In Berlin, Hannover und Köln gibt es Deutschlands teuersten Glühwein: Stolze 4,50 Euro müssen Besucherinnen und Besucher der Weihnachtsmärkte hier für einen Becher des roten oder wahlweise weißen Heißgetränks zahlen. Andere Weihnachtsmärkte sind da erschwinglicher: So kostet der Glühwein in Lübeck oder Dortmund nur 3 Euro.

Glühwein in Münster 60 Prozent teurer

Die Zahlen stammen vom Onlineportal „Mobiler Weihnachtsmarkt“. Dafür wurde aus den Preisen der einzelnen Märkte in den jeweiligen Städten der Durchschnitt errechnet. Pfandsysteme wurden dabei nicht berücksichtigt.

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In der folgenden Tabelle kannst du dir die Preise anzeigen lassen:

So viel kostet der Glühwein auf deutschen Weihnachtsmärkten

Die Verantwortlichen des Portals kommen zu folgendem Gesamtergebnis: Von 33 betrachteten Weihnachtsmärkten haben 22 die Preise um bis zu 60 Prozent angehoben. Zum Vergleich: In Berlin hat das beliebte alkoholische Heißgetränk 2021 noch einen Euro weniger gekostet. 

Sieben Weihnachtsmärkte haben ihre Glühwein-Preise nicht verändert, darunter Düsseldorf und Essen. In Bonn, Bremen und Lübeck ist der Glühwein sogar billiger als sonst.

Roter Glühwein immer noch am beliebtesten

Zwar ist die Freude vor allem in Brandenburg, Sachsen und Bayern besonders groß, immerhin fanden dort in den letzten zwei Jahren aufgrund der Corona-Pandemie keine Weihnachtsmärkte statt – doch die gestiegenen Preise, die unter anderem mit höheren Energie- und Personalkosten begründet werden, erschweren das ausgelassene Genießen auch dieses Jahr. 

Übrigens: Trotz stetig wachsender Getränkekarten mit weißem Glühwein, Feuerzangenbowle und sogar heißem Aperol Spritz ist der rote Glühwein nach wie vor das beliebteste Heißgetränk auf deutschen Weihnachtsmärkten. Die traditionelle Version besteht aus einem halbtrockenen Rotwein, Zimt, Gewürznelken, Sternanis und Orangenscheiben.