Gerade mal 35 Kilometer von Genua entfernt liegt ein Küstenstädtchen, dessen Name wesentlich seltener auftaucht als beispielsweise der der großen Schwester Portofino. Und trotzdem muss sich Santa Margherita Ligure nicht hinter anderen malerischen Städten Italiens verstecken. 

Die stattlichen Herrenhäuser bilden in Santa Margherita Ligure, gern auch einfach nur „Santa“ genannt, die typische Kulisse für die Küstenstädte des Landstrichs Tigullien. Das Flair Santas, vor allem entlang der Hafenpromenade, hat ihr auch den Namenszusatz „Perle Tigulliens“ eingebracht.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich Santa Margherita Ligure zunehmend zu einem beliebten Reiseziel – für betuchte Leute. Exklusive Hotels sind auch heute noch in hohem Maße vertreten. Bedeutet auch, dass neben den einheimischen und einfachen Fischerbooten immer wieder Jachten im Hafen ankern. 

Aktuelle Deals

Im Hafen von Santa Margherita Ligure legen schon längst nicht mehr nur Fischerboote an. Jachten prägen heute das Bild des Hafens.

Doch nicht nur das: Auch Kreuzfahrtschiffe machen gern halt in Santa Margherita Ligure, und internationale Regatten sowie Wassersport aller Art gehören zu dem Ort wie die Pizza zu Italien.

Wer durch die kleinen und großen Gassen schlendert, vorbei an zahlreichen Kunstgalerien und natürlich exklusiven Geschäften, dem wird vielleicht die ein oder andere Stelle in Santa Margherita Ligure bekannt vorkommen. Kein Wunder: In den 60ern, 70ern und 80ern war die Küstenstadt eine beliebte Filmkulisse. 

So wählte beispielsweise Regisseur Maurizio Ponzi die Gemeinde im Jahr 1988 als Drehort für einige Episoden der Komödie „Il volpone“.

Weiterlesen nach der Anzeige

Anzeige

Auch schon die Römer erkannten damals den Charme von Santa Margherita Ligure und ließen sich eine Zeit lang nieder. Das bezeugt der Fund einer Urne aus dem dritten Jahrhundert. Sakrale Bauwerke, wie die Basilika St. Margareta von Antiochia sind nicht nur schön anzusehen, sie passen auch prima in den Kulturteil der Reiseplanung für Santa Margherita Ligure.

Und zwischen all den Stadtvillen steht eine, die sich nicht übersehen lässt: Zunächst einmal ist die Villa Durazzo auch heute noch ein echter Hingucker durch die intensive rote Fassadenfarbe und die leuchtend grünen Fensterläden. Ein Blick in die Geschichte verrät, dass sie im 17. Jahrhundert als Sommerresidenz für die Familie Durazzo errichtet wurde. 

Die Villa Durazzo stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist heute noch ein bunter Hingucker.

Im 19. Jahrhundert wurde der Garten mit einem Brunnen und mehreren neoklassizistischen Marmorfiguren veredelt, die Reisende auch heute noch bestaunen können. Heute beherbergt die Villa ein Museum und wird gern für Hochzeiten und andere Festivitäten genutzt.

Wenn du also auf der Suche nach Dolce Vita bist und dich gern auch mal unter die Reichen und Schönen mischst, bist du in Santa Margherita Ligure genau richtig.