Gemütlich durch die Fußgängerzone schlendern, prächtige Schlösser und Museen besuchen oder doch lieber ein Ausflug ins Grüne? Ein Urlaub in Oberbayern wird sicher nicht langweilig.

Wir zeigen dir, welche Ausgangspunkte sich für eine gelungene Reise besonders lohnen – sowohl für Stadtpflanzen als auch für Aktivurlauberinnen und ‑urlauber.

München

Eine Großstadt mit mehr als 1,47 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern, die sich durch zahlreiche Gassen und Biergärten eine gemütliche Atmosphäre erhält: München. So wie das Weißbier zu Bayern gehört, gehört zu einem Urlaub in Oberbayern auch ein Besuch der Landeshauptstadt.

Anschauen solltest du dir die klassischen Sehenswürdigkeiten wie den Marienplatz mit dem neuen und dem alten Rathaus, der Peterskirche sowie dem Liebfrauendom, auch Frauenkirche genannt. Aber auch der Karls- und der Odeonsplatz dürfen nicht fehlen.

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Ab in die bayerische Hauptstadt! Allein in München kannst du locker ein paar Tage verbringen. Von der Stadt aus gelangst du aber auch schnell ins Grüne oder an einen der umliegenden Seen.

Bekannt ist München zudem für seine Pinakotheken und Museen – wie beispielsweise das Deutsche Museum. Du hast keine Lust auf einen Städtetrip? Eine Radtour durch den Englischen Garten ist eine passende Alternative. Anschließend darf natürlich ein Besuch im Biergarten nicht fehlen.

Burghausen

Hier ist der Name Programm: In Burghausen findest du die längste Burganlage Europas. Die ältesten Teile der Burg stammen aus dem Hochmittelalter. Schon von außen sind die massiven Mauern mehr als imposant. Im Inneren kannst du das Burgmuseum und die Staatsgalerie Burghausen besichtigen. Etwas, dass du in der Burg unbedingt machen solltest: die 62 Stufen vom dritten Obergeschoss zur Aussichtsplattform emporklettern und den Ausblick genießen.

Mit 1051 Metern ist sie die längste Burganlage Europas: Die Burg Burghausen. Aber auch die malerische Altstadt lohnt einen Besuch.

Apropos Aussicht: Einen besonders guten Blick auf die Burg und die Stadt bietet der Aussichtspunkt kurz vor Duttendorf in Österreich. Die Grenze zum Nachbarland markiert übrigens die Salzach, die durch Burghausen fließt. In einem Kanu kannst du entlang des Flusses die Stadt aus einer ganz anderen Perspektive bewundern.

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Landsberg am Lech

An einem lauen Sommer- oder Herbstabend lassen sich die beschaulichen Gassen von Landsberg am Lech in puncto mediterranes Flair kaum überbieten. Die Altstadt ist sehr gut erhalten und die bunten, verspielten Fassaden sind ein Traum für jeden Urlauber und jede Urlauberin.

Die mittelalterliche Stadtmauer zieht eine scharfe Grenze zwischen der idyllischen Altstadt und den neueren Stadtvierteln. Am besten betrittst du die Altstadt durch das schöne gotische Stadttor – die perfekte Einstimmung für einen Besuch des historischen Stadtteils.

Die bunten Häuserfassaden in der Altstadt von Landsberg am Lech sind ein tolles Fotomotiv. Das heutige Stadtgebiet war sogar schon in der Steinzeit besiedelt.

Wer genug vom Stadtbummel hat, macht sich entlang des Lechs Richtung Süden auf zu einer kleinen Wanderung bis zu den Lechauen. Entlang des Wildparks erreicht man hinter dem Ort Pitzling das Vogel- und Amphibienschutzgebiet Lechauen. Für Hin- und Rückweg sollten etwa zweieinhalb bis drei Stunden eingeplant werden.

