Historische Stadtkerne, Gassen mit Kopfsteinpflaster, jahrhundertealte Fachwerkhäuser und geschäftige Marktplätze: Altstädte verströmen ein besonderes Flair. Bamberg, Rothenburg ob der Tauber, Heidelberg oder Lübeck kennen viele Deutsche.

Wir verraten dir, welche Städtchen du außerdem sehen musst. Da sind auch echte Geheimtipps dabei! Klick dich durch unsere Favoriten:

  1. Kronach
  2. Duderstadt
  3. Biberach an der Riß
  4. Alsfeld
  5. Lauenburg
  6. Rheda-Wiedenbrück
  7. Mühlhausen in Thüringen
  8. Einbeck
  9. Meersburg
  10. Lüneburg
  11. Soest
  12. Lemgo
  13. Celle
  14. Wernigerode
  15. Dinkelsbühl
  16. Schwerin
  17. Quedlinburg
  18. Nördlingen

Karte der schönsten Altstädte in Deutschland

1. Kronach, Bayern

 Kronach ist ein Highlight zu Füßen des Frankenwaldes in Bayern. Hier fließen nicht nur die Flüsse Haßlach, Kronach und Rodach zusammen, sondern Besucherinnen und Besucher erleben auch jede Menge Geschichte. Besonders sehenswert ist die Festung Rosenberg, die sich steil über der Altstadt erhebt.

Es handelt sich um eine der schönsten und größten Festungsanlagen Europas. Die ehemalige Bambergische Bischofsburg und spätere Landesfestung auf dem Rosenberg wurde erstmals 1249 erwähnt.

Stadtansicht von Kronach – die Häuser der Altstadt reihen sich entlang des Flusses Haßlach auf.

In der Oberen Stadt wird es dann richtig idyllisch. Türme, Plätze, Gässchen und Fachwerk dominieren das Viertel zwischen Festung und Unterer Stadt auf einem Bergsporn. Die Altstadt ist ein Ensemble-Denkmal, das von einer noch vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben ist, und sie bezaubert mit ihrem spätmittelalterlichen Charakter. Das historische Rathaus, das 1583 erbaut wurde, ist mit seinem Festsaal und der ehemaligen Markthalle sowohl Anziehungspunkt für architekturhistorisch Interessierte als auch für kulturell Begeisterte wegen der hier stattfindenden Veranstaltungen.

2. Duderstadt, Niedersachsen

Wenn du durch Duderstadt im Südharz schlenderst, wähnst du dich fast im Mittelalter: Das Stadtbild des Ortes ist geprägt durch 600 bunte Fachwerkhäuser aus verschiedenen Stilepochen.

Ein besonderer Hingucker ist das Rathaus mit Arkaden, spitz zulaufenden Türmen und rot-weiß gestrichenem Fachwerk. Es ist eines der ältesten Gebäude der Stadt, die Baugeschichte geht bis 1302 zurück. Einst wurde das Rathaus als „Kophus“ (Kaufhaus) erbaut – wie so viele Rathäuser der Hanse. Es diente den Händlern als Marktplatz, heute beherbergt es ein Museum samt Kerker und Weinkeller.

Fachwerkhäuser in Duderstadt, einem niedersächsischen Ort mit überwiegend mittelalterlichem Stadtbild.

Ein weiteres Wahrzeichen der Kleinstadt im Südosten Niedersachsens ist der Westerturm mit einer schraubenartig verdrehten Spitze. Hatte der Teufel hier seine Hand im Spiel? So erzählt es zumindest eine Eichsfelder Sage. Wahrscheinlicher ist jedoch ein Fehler der mittelalterlichen Bauherren. 

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Der Turm war Teil der Befestigungsanlage der Stadtaus dem 13. Jahrhundert, zu der auch eine 1,7 Kilometer lange Stadtmauer und ein Wall gehörten. Bei einem Gang über die Anlage hast du einen schönen Blik auf die Häuser der Altstadt.

Zu Füßen der Anlagen können Einheimische und Touristen entspannen. Denn direkt vor der Stadtmauer liegt der Stadtpark mit bis zu 300 Jahre alten Linden und Kastanien. Auf dem Gelände fand 1994 sogar eine Landesgartenschau statt.

