Du kennst diesen riesigen roten Koloss im australischen Outback garantiert. Hunderttausende Touristen lockt der für die Aborigines heilige Monolith jedes Jahr an. Viele kommen, um den Berg zu besteigen. Doch damit ist ab dem 26. Oktober 2019 Schluss.

Das hat die zwölfköpfige Leitung des Uluru-Kata-Tjuta-Nationalparks (zu der acht Vertreter der Aborigines gehören) jetzt beschlossen. Es sei vor allem „die Korrektur eines historischen Unrechts“, sagt David Ross, Direktor des Central Land Councils, gegenüber der australischen Tageszeitung „The Sydney Morning Herald“.

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Andere Worte findet Sammy Wilson, der Vorsitzende der Behörde und selbst ein Aborigine. Laut „The Sydney Morning Herald“ sagt er: „Das ist ein heiliger Ort, kein Themenpark wie Disneyland.“ Jahrelang hätten sich die einheimischen Aborigines gefühlt, als hätten sie „eine Waffe am Kopf“, damit der Ayers Rock für Touristen geöffnet bleibt.

Das ist ein heiliger Ort, kein Themenpark wie Disneyland.

Sammy Wilson, Aborigine

Er findet, dass sie damit nicht den Tourismus stoppen, sondern nur diese Aktivität, das Klettern. Denn: Touristen seien nach wie vor willkommen.