Türkei, Spanien und Griechenland: Die Dauerbrenner gehören laut den großen Reiseveranstaltern auch 2023 wieder zu den beliebtesten Urlaubsorten der Deutschen. 

Inspiration für Ziele, die nicht zu den absoluten Klassikern gehören, bietet eine Umfrage von „booking.com“. Etwa 24.000 Menschen haben dabei verraten, welche Destinationen für sie im Jahr 2023 spannend sind. Das ist das Ergebnis:

1. Budva, Montenegro

Der kleine montenegrinische Ort gilt als einer der ältesten Orte der Adriaküste, er ist bekannt für seine wunderschönen Sandstrände und die historischen Mauern seiner Altstadt.

Budva soll Legenden zufolge schon vor über 2500 Jahren vom Sohn des phönizischen Königs Agenor gegründet worden sein. Heutzutage steht der Ort unter Denkmalschutz, das historische Zentrum zählt zu den schönsten Altstädten Montenegros.

Der kleine montenegrinische Badeort Budva lockt Urlaubende mit seiner beeindruckenden Architektur und den schönen Badestränden.

2. Santiago de Querétaro, Mexiko

Santiago de Querétaro ist wegen seiner Architektur und seiner gepflegten Parks ein beliebtes Reiseziel. Die Nähe zu Mexiko-Stadt macht den Schauplatz wichtiger Ereignisse in der mexikanischen Geschichte für Touristinnen und Touristen gut erreichbar.

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Von Santiago de Querétaro begann 1810 der Krieg um die Unabhängigkeit Mexikos, außerdem wurde hier 1917 die erste Verfassung Mexikos beschlossen. Zu den beeindruckendsten Gebäuden zählt das riesige Aquädukt, welches das Stadtbild prägt.

Das beeindruckende Aquädukt aus dem 18. Jahrhundert prägt das Stadtbild von Santiago de Querétaro und gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.

3. Pondicherry, Indien

Französische Kultur ist sicher nicht das Erste, an das Urlauberinnen und Urlauber üblicherweise denken, wenn sie über Indien sprechen. Wer aber nach Pondicherry an der Südostküste Indiens reist, könnte denken, sich in unserem Nachbarland zu befinden.

Häuser mit französischem Flair und Straßen mit französischen Namen, die von Straßencafés gesäumt sind, das ist Ville Blanche, das französische Viertel von Pondicherry, welches von der kolonialen Vergangenheit der ehemaligen Hauptstadt von Französisch-Indien erzählt.

Im berühmten Ville Blanche von Pondicherry sind die meisten Gebäude noch im französischen Kolonialstil errichtet worden.

4. São Paulo, Brasilien

São Paulo ist eine der größten Städte der Welt, 12,33 Millionen Menschen wohnen in Brasiliens Finanzzentrum. Dieser Bevölkerungsreichtum bietet Touristinnen und Touristen ein breites kulturelles Angebot und ein pulsierendes Nachtleben.

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Wer also nicht nur in den beeindruckenden Strandhotels die Sonne genießen will, der hat die Möglichkeit, eine große Anzahl an Museen, Galerien und Bars zu besuchen. 

In São Paulo reihen sich traditionelle Gebäude wie das berühmte Theatro Municipal an moderne Hochhäuser.

5. Bozen, Italien

Mitteleuropäische und mediterrane Kultur – Bozen hat beides zu bieten. Die Landeshauptstadt von Südtirol liegt inmitten von Weinbergen und Alpenpanorama.

Urlauberinnen und Urlauber finden hier von sportlichen Skigebieten über ein brummendes Nachtleben bis hin zu mittelalterlichen Gebäuden und kulturellen Angeboten wie dem Archäologiemuseum mit der berühmten Gletschermumie Ötzi ein breit gefächertes Angebot.

Die Stadt Bozen lädt mit ihrer malerischen Architektur zum Entspannen ein.

6. Kota Kinabalu, Malaysia

Kota Kinabalu wird von seinen Einwohnerinnen und Einwohnern häufig liebevoll nur „KK“ genannt und liegt auf der Insel Borneo. Der Ort erhielt den Stadtstatus erst im Jahr 2000, war jedoch schon mehr als 100 Jahre zuvor ein wichtiges Zentrum für den Handel mit Kautschuk, Rattan, Honig und Wachs.