Chiemsee

Er wird auch das „Bayerische Meer“ genannt – und diesem Namen macht der Chiemsee mit seinen knapp 80 Quadratkilometern Wasserfläche alle Ehre. Egal ob Gstadt oder Prien am Chiemsee, die Ortschaften rund um den See laden zu einem traumhaften Urlaub zwischen See und Bergen ein. Besonders im Sommer gehören sie dank der vielen Strandbäder zu den beliebtesten Urlaubsregionen Bayerns.

Der Chiemsee ist der drittgrößte See Deutschlands. Besonders in den Sommermonaten sind die Ortschaften rund um den See großartige Ausgangspunkte für einen Urlaub in Oberbayern.

Ein Punkt, der bei einem Besuch des Chiemsees nicht auf der Urlaubsliste fehlen darf? Die rund 57 Kilometer lange Fahrradtour rund um den Chiemsee. Großartige Aussichten auf den See sind dabei garantiert. Von Chieming, Gstadt und den anderen Chiemseeorten aus bringen dich Fähren zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region: den Chiemseeinseln mit dem Schloss auf der Herreninsel und dem Kloster Frauenwörth auf der Fraueninsel.

Bad Reichenhall

Ganz im Südosten Bayerns und umrahmt von den Berchtesgadener Alpen liegt der Kurort Bad Reichenhall. Die Alpenstadt ist nicht nur bekannt für ihre Thermen, sondern auch für Panoramablicke auf die Bergwelt und für das Salz. Ein großer Teil des „weißen Goldes“, das auf deutschen Tellern landet, stammt aus Bad Reichenhall. Sowohl das zwölf Grad kühle Salzbergwerk Berchtesgaden als auch die Alte Saline Bad Reichenhall kannst du besichtigen und dort mehr darüber erfahren, wie unser Speisesalz gewonnen wird.

Seit mehr als 175 Jahren ist Bad Reichenhall ein Kurort. Nicht nur der schöne Kurpark, auch zahlreiche Bäder und die nahe gelegene Bergwelt laden ein, die Seele baumeln zu lassen.

Zu einem Besuch der Salzstadt gehört aber auch die Auffahrt mit der nostalgischen Predigtstuhlbahn auf den Predigtstuhl-Gipfel. Dabei hast du einen tollen Ausblick auf die Stadt. In der historischen Altstadt selbst machst du dich am besten zu Fuß auf den Weg. Wenn du weitere Informationen zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt haben möchtest, lass dich auf dem etwa zwei Kilometer langen Rundgang durch das Zentrum von einer kostenlosen Audio-App der Stadt Reichenhall begleiten.

Rosenheim

Wo der Inn und der Mangfall sich an die Stadt anschmiegen, wo die Chiemgauer Alpen und der Simsee nur eine kurze Autofahrt entfernt sind und wo die Menschen an warmen Tagen draußen vor bunten Häuserfassaden einen Kaffee schlürfen – da liegt Rosenheim. Mehr als 63.000 Menschen leben in der gemütlichen oberbayerischen Stadt. Außer am Sonntag erwartet dich am Ludwigsplatz in der Altstadt ein wunderschöner Blumen- und Gemüsemarkt, auf dem du regionale Köstlichkeiten erstehen kannst.

Rund um den Rosenheimer Ludwigsplatz bieten von Montag bis Samstag Markthändlerinnen und -händler leckere Spezialitäten an. Am Donnerstag findet der Bauernmarkt statt.

Die Stadt ist nicht nur wegen der Nähe zu den Alpen und Badeseen eine sehr gute Basis für deinen Urlaub. Hübsche Lädchen, Gassen und Gärten laden zum Schlendern ein. Und falls das Urlaubswetter mal nicht so mitmacht, lassen sich Regentage nicht nur gut in einem der zahlreichen Cafés verbringen, sondern auch im Holztechnischen Museum der Universität Rosenheim. Dort erfährst du mehr über den Rohstoff Holz und was sich alles daraus zaubern lässt.