Du willst über Weihnachten mit der Bahn verreisen, hast aber noch nicht gebucht? Dann solltest du jetzt schnell sein, denn mit Einführung des neuen Winterfahrplans am 11. Dezember erhöht die Deutsche Bahn die Ticketpreise für den Fernverkehr.

Preise für Flex-Tarife steigen um fast 7 Prozent

Wie die Bahn in einer Pressemitteilung mitteilte, sollen die Preise um durchschnittlich 4,9 Prozent ansteigen. Besonders groß ist der Anstieg bei Tickets zum Flex-Tarif. Bei dieser Option müssen Reisende ab Sonntag 6,9 Prozent mehr zahlen.

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Auch die Bahncard wird mit Einführung des neuen Fahrplans teurer: Für die Bahncards 25, 50 und 100 müssen Bahnreisende ab dem 11. Dezember 4,9 Prozent mehr zahlen. Der Preis für die Probe-Bahncards 25 und 50 soll nach Angaben der Bahn nicht angehoben werden.

Sparpreise werden nicht erhöht

Die Spar- und Supersparpreise sollen im Preis ebenfalls unverändert bleiben. Die Tickets sind weiterhin ab 21,90 Euro beziehungsweise 17,90 Euro erhältlich. Auch der Preis für Sitzplatzreservierungen bleibt mit 4,90 Euro in der zweiten Klasse und 5,90 Euro in der ersten Klasse unverändert.

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Buchungen für den Winterfahrplan sind bereits seit dem 12. Oktober möglich. Zum alten Preis können die Tickets noch bis einschließlich 10. Dezember gebucht werden.

Weitere Änderungen ab dem 11. Dezember

Mit dem Fahrplanwechsel sollen nicht nur höhere Preise, sondern nach Angaben der Bahn auch einige Verbesserungen eingeführt werden: So verspricht das Unternehmen schnellere Verbindungen, eine dichtere Taktung auf manchen Strecken und neue Schnellzüge.

Die wichtigste Änderung ist die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm, sie sorgt für Beschleunigung, aber auch mehr Verkehr. Die Fahrzeit zwischen Stuttgart und München soll künftig 15 Minuten kürzer ausfallen. Außerdem soll das tägliche Angebot auf der Strecke um 20 auf 90 Fahrten erhöht werden.

Auch im Regionalverkehr soll es Verbesserungen geben: Zwischen Tübingen, Reutlingen und Ulm soll sich die Fahrtzeit durch die Neubaustrecke um bis zu 40 Minuten verkürzen. Zwischen Ulm und Wendlingen sollen künftig außerdem Regionalverkehrszüge im Stundentakt fahren – mit Tempo 200. 

ICE 3 neo im Einsatz

Zudem nimmt mit dem Fahrplanwechsel der neue ICE 3 neo seinen regulären Betrieb auf den Strecken Köln–Frankfurt, Köln–Wiesbaden–Mainz und Dortmund/Köln–Stuttgart–Wiesbaden auf. Seine erste Fahrgastfahrt hatte der neue ICE der Deutschen Bahn bereits am 5. Dezember. 

73 Züge hat die Bahn beim Hersteller Siemens Mobility bestellt, die bis 2029 alle ausgeliefert werden sollen. Dadurch steigt das tägliche Sitzplatzangebot um 32.000 Sitze. Was der ICE 3 neo noch für das Reisen ändert, erfährst du hier.