3. Biberach an der Riß, Baden-Württemberg

Etwa 40 Kilometer südlich von Ulm befindet sich Biberach an der Riß. Die über 800 Jahre alte Stadt hat einen der wohl schönsten Marktplätze Süddeutschlands – und ist Station der Oberschwäbischen Barockstraße, der Deutschen Fachwerkstraße sowie der Oberschwäbischen Mühlenstraße.

Biberach an der Riß – hier der Marktplatz mit Stadtansicht – ist ein echter Hingucker.

Im überschaubaren Zentrum stehen kleine Boutiquen, Cafés, Restaurants und Kneipen. Historische Besonderheiten sind die innen barockisierte Simultankirche St. Martin, die Zunftsiedlung Weberberg und die Weißgerberwalk aus dem 17. Jahrhundert. Sie ist die letzte Altsämisch-Gerberei Deutschlands.

4. Alsfeld, Hessen

Im Herzen von Hessen liegt das beschauliche Alsfeld. Berühmt ist die Stadt vor allem für die Altstadt mit geschlossener historischer Bebauung. Besonderes Wahrzeichen: das Fachwerk-Rathaus aus dem 16. Jahrhundert. Direkt daneben liegen die Walpurgiskirche und das älteste Fachwerkhaus der Stadt von 1350.

Wer’s märchenhaft mag, kann in Alsfeld in die Welt der Brüder Grimm eintauchen. Dafür sorgen das Märchenhaus, Rotkäppchen-Aufführungen und Erlebnisführungen durch die Altstadt.

Gasse in der historischen Altstadt von Alsfeld.

5. Lauenburg, Schleswig-Holstein

Ab in die südlichste Stadt Schleswig-Holsteins: Bunte Fachwerkhäuser, historische Dampfschiffe und ein weiter Blick über die Elbe erwarten Reisende in der Schifferstadt Lauenburg. Die historischen Fachwerkhäuser schmiegen sich direkt ans Flussufer und an die Hänge der Elbe, die Altstadt von Lauenburg ist das größte Denkmalensemble in dem Bundesland.

Bei einem Spaziergang über das alte Kopfsteinpflaster wird Geschichte lebendig: Das dort gelegene Schloss mit Schlossturm und Fürstengarten erinnert an die Zeit der askanischen Herzöge. Viele kleine Gassen und Treppen verbinden die Altstadt mit der Oberstadt.

Die Altstadt von Lauenburg erstreckt sich entlang der Elbe.

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Die Schifffahrt lässt sich in Lauenburg noch erleben bei Rundfahrten auf historischen Dampfschiffen auf der Elbe, dem Elbe-Lübeck-Kanal oder dem Elbe-Seitenkanal. Du bist lieber an Land unterwegs? Auch hier gibt’s viel Auswahl: Nahe den Wasserstraßen kreuzen sich in Lauenburg auch die Radfernwege Elberadweg, Alte Salzstraße, Hamburg–Rügen und der Iron Curtain Trail.

6. Rheda-Wiedenbrück, Nordrhein-Westfalen

Rheda-Wieden-was? Das werden sich alle, die nicht gerade aus NRW kommen oder oft auf der A2 zwischen Hannover und dem Ruhrgebiet unterwegs sind, fragen. Rheda-Wiedenbrück ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen. 47.300 Menschen leben dort. Und weil die Stadt ein Zusammenschluss der beiden Orte Rheda und Wiedenbrück ist, kannst du dort sogar durch zwei Altstädte schlendern. Erst 1970 wurden beide Orte zusammengeschlossen. 

Das Schloss Rheda, dessen Turm um 1180 erbaut wurde, und die Aegidiuskirche mit einem Querschiff von 1260 sind nur zwei Beweise dafür, dass du dort trotzdem jahrhundertealte Geschichte entdecken kannst. Mehr als 200 denkmalgeschützte Gebäude stehen in Rheda-Wiedenbrück, darunter mehrere Fachwerkhäuser. Das älteste ist mehr als 450 Jahre alt.

