Einige Reisende werfen im Urlaub sämtliche Benimmregeln einfach über Bord. So wird nachts im Kolosseum in Rom gern mal ein Bier getrunken oder in Venedig oben ohne neben einem Denkmal posiert. Das zeugt nicht nur von mangelndem Respekt, sondern ist auch strafbar. 

Und die Chance, erwischt zu werden, ist hoch. Denn Touristinnen und Touristen müssen sich heutzutage nicht nur vor der Polizei in Acht nehmen, sondern auch vor Überwachungskameras. Gerade in den Metropolen sind viele installiert – in den folgenden Großstädten solltet ihr euch also besser gut benehmen!

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Chinesische Städte sind besonders gut überwacht

Besonders intensiv werden Reisende überwacht, die in chinesischen Großstädten Urlaub machen. Nach einem Bericht des Daten- und Informationsdienstleisters IHS Markit sollen bis Ende 2021 weltweit schätzungsweise über eine Milliarde Überwachungskameras installiert worden sein – mehr als die Hälfte davon in China

In Großstädten wie Shanghai und Peking wird der öffentliche Raum laut aktuellen Daten von Comparitech, einem Computersicherheitsportal, von 372 Kameras pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner beobachtet. Insgesamt stehen 16 chinesische Städte auf der Liste der 20 am stärksten überwachten Metropolen.

Weitere Metropolen mit hoher Kameradichte

Es sind aber bei Weitem nicht nur Städte in China, die eine hohe Kameradichte aufweisen. Wie aus den Daten von Comparitech weiter hervorgeht, gehören außerhalb Chinas die indischen Städte Indore, Hyderabad, Delhi und Chennai sowie weltweit Singapur, Moskau, Bagdad, London, St. Petersburg und Los Angeles zu den zehn am stärksten überwachten Städte. 

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Die Skyline von London an der Themse.

In London kommen auf 1000 Einwohnerinnen und Einwohner etwa 13 Kameras. Zu deutschen Großstädten wie beispielsweise BerlinHamburg oder München liegen keine Daten vor. 

Größte Metropolregion überrascht mit wenig digitaler Überwachung

In Tokio, der bevölkerungsreichsten Metropolregion der Welt, können sich Touristinnen und Touristen relativ unbeobachtet durch die Straßen bewegen – zumindest in Bezug auf Überwachungskameras. Hier kommt auf 1000 Bewohnerinnen und Bewohner gerade einmal eine Kamera. 

Auf die Kriminalitätsrate habe die Anzahl an Überwachungskameras ohnehin keinen Einfluss, so das Fazit von Comparitech: „Generell lässt sich sagen, dass mehr Kameras die Kriminalitätsrate nicht unbedingt senken.“