Von Kota Kinabalu aus lassen sich hervorragend Reisen in die zahlreichen Naturschutzgebiete Borneos unternehmen, die Touristinnen und Touristen eine beeindruckende Vielfalt an Flora und Fauna bieten. Weiße Sandstrände ermöglichen es, zwischendurch aber auch einfach nur auf dem Sand zu entspannen und auf das Meer zu schauen.  

An der Küste von Kota Kinabalu können Urlauberinnen und Urlauber an weißen Sandstränden und in türkisblauem Meer entspannen.

7. Kalambaka, Griechenland

Am Fuß der Meteora-Berge liegt die Stadt Kalambaka, die Urlauberinnen und Urlauber mit einer reichen kulturellen Historie anlockt. Die Meteora-Klöster, welche auf den beeindruckenden Felsformationen stehen, wurden um das elfte Jahrhundert herum errichtet und gehören mittlerweile zum Unesco-Weltkulturerbe.

Meteora kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet auf Deutsch „in der Luft schwebend“. Wer sieht, wie die beeindruckenden Klöster auf den Bergen thronen, versteht, woher der Name kommt. 

Die Klöster können an verschiedenen Tagen der Woche besichtigt werden, allerdings gibt es für Frauen sowie Männer eine Kleiderordnung zu beachten. Frauen sollten lange Röcke tragen und die Schultern bedecken. Wer eine Hose trägt, erhält eine Art Schürze. Kurze Shorts sind bei Männern tabu, ebenso Achselshirts.

Die Klosteranlage von Meteora thront auf dem gleichnamigen Bergmassiv hoch über der Stadt Kalambaka.

8. Santa Fe, USA

Durch den außergewöhnlichen Lehmziegel-Stil unterscheidet sich Santa Fe von den meisten amerikanischen Städten. Die traditionelle Bauweise geht auf eine Siedlung amerikanischer Ureinwohnerinnen und Ureinwohner zurück, die hier schon im zwölften Jahrhundert ihre Heimat hatten.

Mitte des 20. Jahrhunderts wurde beschlossen, dass Neubauten in der Stadt nur in diesem sogenannten Pueblo-Stil errichtet werden dürfen. Neben Skigebieten und dem wunderschönen Santa Fe National Forest lockt die Stadt Menschen vor allem aufgrund ihrer Kunstszene an. Rund 200 Kunstgalerien sowie viele Freiluftmärkte bieten ein breites kulturelles Spektrum. 

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts dürfen Gebäude in Santa Fe nur noch im Pueblo-Stil, dem Baustil der amerikanischen Ureinwohner aus dieser Region, errichtet werden.

9. Olomouc, Tschechien

Olomouc gilt als eine der schönsten Städte Tschechiens. Außerhalb von Tschechien ist Olmütz, wie die Stadt auf Deutsch heißt, jedoch eher unbekannt. Deswegen wurde die Stadt vom Reiseführer „Lonely Planet“ in dessen Liste der verborgenen Schätze Europas aufgenommen.

Im historischen Stadtzentrum locken zahlreiche historische Bauten Touristinnen und Touristen an, zu den berühmtesten gehören die Olmützer Burg sowie die barocke Dreifaltigkeitssäule, auch Pestsäule genannt, welche seit dem Jahr 2000 zum Unesco-Welterbe zählt.

Für Käseliebhaberinnen und Käseliebhaber gibt es eine Besonderheit zu probieren, der Sauermilchkäse Olmützer Quargel ist jedoch geschmacklich sicher nicht für jede und jeden etwas.

Die Dreifaltigkeitssäule ist eines der berühmtesten Wahrzeichen der Stadt Olomouc.

10. Hobart, Australien

Aus einer Sträflingskolonie ist mittlerweile die moderne australische Stadt Hobart geworden. Die Hauptstadt des Inselstaates Tasmanien lockt mit einem bunten Nachtleben, zahlreichen Restaurants und vielen Galerien für Kunstliebhaberinnen und Kunstliebhaber.

Die Stadt Hobart in dem australischen Inselstaat Tasmanien gilt mittlerweile als angesagtes Reiseziel.

Vom nahe gelegenen Mount Wellington aus hat man einen atemberaubenden Ausblick über die Stadt und die Küste. Außerdem bieten Wander- und Radwege zahlreiche Möglichkeiten, Ruhe in der Natur zu finden.