Die malerische Doppelaltstadt ist noch ein kleiner Geheimtipp: Nur knapp 73.000 Übernachtungen zählte der Ort 2015. Dadurch kommen auf einen Einwohner nur 1,5 Übernachtungen. 

Fachwerkhäuser in der historischen Altstadt von Wiedenbrück in Nordrhein-Westfalen.

7. Mühlhausen, Thüringen

 Mühlhausen ist schon von Weitem zu erkennen: Elf gotische Kirchen prägen die Silhouette der mittelalterlichen Reichsstadt zwischen den Höhen des Nationalparks Hainich und dem Eichsfeld. Einst verlieh dieser imposante Anblick der Stadt den Namen „mulhousia turrita“ – das turmreiche Mühlhausen. Sehenswert sind außerdem das Rathaus, die nahezu vollständig erhaltene Stadtmauer und die Bürgerhäuser.

Die mittelalterliche Stadt Mühlhausen in Thüringen ist definitiv eine Reise wert.

Eine weitere Besonderheit: Mühlhausen liegt am geografischen Mittelpunkt Deutschlands, der sich im Nordwesten des Thüringer Beckens befindet. Bereits im achten Jahrhundert brachten die Franken mit der Wassermühle auch den Ortsnamen Mühlhausen.

8. Einbeck, Niedersachsen

Wer nach Einbeck will, muss in das Drei-Regionen-Eck von Weserbergland, Harz und Solling fahren. In der flächenmäßig gesehen größten Stadt Südniedersachsens sind Fachwerkhäuser und malerische Schnitzkunst und schmücken teils ganze Straßenzüge.

Ein besonderer Hingucker ist die Tiedexer Straße, in der Besucherinnen und Besucher eines der längsten, zusammenhängenden Fachwerkensembles Deutschlands bestaunen können. Die verzierten Fachwerkbauten wurden in der Zeit nach dem großen Stadtbrand im Jahr 1540 gebaut – und zeugen vom damaligen Reichtum und Wohlstand der Stadt.

Sehenswert ist außerdem der Kunsthändler Einbecker Blaudruck. Dort werden in traditioneller Handarbeit im Reservedruckverfahren die typischen Muster und bebilderten Stadtgeschichten auf Stoffe gebracht. Das 380 Jahre alte Traditionshandwerk gehört zum  Immateriellen Kulturerbe der Unesco.

Auch Bierfans kommen auf ihre Kosten: In Einbeck erfanden Brauer im 13. Jahrhundert eine Methode, das Getränk durch Hopfung geschmacklich anzureichern und haltbarer zu machen. Das Ergebnis war das „Ainpökisch Bier“. Das Bockbier sorgte für wirtschaftlichen Aufstieg: Um 1616 gab es ganze 742 brauberechtigte Häuser in Einbeck! Noch heute ist die Braukultur mit der Einbecker Brauhaus AG fest in der Stadt verankert.

9. Meersburg am Bodensee

Meersburg könnte den Titel „idyllischste Lage“ gewinnen: Der Ort liegt nämlich direkt am Ufer des Bodensees, umgeben von Weinbergen. Rund 6000 Einwohnerinnen und Einwohner leben dort, hinzu kommen rund 315.000 touristische Übernachtungen pro Jahr. Für Gästinnen und Gäste lohnt sich beispielsweise eine Radtour am See oder eine Wanderung in den Bergen mit einer anschließenden Weinverkostung und einem Stadtbummel durch die verwinkelten Gassen.

Altstadtgasse mit Fachwerkhäusern in Meersburg am Bodensee – an der Oberschwäbischen Barockstraße.

Dort lässt sich einiges entdecken, denn in der Altstadt reihen sich manche Kulturdenkmäler aneinander – darunter das Rote Haus, das Erkerhaus Zum Bären, das Obertor oder die Burgweganlagen. Das Wahrzeichen des Ortes ist die Burg Meersburg ‒ sie gilt als älteste bewohnte Burg Deutschlands. Wer auf den Südhang hinaufsteigt, wird sich zurück ins Mittelalter versetzt fühlen.

