Die Tendenz ist seit Jahren steigend, 2016 wurde ein neuer Rekord aufgestellt: 972,7 Milliarden Menschen in der Europäischen Union reisten mit dem Flugzeug. Das sind fast 30 Prozent mehr als noch vor 7 Jahren.

Fast die Hälfte der Passagiere war innerhalb der EU unterwegs, etwas mehr als ein Drittel flog Ziele außerhalb der EU an und die restlichen Fluggäste (17,3 Prozent) waren an Bord innerstaatlicher Maschinen.

Für dieses Ergebnis wertete das statistische Amt der Europäischen Union („Eurostat“) Daten aus dem Flugverkehr des Jahres 2016 aus.

Die meisten Fluggäste wurden 2016 mit 249 Millionen Passagieren im Vereinigten Königreich verzeichnet, gefolgt von Deutschland mit 201 Millionen und Spanien mit 194 Millionen Passagieren.

Am meisten los war an den Flughäfen London/Heathrow (75,7 Millionen beförderte Passagiere), Paris/Charles de Gaulle (65,8 Millionen) und Amsterdam/Schiphol (63,6). Der größte Flughafen Deutschlands, Frankfurt/Main, brachte es knapp auf etwas mehr als 60 Millionen Fluggäste.

Den größten Zuwachs im Fluggastverkehr verzeichneten Bulgarien (+ 22,5%), Rumänien (+20,5%) und Zypern (+18,2).

Belgien (-2,7%) und Slowenien (-2,2%) waren 2016 die einzigen EU-Mitgliedsstaaten, in denen eine sinkende Zahl der Fluggäste festgestellt wurde.