einfach unfassbar schön. Der „Damm des Riesen“ ist nur eines von etlichen Highlights.

Foto: imago/robertharding

Party in Dublin, Museumsbesuch in Belfast oder einsame Idylle im Nationalpark – Langeweile kommt in Irland nicht so schnell auf. Die meiste Zeit wirst du wahrscheinlich mit heruntergefallener Kinnlade vor den Naturspektakeln stehen und dir wünschen, für immer hierbleiben zu können.

Die reisereporter-Bucket-List hilft dir, die schönsten Ecken des Landes nicht zu verpassen.

Versteckte Strände suchen auf Achill Island

Im äußersten Westen des Landes, in der Grafschaft Mayo, liegt Achill, die größte Insel Irlands. Auf 146 Quadratkilometern leben gerade einmal rund 2.500 Menschen, von Platzmangel kann hier also nicht die Rede sein. Auf Achill hast du daher ein absolut ungestörtes Naturerlebnis.

Ununterbrochen donnern die Wellen gegen die Klippen der Insel Achill.
Ununterbrochen donnern die Wellen gegen die Klippen der Insel Achill. Foto: imago/robertharding

Wandere auf den hohen Klippen entlang der Küste, besichtige die unzähligen Torfmoore oder entdecke verborgene Strände. Die Insel ist dank der kräftigen Wellen des Atlantiks im ständigen Wandel.

Erst 2017 tauchte im Südwesten der Insel ein Strand wieder auf, der zwölf Jahre lang komplett von Wasser bedeckt gewesen war.

Bunte Häuser angucken in Eyeries

Ganz im Süden Irlands, auf der Beara-Halbinsel, befindet sich ein besonders farbenfrohes Dorf. Das kleine Nest namens Eyeries sticht sofort ins Auge, denn hier ist fast jedes Haus knallbunt angemalt.

Die Bewohner achten penibel darauf, dass ihre Häuser in satten Farbtönen erstrahlen – ganz zur Freude der Besucher. Das Dorf hat außerdem einen wunderschönen Ausblick auf die Coulagh Bay und ist von Bergen und Klippen umgeben.

Das kleine Nest Eyeries gilt als buntestes Dorf Irlands.
Das kleine Nest Eyeries gilt als buntestes Dorf Irlands. Foto: imago/imagebroker

St. Patrick’s Day in Dublin feiern

Der Gedenktag des Bischofs Patrick, der 17. März, ist eines der größten Feste in Irland. Anlässlich des irischen Heiligen werden in Dublin (und weltweit) Paraden abgehalten und es wird ausgiebig gefeiert. Die vorherrschende Farbe ist dabei Grün. Erlebe unbedingt das Original!

Tausende Menschen laufen an diesem Tag durch die Gassen Dublins und pilgern ausgelassen von Bar zu Bar. Kleiner Tipp: Mach keine allzu ambitionierten Pläne für den nächsten Tag… ein langes Katerfrühstück am Mittag ist wahrscheinlich genau das Richtige.

Du willst wissen, wie das Spektakel aussieht? Wir haben dir schon mal gezeigt, wie verrückt die Iren feiern.

Am St. Patrick’s Day herrscht in Dublin Ausnahmezustand.
Tausende grün gekleidete Menschen ziehen am St. Patrick’s Day in Dublin durch die Straßen. Foto: imago/Fotoarena

Wandern im Glenveagh-Nationalpark in Donegal

Der größte Nationalpark Irlands hat eine unfassbar abwechslungsreiche Vegetation. Im Nordwesten des Landes läufst du auf rund 16.500 Hektar Fläche durch verwunschene Täler und Wälder oder genießt den Ausblick auf einem der bis zu 750 Meter hohen Berge. Inmitten der Täler liegen verwunschene Seen und kleine Bachläufe, die den wilden Schafen als Wasserquelle dienen.

Begegnungen mit Schafen sind im Glenveagh-Nationalpark keine Seltenheit.
Begegnungen mit Schafen sind im Glenveagh-Nationalpark keine Seltenheit. Foto: imago/blickwinkel

Ab ins Gefängnis in Kilmainham Gaol

Das ehemalige Gefängnis in Kilmainham, einem Stadtteil Dublins, dient mittlerweile als Museum und bietet geführte Touren an. Historisch gesehen spielt der Knast eine wichtige Rolle.

Hier wurden nämlich einige der Rebellenführer und Politiker des Landes inhaftiert und hingerichtet. Du kennst das Gebäude vielleicht aus Filmen wie „Im Namen des Vaters“ und „The Escapist“ oder aus dem U2-Musikvideo zu „A Celebration“.

