Paul Ziolkowski und seine Freunde waren mit einem Fischerboot im New Jersey Harbour zwischen Staten Island und Brooklyn unterwegs. Plötzlich schießt neben ihnen ein riesiger Buckelwal aus dem Wasser, reißt das Maul auf, schnappt nach Beute. Nur um Haaresbreite verfehlt er das etwa fünf Meter lange Boot. Zurück bleibt ein zappelnder kleiner Fisch auf dem Boot.

„Ich bin immer noch geschockt“, schrieb Paul danach auf seiner Facebook-Seite. „Definitiv eine der verrücktesten Erfahrungen meines Lebens – und ich habe schon viele gemacht.“ Und den hat er auf Video festgehalten: 

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„Ich habe zwar schon häufiger Wale aus der Ferne gesehen, aber noch nie aus einer solchen Nähe“, erzählt er dem reisereporter. 

Aber nicht nur der Wal selbst ist eine Geschichte wert, auch Paul. Der Typ aus Union Beach in New Jersey ist nämlich schon ein wenig verrückt. Auf Facebook nennt der Hobbyfischer und Sportler sich seit dem Vorfall scherzhaft „Der Walflüsterer“ und hat einige verrückte Collagen erstellt.

Und was hat es denn nun mit diesen Walnüssen (englisch: Walnuts) auf sich? „Mein Spitzname ist ‚Walnut‘, weil ich eine verrückte Nuss bin. Daraus ist dann der Witz entstanden, dass Wale Walnüsse mögen“, erzählt Paul dem reisereporter. Und der Name spiele wohl auf seinen durchtrainierten Körper an.

Immer häufiger Wale vor New Yorks Küste

Vor der Küste von New York und New Jersey zeigen sich immer mehr der großen Meeressäuger. Von New York aus gibt es daher seit einigen Jahren Wal-Beobachtungstouren. Sie folgen ihrer Beute, den Atlantischen Menhaden (auch Bunker genannt). Die Fische ziehen aufgrund der immer besseren Wasserqualität immer näher Richtung der New Yorker Küste, schreibt unter anderem das Magazin „Popular Science“.