10. Lüneburg, Niedersachsen

Lüneburg trägt auch den Spitznamen „Rothenburg des Nordens“ – verzeichnet aber rund 160.000 Übernachtungen weniger im Jahr (Werte aus 2019). Die historische Altstadt hat den Zweiten Weltkrieg fast unbeschadet überstanden – als eine von nur wenigen Altstädten in Norddeutschland. Giebel- und Fachwerkhäuser zeichnen ein authentisches Bild davon, wie Menschen hier schon vor mehreren Hundert Jahren lebten.

Der Alte Hafen in Lüneburg ist ein beliebter Anlaufpunkt für Touristinnen und Touristen.

Außerdem profitiert die Stadt von ihrer Lage an der Ilmenau und am Rande der Lüneburger Heide. Dadurch kannst du deinen Städtetrip perfekt mit Ausflügen in die Natur verbinden. Für Entspannung in der Stadt sorgen unter anderem der Kurpark und die Lüneburger Sole.

11. Soest, NRW

Die weit über 1000 Jahre alte Stadt Soest war im Mittelalter eine der bedeutendsten Hansestädte. Kaum zu glauben, oder? Heute ist die beschauliche 40.000-Einwohner-Stadt zwischen Dortmund und Paderborn bei Städtereisenden eher unbekannt.

Luftbild von der Stadt Soest – mit der Altstadt.

Dabei lassen sich in der Altstadt – die nahezu komplett geschützt ist – in den romantischen engen Gassen mehr als 600 Kulturdenkmäler besichtigen: Neben den Kirchen prägen der mittelalterliche Stadtwall, Fachwerkzeilen sowie die vielen Häuser aus dem für Soest typischen Grünsandstein die Stadt. Der Wall samt den Gräben ist zu zwei Dritteln erhalten und lädt vor allem im April und Mai, zur Zeit der Baumblüte, zu reizvollen Spaziergängen rund um die Stadt ein. Übrigens: Deren Name wird Soost ausgesprochen, nicht Söst.

12. Lemgo, Nordrhein-Westfalen

Die 825 Jahre alte Hansestadt Lemgo findest du im Herzen des Lipperlandes zwischen Teutoburger Wald und Weserbergland. Die Innenstadt ist ein architektonisches und kulturhistorisches Juwel: Innerhalb der Wallanlagen stehen 400 Denkmäler aus der Zeit der Gotik und Renaissance. Highlights sind das Hexenbürgermeisterhaus, das Museum Junkerhaus und das Schloss Brake.

Der Marktplatz von Lemgo besticht mit Rathaus und Kirche St. Nikolai.

Bereits 1324 wurde Lemgo wegen seiner guten Handelsbeziehungen und der Lage an zwei großen Handelswegen in den historischen Hansebund aufgenommen. Im Jahr 1983 war die Stadt an der Bega dann sogar Gründungsmitglied der Westfälischen Hanse.

13. Celle, Niedersachsen

Du liebst Fachwerkhäuser? Dann solltest du bald einen Städtetrip nach Celle planen. Rund 40 Kilometer nordöstlich von Hannover findest du das größte geschlossene Ensemble aus Fachwerkhäusern in Europa. Als das schönste Gebäude gilt das Hoppener Haus in der Poststraße/Rundestraße: Aufwendige Schnitzereien sowie sechs Geschosse mit Figuren, diabolischen und närrischen Gestalten machen das Fachwerkhaus so besonders.

Fachwerkhäuser entlang der Schuhstraße in Celle.

In der Altstadt steht außerdem das Celler Schloss, das neue Rathaus und das Hoppener Haus als eines der prächtigsten Fachwerkhäuser. In vielen Wänden lassen sich Inschriften und Schnitzereien finden, die Aufschluss über Beruf und Stand der früheren Bewohnerinnen und Bewohner geben.

Ein lauschiges Plätzchen zur anschließenden Erholung finden Reisende im sehr französischen Garten im Süden der Altstadt. Besonders romantisch wird es im Sommer bei Sonnenuntergang – wenn es sich viele Einheimische, Touristinnen und Touristen in einem der vielen Lokale im Ortskern draußen bei einem Glas Wein gemütlich machen.

