Mal ehrlich, hast du dir nicht auch gewünscht, die Wasserwelten des Metkayina-Volkes besuchen zu können, nachdem du den Film „Avatar – The Way of Water“ gesehen hast? Die Welt, die Regisseur James Cameron auf dem erdachten Planeten Pandora geschaffen hat, ist wirklich einzigartig und bildgewaltig.

Für alle Fans haben wir gute Nachrichten: Auch auf unserer Erde gibt es Orte, die denen auf Pandora ziemlich nahe kommen. Wir haben dir die Orte zum Wegträumen in Richtung Pandora rausgesucht. 

Das leuchtende Wasser in Puerto Rico

Zahlreiche Kajaks werden von Menschen unterschiedlichen Alters durch den Mangrovenwald manövriert. In der Lagune angekommen, heißt es warten. Bis es dunkel ist. Und dann passiert die Magie, sobald man die Hand im Wasser leicht hin und her bewegt. Kleine weiße Blitze durchzucken das Wasser, um die Hand herum wird es hell.

Biolumineszenz heißt dieses Naturphänomen, welches die Besucherinnen und Besucher der Lagune Grande von Fajardo, Puerto Rico, beobachten können. Dieses Meeresleuchten lässt sich an unterschiedlichen Orten der Welt bestaunen, auch in Australien oder Jamaika.

Das leuchtende Wasser in Australien ist ein echtes Naturerlebnis.

Dieses Leuchten wird von einer Vielzahl sogenannter biolumineszierender Dinoflagellaten erzeugt. Das sind einzellige Organismen, die Licht ausstrahlen können. Ein hiesiges bekanntes Beispiel sind die leuchtenden Hintern der Glühwürmchen, die hast du im Sommer sicher auch schon beobachten können. 

Aktuelle Deals

Auch wenn es auf Pandora dunkel wird, fangen Tiere, Pflanzen und sogar die Na’vi, die Ureinwohner, selbst an zu leuchten. Es ist also eine Sache, die Fiktion und Realität gemeinsam haben. 

Die Inseln von Palau

Palau ist ein echtes Paradies in der Südsee und erinnert sehr an die Heimat der Metkayina auf Pandora. Der Inselstaat im Pazifik besteht aus rund 350 kleinen Eilanden und ist Teil von Mikronesien, zu dem wiederum über 3000 Inseln zählen. Es ist ein Traum für Fans der Unterwasserwelten. 

Zwar wirst du hier nicht den erfundenen Meeresbewohnern aus dem Film „Avatar“ begegnen, trotzdem könnte die Welt unter Wasser kaum bunter und vielfältiger sein, wie vor den Inseln Palaus. Für die Anreise musst du viel Zeit einplanen. Bis du am einzigen internationalen Flughafen Palaus, dem Roman Tmetuchl International Airport, ankommst, können gut 25 Stunden vergehen. 

Die Inseln von Palau könnten malerischer kaum sein. Hier kommt ein richtiges Pandora-Gefühl auf.

Doch bist du einmal da, wirst du aus dem Staunen nicht mehr rauskommen, ähnlich wie im Kinosessel ...

Die weißen Strände der Philippinen

Nicht allzu weit weg von Palau und etwas weiter westlich gelegen gibt es einen weiteren Ort, der an Pandora erinnert: die Philippinen. Genauer gesagt, die weißen Sandstrände, an denen vermutlich die Hälfte aller Postkarten auf dieser Welt enstanden ist.

Weiterlesen nach der Anzeige

Anzeige

Die weißen Strände auf den Philippinen erinnern an die Heimat des Metkayina-Volkes auf Pandora

Das hellblaue Meer, das sich mit dem extrem hellen Beige des Strandes vermischt, ist hier besonders schön. Eine Reise auf die Philippinen lohnt sich nicht nur wegen der Ähnlichkeit zur Heimat der Metkayina: Was du sonst noch auf der Inselgruppe erleben kannst, haben wir dir hier aufgeschrieben.

Die Mammutbäume in Kalifornien

Achtung, Spoiler für alle, die den ersten Teil von „Avatar“ noch nicht gesehen haben: Der Moment, als die Menschen den Heimatbaum der Na’vi zerstörten, war herzzerreißend. Dass die Schönheit der Natur aufgrund von Gier nach Rohstoffen ignoriert wird, erleben wir auch auf unserer Erde zur Genüge. 

