So wie zum Beispiel das Model Viktoria Varga: Sie postete auf ihrem Instagram-Kanal (234.000 Follower!) ein Urlaubsfoto mit ihrem Freund, dem italienischen Fußballstar Graziano Pellè. Beide halten lächelnd je einen Seestern in der Hand – das Todesurteil für die Tiere.

Denn: Sobald Seesterne über Wasser gelangen, dringen Luftbläschen in ihr Gefäßsystem. Dadurch wird ihre Atmung und Fortbewegung beeinträchtigt – im schlimmsten Fall sogar komplett blockiert. Sie sterben.

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Was aus dem Meer kommt, sollte dort auch bleiben

Deshalb heißt es: Seesterne schön dort liegen lassen, wo du sie gefunden hast. Ein Foto von Weitem muss genügen.

Ja, der Mensch ist für einiges verantwortlich. Auch für die Zerstörung der Korallenriffe. Neben der Klimaerwärmung und Unmengen an Plastikmüll, ist das herausreißen von Korallen, Muscheln und Schnecken keine Seltenheit. Im Gegenteil: Freudig wird mit den Errungenschaften aus dem Meer posiert.

Auch Wanderungen auf Riffdächern, zum Beispiel während Schnorcheltouren, verursachen bleibende Schäden und zerstören diese teilweise komplett.

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Doch damit nicht genug: Lächelnd posieren Menschen neben angeketteten Affen, sammeln Nesseltiere aus dem Meer oder drücken Delfinen einen Schmatzer auf die Schnauze. Was anfangs nach einem unvergesslichen Abenteuer ausschaut, ist in Wahrheit eine große Gefahr – nicht für Reisende, sondern für die Tiere, die unter den vielzähligen Touristenaktivitäten leiden, die am Ende nichts anderes als Tierquälerei sind.

Instagram sagt deshalb: Schluss mit Tier-Selfies

Ein Foto mit dem eigenen Haustier ist schon lange nicht mehr genug. Um die Wette posieren stattdessen Urlauber mit exotischen Tieren, die es hierzulande nur im Zoo zu besichtigen gibt. 

Mittlerweile warnt auch das soziale Netzwerk Instagram vor öffentlich verbreiteter Tierquälerei, sodass bei einigen Hashtags wie #elephantriding oder #koalaselfie Warnhinweise auftauchen. Also: Spar dir das Selfie und genieß lieber die Tierwelt aus der Ferne.