Semperoper, Zwinger, Frauenkirche ... Keine Frage: Dresden beeindruckt als Kulturmetropole mit Architektur, Kunst und Geschichte. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten ist es aber vor allem auch eine Szenestadt mit jungem Lebensgefühl und voller Ideen. Kein Wunder also, dass es vom „Lonely Planet“ zu der deutschen Trend-Stadt gekürt wurde.

„Auf der einen Elbseite die sorgfältig rekonstruierte Altstadt, auf der anderen das moderne Zentrum mit handwerklich gebrautem Bier, internationaler Küche und toller Straßenkunst“, schreibt der Reiseführer. Es ist dieses Zusammenspiel von Alt und Neu, von Geschichte und Moderne, welches die Metropole so einzigartig macht.

Dazu kommt, dass Dresden eine der grünsten Städte Europas ist. Ob Großer Garten, Elbwiesen oder Dresdner Heide – die Elbmetropole lockt Bewohnerinnen und Bewohner sowie Reisende ins Freie. Besonderes Highlight: Die Weinberge an den Hängen des Elbtals. Wusstest du, das die sächsische Landeshauptstadt die nördlichste Großstadt mit Weinbautradition ist?

Szeneviertel Äußere Neustadt

Die Äußere Neustadt gilt als das Szene-Herz Dresdens. Hier pulsiert das Leben, auch und vor allem in der Nacht. In engen Gassen und verwinkelten Hinterhöfen liegen Restaurants, Kneipen und Clubs. Kleine elegante Boutiquen reihen sich in dem Gründerzeitviertel an schrille Geschäfte und Kunsthandwerkerläden.

Die Dresdner Neustadt ist ein junges, lebendiges Szeneviertel.

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Frauenkirche

Sie ist weltweit ein Wahrzeichen für Toleranz und Frieden: die Dresdner Frauenkirche. Nach den Luftangriffen am 13. Februar 1945 stand sie noch genau einen Tag, bevor sie in sich zusammenfiel. Nach der Wende begann der Wiederaufbau – seit der Weihe 2005 zieht sie jedes Jahr Tausende Besucher in die Metropole.

Die Dresdner Frauenkirche zieht jedes Jahr Tausende Besucher in die Elbmetropole.

Du kannst die Kirche auf eigene Faust, mit einer Führung oder auch nur einem Audioguide besichtigen. Ehrenamtliche Führer stehen dir während der Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 10 bis 11.30 Uhr und von 13 bis 17.30 Uhr, an den Wochenenden wechselnd) für deine Fragen zur Verfügung.

Striezelmarkt

Lichterglanz und Budenzauber: Der Striezelmark in Dresden ist Deutschland ältester Weihnachtsmarkt und wird 2022 bereits zum 588. Mal seine Tore öffnen. Nach zwei Jahren Corona-Pause steht er in diesem Jahr unter dem Motto „Endlich wieder striezeln“.

Der Striezelmarkt gilt als der älteste Weihnachtsmarkt in Deutschland.

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Das Highlight ist die mit 14 Metern höchste Erzgebirgspyramide, sie steht im Mittelpunkt des Marktes und wird trotz Energiekrise in vollem Glanz erstrahlen. Für die kleinen Besucherinnen und Besucher öffnet der Weihnachtsmann in der Kindererlebniswelt jeden Tag ein Türchen des Adventskalenders, im Märchenwald und Wichtelkino kannst du vorweihnachtliche Geschichten erleben.

Eine Fahrt im historischen Riesenrad beschert dir einen ganz besonderern Blick auf die über 200 Buden mit ihrem weihnachtlichen Glanz.

Unser Tipp: Du solltest unbedingt den Christstollen probieren – der ist laut Stiftung Warentest nirgendwo besser als in Dresden.

Brühlsche Terrasse

Sie ist auch als „Balkon Europas“ bekannt: Zehn Meter über der Elbe spannt sich die Brühlsche Terrasse von der Augustus- bis zur Carolabrücke wie ein Balkon über die Altstadt. Auf den 500 Metern kommst du an dem Albertinum oder auch der Hochschule für bildende Künste vorbei.

Die Nordseite wurde weitestgehend von Bebauung frei gehalten. Hier erwartet dich ein spektakulärer Blick auf den Fluss und über die Neustädter Elbseite – von der Dresdner Heide im Osten bis zur Lößnitz im Westen.

Die Brühlsche Terrasse führt auf 500 Metern unter anderem vorbei an der Kunstakademie und der Hofkirche.

Elbsandsteingebirge

Ein weiterer Grund für einen Besuch in Dresden ist das nur eine kurze Zugfahrt entfernt liegende Elbsandsteingebirge mit seiner sagenhaften Naturkulisse. Ein ständiger Wechsel von Ebenen und Schluchten, kombiniert mit Tafelbergen und Waldbereichen macht diese Region einzigartig.

Die Basteibrücke gehört zu den spektakulärsten Orten im Elbsandsteingebirge.

Auf über 90 Quadratkilometern erstreckt sich der Nationalpark Sächsische Schweiz, der mit seinen spektakulär in die Höhe ragenden Felsformationen atemberaubend ist. Entstanden sind die Sandsteinschichten durch großräumige Ablagerungen eines ehemaligen Meeres in der Oberkreidezeit. 

Auch die Filmindustrie hat die Magie von diesem außergewöhnlichen Ort erkannt: So wurde das Elbsandsteingebirge unter anderem zur Kulisse für „Cloud Atlas“ und „Der König von Narnia“.

Elberadweg

Bei schönem Wetter empfiehlt es sich, die Metropole mit dem Rad zu erkunden. Immer am Fluss entlang führt der Elberadweg 30 Kilometer durch das Stadtgebiet – vorbei an der Frauenkirche oder der Semperoper.

Räder bekommst du unter anderem über Nextbike (15 Euro für 24 Stunden) oder bei Green Bike (ab 7 Euro pro Tag).

Semperoper

Ob Bellinis „Norma“, „Die Fledermaus“ von Strauss oder den „Nussknacker“ für Kinder – die Semperoper in Dresden bietet stets ein hochkarätiges Programm für Kulturliebhaber. Sie ist nicht nur das bekannteste Opernhaus Deutschlands, sondern auch der Sitz der Sächsischen Staatskapelle, eines der ältesten und renommiertesten Orchester weltweit.

Die Semperoper – das bedeutendste deutsche Opernhaus.

Wer Glück hat, bekommt Karten schon ab 20 Euro. Für gewöhnlich liegen die Ticketpreise höher, so kann eine Karte für die Oper „Aida“ schon mal 190 Euro kosten.

Grünes Gewölbe

Einmal eintauchen in eine echte Schatzkammer – das kannst du im Grünen Gewölbe. Zwischen 1723 und 1730 ließ August der Starke die Schatzkammer in der heutigen Altstadt anlegen. Hier funkeln Gold, Bergkristalle und Diamanten um die Wette.

Für besondere Schlagzeilen sorgte die Schatzkammer im November 2019: Bei einem Raub sind Juwelen im Wert von über 113 Millionen Euro aus dem Grünen Gewölbe verschwunden. Verdächtigt werden sechs Männer einer Berliner Großfamilie. Die Beute ist bis heute verschwunden.