Im zweiten Teil von „Avatar“ erlaubt uns Regisseur James Cameron trotzdem wieder einen Blick auf die mächtigen Bäume, die um ein Vielfaches höher sind als der Rest des Waldes. 

Die Mammutbäume in Kalifornien sind zwar noch lange nicht so groß wie der Heimatbaum der Na´vi, aber mit die größten Bäume unserer Erde.

Auch auf unserer Erde gibt es atemberaubend hohe Exemplare, beispielsweise die Mammutbäume Kaliforniens. Für eine Baum-Umarmung werden hier schon ein paar Leute mehr gebraucht, so mächtig und dick sind die Stämme der imposanten Bäume. Sie gehören zur Familie der Zypressen, ihre dicke und faserige Rinde schützt sie sogar vor Waldbränden. Ziemlich robuste Dinger!

In Kalifornien gibt es mehrere sogenannte Red Wood Parks, in denen du die Mammutbäume sehen kannst. Dazu gehören unter anderem der Sequoia und der Kings Canyon National Park.

Die Glühwürmchen-Höhle in Neuseeland

In den sogenannten Waitomo-Caves in Auckland, Neuseeland, kannst du dich nachts wie auf Pandora fühlen. Möglich machen das Tausende Glühwürmchen, die in den Höhlen leben. Sie hängen an den Wänden und geben dir bei Dunkelheit das Gefühl, dass du unter einem Sternenhimmel stehst. 

Die Glühwürmchen in der Waitomo-Höhle in Neuseeland machen sie zu einem magischen Ort.

Tatsächlich sind die dort lebenden „Glowworms“ nicht mit unseren Glühwürmchen verwandt. Es handelt sich hierbei um die Larven von Pilzmücken. Und nicht sie selbst leuchten, sondern sie lassen kleine klebrige Fäden herabhängen, die wiederum leuchten, um so Insekten anzulocken. Du kannst die Höhle im Rahmen einer Wanderung oder Bootstour besichtigen. 

Die Zhangjiajie-Berge in China

Sie waren ein Highlight im ersten Teil von „Avatar“: die fliegenden Hallelujah-Berge von Pandora. Die irdische Inspiration dafür kannst du in China finden, genauer im Zhangjiajie-Gebirge. Die sehr dünnen und hohen Sandsteinfelsen scheinen nicht von dieser Welt zu sein und trotzdem existieren sie.

Die Sandteintürme im Zhangjiajie-Gebirge Chinas haben Regisseur James Cameron inspiriert.

Auch der Rest des Gebirges in China erinnert an die Wälder auf Pandora: undurchdringliches Dickicht, hohe Wasserfälle und einfach Urwald pur.

Nicht nur die Berge, auch die Wasserfälle und Wälder des Zhangjiajie-Gebirges erinnern an die Welt auf Pandora.

Und noch eine Superlative haben die Zhangjiajie-Berge zu bieten: Hier gibt es den höchsten Außenfahrstuhl der Welt, der dich direkt auf einen Avatar-Felsen bringt! Mehr Pandora-Gefühl geht doch kaum, oder?

Die springenden Wale in der Karibik

Wale sind schlaue Tiere, keine Frage. Die Exemplare auf Pandora legen aber noch ein paar Schippen drauf: Regisseur James Cameron hat den Tulkunen, wie die stark an Wale erinnernden Tiere im Film „Avatar“ genannt werden, viele menschliche Eigenschaften gegeben.

Sie können Lieder komponieren, mit den Ureinwohnern kommunizieren und deren Seelenpartner werden. Wenn sie an die Strände zurückkehren, springen sie in Scharen aus dem Wasser der Ozeane Pandoras. 

Die Tulkun sind im Film extrem schlaue Tiere, inspiriert von unseren Walen.

Auch auf unserer Erde kannst du ein solches Spektakel mit eigenen Augen sehen, auch wenn ein bisschen Glück dazugehört. Denn nicht jeder Wal springt ständig aus dem Wasser. Doch auch die mächtigen Buckelwale haben hin und wieder Lust dazu.

In der Dominikanischen Republik kannst du mit etwas Glück springende Buckelwale vor paradiesischer Kulisse sehen.

Wenn du dein Glück vor tropischer Kulisse versuchen möchtest, ist Whale Watching im Inselstaat Dominica in der Karibik empfehlenswert. Hier leben die Tiere von März bis November, bevor sie wieder gen Norden ziehen.