Das Gefängnis Kilmainham Gaol ist aus zahlreichen Filmen bekannt.
Das Gefängnis Kilmainham Gaol ist aus zahlreichen Filmen bekannt. Foto: imago/Rupert Oberhäuser

Erklimme die Cliffs of Moher

Die Cliffs of Moher sind wohl die bekanntesten Klippen Irlands und befinden sich im County Clare an der Westküste Irlands. Einen solchen Ausblick auf die riesigen Felswände und die geballte Kraft des Atlantischen Ozeans hast du sonst nirgendwo!

Der höchste Punkt der Klippen, der O’Briens Tower, thront 214 Meter über dem Meeresspiegel und ist eine der meistbesuchten Aussichtsplattformen Irlands. Bei gutem Wetter kannst du von dort bis zu den Aran-Inseln in der Grafschaft Galway gucken.

Der O’Briens Tower auf den Klippen von Moher liegt 214 Meter über dem Meeresspiegel.
Der O’Briens Tower auf den Klippen von Moher liegt 214 Meter über dem Meeresspiegel. Foto: imago/Hans Blossey

Whiskey-Tasting in Kilbeggan

Die Produktionsstätte des Kilbeggan-Whiskeys ist die älteste noch aktive Destillerie der Welt und wurde 1757 gegründet. Das Haus liegt knapp 95 Kilometer westlich von Dublin und direkt am Fluss Brosna, dessen Wasser für den Produktionsprozess genutzt wird.

In dem unscheinbaren Gebäude werden jährlich knapp 250.000 Flaschen der edlen Spirituose abgefüllt. Als Besucher kannst du zwischen unterschiedlichen Touren wählen, bei denen du verschiedene Whiskey-Sorten probierst. Prost!

Die Whiskey-Verkostungen finden bei Kilbeggan in gediegener Atmosphäre statt.
Die Whiskey-Verkostungen finden bei Kilbeggan in gediegener Atmosphäre statt. Foto: imago/ZUMA Press

Auf den Spuren der Riesen am Giant’s Causeway

Der „Damm des Riesen“ an der Nordküste Irlands ist eine Unesco-Welterbestätte. Hier ragen rund 40.000 Basaltsäulen aus dem Boden, die unzählige Treppen formen und schon seit 60 Millionen Jahren bestehen. Wissenschaftler führen die Entstehung der Säulen auf einen Vulkanausbruch zurück, bei dem heiße Lava langsam und gleichmäßig vom Meer abgekühlt wurde und erstarrte.

Eine irische Legende besagt wiederum, dass der Giant’s Causeway von einem Riesen gebaut worden ist und bis nach Schottland führte.

Welche Geschichte nun stimmt, kannst du selbst entscheiden, der Damm ist aber definitiv ein Muss auf jeder Irlandreise!

Rund 40.000 Basaltsäulen stehen an der Küste des Giant’s Causeway.
Rund 40.000 Basaltsäulen stehen an der Küste des Giant’s Causeway. Foto: imago/robertharding

Geisterjagd im Leap Castle in Offaly

Hier spukt’s! Das behaupten zumindest die Legenden, die sich um das berühmte Leap Castle im Bezirk Offaly in der Landesmitte der Hauptinsel ranken. In der Geschichte des Schlosses sind mehrere blutrünstige Morde zu finden, darunter sogar ein Brudermord.

Die Geister der Verstorbenen spuken angeblich noch heute in den Gemäuern und machen das Schloss zum international bekannten Gruselhaus. Geisterjäger und Gespensterfans reisen aus der ganzen Welt an, um das Leap Castle zu sehen.

Für Gruselfans: Das Leap Castle ist angeblich von Geistern bewohnt.
Für Gruselfans: Das Leap Castle ist angeblich von Geistern bewohnt. Foto: imago/robertharding

Geschichte erleben im Titanic-Museum in Belfast

Das Titanic-Museum in Belfast ist ein Muss für alle „Titanic“-Fans. Das aufwendig gestaltete Gebäude befindet sich an genau dem Ort, an dem das berühmte Schiff zu Beginn des 20. Jahrhunderts gebaut wurde.

Im Inneren des Museums schlenderst du durch neun Ausstellungen, die dich durch die bewegende Geschichte der „Titanic“ führen. Vom Bau bis zum Untergang erfährst du hier alles, was über das sagenumwobene Kreuzfahrtschiff bekannt ist.

Das Titanic-Museum in Belfast sieht schon von außen aus wie ein Schiff.
Das Titanic-Museum in Belfast sieht schon von außen aus wie ein Schiff. Foto: imago/Arcaid Images

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