Peru befindet sich im Ausnahmezustand. Wegen gewaltsamer Proteste gegen die Festnahme des bisherigen Präsidenten Pedro Castillo sind mehrere Flughäfen im Land geschlossen, Züge fahren nicht mehr, auch der Busverkehr ist beeinträchtigt. Viele Touristinnen und Touristen können das Land nicht verlassen. Doch was tun in so einer Situation? 

Erster Ansprechparnter: das Auswärtige Amt

Unbedingt sollten sich Urlauberinnen und Urlauber in die Krisenvorsorgeliste der Auswärtigen Amtes eintragen. Wer dort seine Daten hinterlegt hat, wird schnell über die aktuelle Lage vor Ort schnell informiert und kann gegebenenfalls auch aus dem Land herausgeholt werden. Außerdem erhält das Auswärtige Amt so einen umfassenden Überblick darüber, wie viele Personen aus Deutschland sich derzeit in Peru aufhalten.

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Wer sich aktuell in Peru aufhält, sollte sich nach Angaben des Auswärtigen Amtes auch bei der peruanischen Tourimusbehörde registrieren. So kann auch diese Behörde erfassen, wie viele internationale Reisende sich in Peru aufhalten. Hilfe der peruanischen Regierung bei der Ausreise aus dem Land könnten Betroffene allerdings nicht erwarten.

Proteste in Peru: Wo sind aktuelle Straßen blockiert?

In Facebook-Gruppen tauschen sich derzeit viele Betroffene darüber aus, auf welchen Wegen man sich derzeit noch bewegen kann und wo Straßen blockiert sind. Einen umfassenden Überblick hat die peruanische Regierung erstellt, der unter diesem Link aufrufbar ist: http://wsgcv.proviasnac.gob.pe/emergenciavial.

Auch über soziale Medien, wie den Twitter-Kanal der peruanischen Regierung, können sich Betroffene derzeit informieren. Die Polizei informiert durchgehend über die aktuelle Lage und informiert, welche Gebiete derzeit besonders gefährlich sind. 

Um sich nicht in Gefahr zu begeben, sollten sich Reisende nach Angaben des Auswärtigem Amtes von Menschenansammlungen fernhalten und stets waschsam sein. Zudem sollte den Anweisungen der peruanischen Sicherheitsbehörden Folge geleistet werden.