Am Anfang stand das Hobby: Karten zeichnen. Genau das tat Yanko Tsvetkov vor einigen Jahren, ersetzte dabei aber die Landesnamen durch einige Vorurteile aus – seiner Meinung nach – russischer Sicht. Eine normale Karte wäre ja zu öde gewesen.

Dann geschah, wovon jeder Künstler träumt: Die Karte mit den nationalen Stereotypen wurde in den sozialen Netzwerken abgefeiert, wurde zum viralen Internethit. Mittlerweile hat Tsvetkov aus seinen Vorurteilskarten, die er strikt subjektiv gestaltet, einen ganzen Atlas gemacht.

Hier sind einige der (nicht ganz politisch korrekten) Karten, die wir für euch übersetzt haben:

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So denkt Deutschland über Europa

Glaubt man der Karte von Yanko Tsvetkov, schätzen wir Deutschen an anderen europäischen Ländern hauptsächlich die Produkte, die wir daraus (günstig) importieren können.

Deutschland mag die günstigen Hotels in Spanien und Griechenland – und natürlich das balearische Deutschland.

So denkt die Türkei über Europa

Die Türkei scheint in den anderen Ländern Europas hauptsächlich Kriminelle oder sexy Frauen zu sehen. Und ganz wichtig: Der europäische Teil der Türkei ist größer als Zypern, Slowenien, Malta und Luxemburg. 

Deutschland als „Dönerrepublik Nordtürkei“, Island als einziges Hamam.

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So denkt die Schweiz über Europa

Die Schweizer teilen Europa angeblich rigoros in arm und reich, beweisen aber ansonsten eine erschreckend geringe Ortskenntnis von der Welt (und dem Weltall).

Die Schweiz ist natürlich der Nabel der Welt.

So denkt Russland über Europa

Ostdeutschland ging als Pokereinsatz drauf, in Westdeutschland leben nur getaufte Nazis und ganz Italien ist ein einziges Shoppingcenter: Die Vorurteils-Karte aus der Sicht von Russland weist einige Momente zum Schmunzeln auf.

Aus der Sicht Russlands teilt sich Deutschland in „Pokerverlust“ und „getaufte Nazis“.