In diesem Flieger möchtest du wohl nicht sitzen: Du steigst ein und dann fünf Stunden später wieder aus, am selben Flughafen. So erging es 505 Passagieren des Fluges LH-400 heute. Die Maschine startete um 11.05 Uhr in Frankfurt am Main Richtung New York. Doch über Irland machte der Flieger plötzlich kehrt. Nach zwei Schleifen über dem Vereinigten Königreich landete Flug LH-400 gegen 16 Uhr wieder in Frankfurt – knapp fünf Stunden nach dem Start.

Der Grund für die Umkehr war das Schneechaos in den USA: „Nach den außergewöhnlichen Witterungsbedingungen mit Schnee und Starkwinden an der US-Ostküste in den vergangenen Tagen konnte heute die Abfertigung am Flughafen New York JFK noch nicht wieder regulär erfolgen, was zu erheblichen Einschränkungen im Flugbetrieb führte“, teilte die Lufthansa auf reisereporter-Anfrage mit.

Zwei Lufthansaflüge nach New York kehren um

Ebenso erging es den Passagieren von Flug LH-410 von München nach New York. Er startete gegen 11 Uhr in der bayerischen Landeshauptstadt und drehte über Großbritannien um.

Beide Flüge seien direkt nach Erhalt der Info, dass eine Landung nicht möglich sei, umgekehrt. Bei einem dritten Lufthansaflug, LH-406 von Berlin-Tegel nach New York, kam die Info früh genug. Die Maschine startete gar nicht erst. Alle betroffenen Passagiere werden individuell auf die nächstmöglichen Flüge umgebucht, so das Unternehmen.

Auch der Austrian-Flug OS-87 von Wien nach New York erreichte sein Ziel nicht und landete fünf Stunden nach dem Start wieder am Ausgangspunkt.