Der Wild Atlantic Way ist eine überwältigend schöne Straße entlang der Westküste Irlands. Sie beginnt am nördlichsten Punkt der irischen Insel, Malin Head, und schlängelt sich 2.500 Kilometer lang durch neun Grafschaften nach Süden bis zum Old Head of Kinsale in der Grafschaft Kork. Normalerweise ist es kaum möglich, auf der Route verloren zu gehen. Aber ich war mit der App „Wild Atlantic Way“ unterwegs.  

Wild Atlantic Way

Die App als dein persönlicher Travel Guide

Mit der App  (gibt's auch für Android) hast du jedoch viel mehr Möglichkeiten, auch die versteckten Juwelen zu entdecken. Wenn du die Landkarte in der App ansiehst, zeigen die zackigen Wellen Orte, die du dir unbedingt ansehen musst. Die Sterne verweisen auf die Orte mit der schönsten Aussicht. Das Schiff führt dich zu den Häfen, von wo aus die Fähren zu den Inseln vor der irischen Küste ablegen. Und der Diamant zeigt dir die Hidden Gems – die Insidertipps der Locals. 

Wild Atlantic Way App

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Vergiss’ nicht, den Ortungsdienst bei der Benutzung der App anzustellen. Wenn dich die App gefunden hat, kannst du sehen, was es um dich herum zu entdecken gibt. Vielleicht findet gerade irgendwo ein Livemusik-Abend in einem Pub um die Ecke statt? Mit der App findest du den Ort. Zu allen Sehenswürdigkeiten bietet die App ausführliche Informationen, so dass du nicht mal einen schweren Reiseführer mitschleppen musst. 

Irland Schafe

Auf der Webseite des Wild Atlantic Way kannst du dich vorab informieren und schon erste Pläne schmieden. Hier gibt es Routenvorschläge für jeden Reisegeschmack, mit Kindern oder Aktivreisen und vieles mehr. Es gibt eine Vielzahl von einzelnen Zwischenetappen, Drives, die du dir ansehen kannst. Das ist sehr hilfreich, denn so kannst du schon grob schauen, was in deinem anvisierten Reisezeitraum alles machbar ist. 

Boot Irland

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Tipps für deine Reise entlang des Wild Atlantic Way

Wenn du ganz im Norden startest wechselt der sanfte Sandstrand an der Nordspitze des irischen Insel in das schroffere Landschaftsbild von Malin Head. Heidesträucher, grünes Gras, scharfe Steine und manchmal tosender Wind sind die Merkmale des wilden Nordens. 

Malin Head

Ein Abstecher ins Inland lohnt sich in Connemara. Während die Küstenregion hauptsächlich aus Heide- und Moorgebieten besteht, gibt es im Connemara Nationalpark Berge, in denen du wandern kannst. Wenn du von Clifden aus etwa zwanzig Minuten lang ins Landesinnere fährst, kann auch dein Traum von einer Nacht in einem Schloss wahr werden. Hier liegt das Ballynahinch Castle, in dem es traumhafte Zimmer und einen leckeren Pub gibt.

Ballynahinch Castle

Galway ist ganz sicher eine irische Kleinstadt, genau so, wie du sie dir vorgestellt hast. 

Wenn du gerne Austern und Muscheln magst, solltest du unbedingt eine halbe Stunde hinter Galway an Moran’s Oyster Cottage halten. In dem schnuckeligen Häuschen gibt es extrem leckere Fischgerichte. 

Morans Oyster Cottage

Ein weiterer lohnenswerter Umweg ins Landesinnere liegt eine kappe Stunde von Galway entfernt: der Burren Nationalpark. Hier sieht es wieder ganz anders aus als an der Küste.

Die Hügel bestehen aus einer schroffen Karstlandschaft mit etwa knietiefe Karren, die in rechteckige Felder gegliedert sind. Beim Wandern solltest du also aufpassen, dass du nicht stolperst. Wenn du einen der Hügel erklimmst, hast du einen fantastischen Blick über den Nationalpark.

Burren Nationalpark

Auf der Höhe der Burren liegt an der Küste eines der beliebtesten Ziele von Irland, die Cliffs of Moher. Tipp: Steh’ früh auf, um ganz ungestört zu sein. Ab 10.30 Uhr rollt ein Touri-Bus nach dem nächsten auf den Besucherparkplatz.

Cliffs of Moher

Einen Sundowner am Wasser solltest du dir am besten im Küstenort Lahinch gönnen. Der Ort ist nämlich berühmt für seine Surfer. Wenn der Wind richtig steht, kannst du ihnen beim Wellenreiten zusehen. 

Eine der schönsten Panoramastraßen entlang des Wild Atlantic Way ist der 179 Kilometer lange Ring of Kerry. Bei einer Wanderung kann man alte Forts besichtigen. 

Ring of Kerry

Stell dir vor: dies ist nur eine klitzekleine Auswahl an Highlights entlang der irischen Westküste. Es gibt noch viel mehr zu entdecken. Also, auf nach Irland!