Überall Wasser: Flüsse, Lagunen, der Atlantik – kein Wunder, dass die Region 75 Kilometer südlich von Porto vom Meer lebt. Tradition trifft hier nicht, wie in den Großstädten des Landes, auf Moderne. Aveiro bleibt ein portugiesisches Original.

Die gleichnamige Hauptstadt des Distrikts protzt mit Jugendstilhäusern und bunt verzierten Gondeln, die auf den kleinen Kanälen umherschippern.

Hier machen Portugiesen selbst Urlaub, sonst kaum jemand. Außerhalb der Kleinstadt wird es dörflich und Tourismus zum Fremdwort.

Gestreifte Häuser.
Die gestreiften Häuser sind ein Hingucker. Foto: pixabay.com/schiri

Hier findest du keine aufwendige Architektur, keine glänzenden Fassaden und keine Einkaufscenter. Auf den Dörfern befindest du dich zwischen gestreiften und verkachelten Häusern, kleinen Bäckereien und Cafés und warmherzigen Menschen. Anschluss zu finden ist hier kein Problem, denn als Besucher bist du eine echte Attraktion für die Bewohner. Diese scheinen offenbar gar nicht zu wissen, in was für einem spektaktulären Umfeld sie wohnen.

Fast menschenleere Strände am Atlantik

Die Strände am Atlantik sind bis auf die Angler fast menschenleer. Der Fluss Ria de Aveiro ist vom Ozean durch eine schmale Landzunge getrennt und formt eine kilometerlange Lagune. Dort tümmeln sich nicht nur zahlreiche Fischarten, sondern auch Flamingos.

Am Strand kannst du problemlos allein sein.
Am Strand kannst du problemlos allein sein. Foto: unsplash.com/Miss Porcelain

Mein Tipp: Fahr hin, solange der Ansturm noch nicht begonnen hat. Dieser Fleck bleibt sicher nicht mehr lange unentdeckt.