14. Wernigerode, Sachsen-Anhalt

Die historische Altstadt Wernigerode im Harz wird geprägt durch das nationale Kulturdenkmal Schloss Wernigerode und dessen Gärten – von dort bietet sich auch eine schöne Aussicht über die ganze Stadt.

Ein weiteres Wahrzeichen ist das aus dem 12. bis 13. Jahrhundert stammende mittelalterliche Rathaus am Marktplatz mit seinen bemerkenswerten Fachwerkkonstruktionen. Einen Besuch wert ist auch das Café Wien, das 1583 errichtet wurde und zu den ältesten Fachwerkhäusern in Wernigerode zählt. 

Das Café Wien zählt zu den ältesten Fachwerkhäusern in Wernigerode, errichtet wurde es 1583.

15. Dinkelsbühl, Bayern

Dinkelsbühl ist ein Ort in Mittelfranken – und bekannt für sein gut erhaltenes spätmittelalterliches Stadtbild, das von alten Patrizierhäusern geprägt ist. Die imposanten und bunten Fachwerkhäuser besitzen hohe Giebel und sind prachtvoll verziert. Mehr als die Hälfte der Gebäude, die aus der Zeit um 1600 stammen, sind vollständig erhalten und wurden aufwendig saniert.

Nach dem Stadtbummel genießen Touristinnen und Touristen in einem der Restaurants selbst gebrautes Bier und traditionelle deftige Gerichte. Im Sommer lohnt eine Abkühlung in einem der letzten Flussbäder Bayerns: dem Wörnitzstrandbad.

Die ehemalige Reichsstadt Dinkelsbühl an der Romantischen Straße besitzt eine wunderschöne spätmittelalterliche Altstadt.

16. Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern

Kleinste deutsche Landeshauptstadt, umgeben von einem Dutzend Seen und mit einem Schloss als Wahrzeichen – Schwerin ist facettenreicher, als du vermutlich denkst. Trotzdem ist dort der Tourismus verglichen mit dem restlichen Bundesland noch relativ unbedeutend. Zu Unrecht!

Die Altstadt von Schwerin – von der Kathedrale aus zum Marktplatz.

2018 zählte die Stadt rund 353.000 Übernachtungen und damit nur etwas mehr als Celle. Bei mehreren Feuern im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Schweriner Altstadt fast vollständig zerstört, der Großteil entstand deshalb im 19. Jahrhundert. Ein Überbleibsel aus dem Mittelalter ist das kleine Kommodenhäuschen. Als Foto-Spot darf es auf deiner Tour durch die Altstadt nicht fehlen!

17. Quedlinburg, Sachsen-Anhalt

In Quedlinburg gibt es etwa 1200 Fachwerkhäuser – die kleine Stadt im sachsen-anhaltischen Teil des Harzes wird seit dem Jahr 1994 von der Unesco als Weltkulturerbe gelistet und ist damit eines der größten Flächendenkmäler Deutschlands. 

Majestetisch thront die Quedlinburg auf dem Schlossberg in der gleichnamigen Stadt im Harz.

Besonders sehenswerte Gebäude sind unter anderem das Gildehaus Zur Rose, die alte Börse, die romanische Klosterkirche St. Marien und die imposante Schlossmühle Quedlinburg.

18. Nördlingen, Bayern

Von der Kleinstadt Nördlingen hast du vielleicht noch nie gehört. Warum sich das ändern sollte? Dafür spricht zum Beispiel die malerische Lage an der Romantischen Straße, einer der ältesten Ferienstraßen in Deutschland. Nördlingen ist ein perfekter Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren. 

Die Altstadt Nördlingens ist von einer gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer umgeben.

Außerdem kannst du in dem bayerischen Ort noch immer jeden Abend den Wächterruf „So, G’sell, so“ durch die Gassen schallen hören. Die Stadtmauer ist komplett begehbar. In der von ihr umschlossenen Altstadt kannst du zahlreiche Türme, Tore und mittelalterliche Bauwerke entdecken.