Wer in der Region um Cusco in Peru unterwegs ist, der wird nur selten aus dem Staunen herauskommen. Die berühmten historischen Inka-Städte Macchu Picchu oder Ollantaytambo bieten einen faszinierenden Einblick in die Hochkultur der Inkas.

Auch die Landschaft der Region mit dem mächtigen, teilweise mehr als 5000 Meter hohen Gebirge der Anden lässt Besucherinnen und Besucher zumindest kurz an die Existenz von Pachamama glauben. Als personifizierte Mutter Erde war sie für die indigenen Völker der Region die wichtigste und allmächtige Göttin und wird bis heute sehr verehrt.

Zwischen den Bergen der Anden erstrecken sich hier immergrüne Täler, die von kräftigen Flüssen wie dem Urubamba durchzogen sind. Und dort im Tal des Urubamba erwartet Peru-Reisende ein absolutes Highlight, welches du wohl auch nicht alle Tage erlebst. Denn hier kannst du 400 Meter hoch über der Erde in einer durchsichtigen Unterkunft übernachten. Die sogenannten Skylodges hängen in der Felswand und bieten einen atemberaubenden Panorama-Blick über das Heilige Tal der Inka.

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Skylodges sind per Zipline erreichbar

400 Meter hoch über dem Tal ist der Aufstieg zu den Skylodges nicht für jeden etwas, wer nicht klettern will, kann die Unterkunft auch spektakulär per Zipline erreichen. Mit dieser „fliegen“ die Gäste an sieben Stahlseilen in Abschnitten zwischen 150 und 700 Metern über das Heilige Tal bis zu ihrem Zuhause auf Zeit. Wenn dir das dann doch etwas zu aufregend ist, bleibt nur das Klettern über die „Via Ferrata“, über eine Hängebrücke und kleinere Zipline bis zu den Skylodges.

400 Meter musst du hoch, um in der Skylodge übernachten zu können.

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Zwischen den jahrtausendealten Bergen der Anden wirken die komplett durchsichtigen Boxen futuristisch. Kein Wunder, wurden sie doch aus extra leichtem Material gebaut, welches auch in der Raumfahrt verwendet wird.

Insgesamt gibt es drei von ihnen in der Felswand, jede ist etwa 20 Quadratmeter groß und bietet Schlafmöglichkeiten für bis zu acht Personen, einen Essbereich sowie ein eigenes Bad.

Statt Luftmatratze und Schlafsack, wie es viele Reisende erleben, die die Täler der Anden durchwandern, schläfst du hier in weichen Betten – atemberaubender Sternenhimmel in der Nacht inklusive.

Auch vom Klo aus kannst du über das Inka-Tal in Peru gucken.

Auf fließendes Wasser muss du auf 400 Metern Höhe allerdings verzichten, dafür gibt es einen Wassertank. Die ökologische Toilette funktioniert ohne Wasserspülung und der Strom in den Skylodges kommt von Solarzellen. Zusätzlich zu der eigenen Lodge gibt es auch einen Gemeinschaftsbereich in einer weiteren größeren Kabine, hier werden auch die Mahlzeiten serviert.

Mit Preisen von über 350 Euro pro Nacht ist es kein günstiges Vergnügen, sich einmal wie ein Kondor zu fühlen und in den Felsen der Anden zu übernachten.

Allerdings sind der Transport von einem Hotel in Cusco, ein Guide, die Ausrüstung, der Proviant für den Aufstieg sowie Abendessen und Frühstück in dem Preis inbegriffen. Wer mit der Zipline bis in seine Unterkunft schweben will, muss etwas mehr bezahlen als diejenigen, die das Klettern wählen.