Villen, Pools, Palmen, Strand und Meer – dieser Anblick bietet sich Gästen von „Jumeirah Vittaveli“ auf den Malediven, wenn sie das luxuriöse Inselresort besuchen. Doch was die Urlauber da mittendrin sehen, ist keine Fata Morgana. Denn: Da steht seit Kurzem wirklich eine Eislaufbahn.

Eislaufbahn unter Palmen – auf den Malediven herrschen monatliche Durchschnittstemperaturen zwischen 28 und 30 Grad. (Visualisierung)

Sie ist zwar überdacht, Wände hat die Hütte mit Strohdach, in der sich die Bahn befindet, aber keine – und das bei monatlichen Durchschnittstemperaturen zwischen 28 und 30 Grad.

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„Pure Energieverschwendung“, denkst du? Nicht ganz: Denn die Eislaufbahn, die Ende März eröffnet wurde, ist nicht aus Eis. Die 87 Quadratmeter große Bahn braucht weder Wasser noch Strom.

Sonne, Strand, Palmen und eine Eislaufbahn – passt das?

Die weiße Fläche ist aus Kunststoff und muss nicht gekühlt werden. So wird das Eislaufen auch in T-Shirt und kurzer Hose unter Palmen möglich.  Aber Sonne, Strand, Palmen und eine Eislaufbahn – passt das überhaupt?

Der General Manager des Inselresorts ist davon überzeugt. „Eine umweltfreundliche Eislaufanlage auf einer tropischen Insel ist ein wahres Wow-Erlebnis für unsere Gäste“, sagt Amit Majumder.

Das Eislaufen auf den Malediven ist ein teurer Spaß

Außergewöhnlich ist der Spaß ganz bestimmt – er ist aber auch ganz schön teuer: Zwei Stunden auf dem Fake-Eis unter Palmen kosten immerhin 75 US-Dollar, also etwa 64 Euro.

Der russische Olympia-Goldmedaillengewinner Evgeni Plushenko (l.) eröffnete die Eislaufbahn mit seiner Frau (r.) und seinem fünfjährigen Sohn (M.).

Im Preis inbegriffen sind Leihschlittschuhe, Schutzausrüstung, Souvenirs und Eiscreme. „Jumeirah Vittaveli“ eröffnete die Bahn im März zusammen mit dem russischen Olympia-Goldmedaillengewinner Evgeni Plushenko, seiner Frau und seinem fünfjährigen Sohn, der als Eislaufwunderkind gehandelt wird.