Der Schwarzwald ist dort, wo der Kuckuck ruft, die Fasnet tobt und das Thermen-Wasser blubbert. Millionen von Besucher und Besucherinnen strömen jedes Jahr in die beliebte Ferienregion. Denn die Möglichkeiten, im Schwarzwald etwas zu sehen und zu erleben, sind riesig.

Auf dich warten stolze Bauernhöfe und imposante Klosteranlagen, schnuckelige Fachwerkdörfer und quirlige Studentenstädtchen, Wasserfall-Wunder und Hochstraßen-Idyll.

1. Schwarzwaldhochstraße bei einem Roadtrip

Sie gilt nicht nur als älteste touristische Route Deutschlands, sondern auch als eine der landschaftlich reizvollsten: Die Schwarzwaldhochstraße ist Deutschlands Panoramaroute par excellence. Die Bundesstraße 500 führt über 60 Kilometer über den Kamm des Nordschwarzwalds.

Zwischen Baden-Baden und Freudenstadt erschließt sie eine herrliche Bergwelt. Die Strecke wurde 1930 gebaut, um die Höhenhotels des Schwarzwalds mit dem Auto erreichbar zu machen. Dass viele dieser noblen Unterkünfte inzwischen leer stehen, tut der Beliebtheit keinen Abbruch. Im Gegenteil, die Dichte der „Lost Places“ hat heute für viele Besucher und Besucherinnen ihren eigenen Reiz.

Badisch-berühmt und viel befahren: Die Schwarzwaldhochstraße lockt mit einer Sicht bis in die Vogesen.

Und da wäre ja auch noch die großartige Landschaft: Von der Schwarzwaldhochstraße kannst du Ausblicke in die Oberrheinebene hin zu den Vogesen genießen. Entlang der Route locken außerdem zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

Vom Baden-Badener Ortsteil Lichtental führt die Bundesstraße zunächst durch sanft gewelltes Rebland, um sich hinter Geroldsau zum 780 Meter hohen Plättig hochzuwinden. Von hier aus sich der Geroldsauer Wasserfall und der bekannte Schwarzenbach-Stausee nicht mehr weit entfernt.

Vorbei am eleganten Schlosshotel Bühlerhöhe und dem Ort Sand am Mehliskopf erreichst du am Fuß der Hornisgrinde den beliebten Mummelsee. An der Passhöhe Ruhestein bei Seebach informiert das Naturschutzzentrum über die geologische Entstehung des Schwarzwaldes sowie über seine Tier- und Pflanzenwelt.

2. Entdecke Architektur – im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof

Achtung, Zeitreise in drei, zwei, eins … Willkommen auf dem Vogtsbauernhof in Gutach. Auf der weitläufigen Anlage spazierst du durch volle sechs Jahrhunderte Schwarzwaldgeschichte. Der Rundgang durch das Freilichtmuseum zeigt typische Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

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Zum original Vogtsbauernhof gesellten sich in den vergangenen Jahrzehnten viele weitere Schwarzwaldhöfe aus anderen Gegenden, die vor Ort entweder nach- oder wieder aufgebaut wurden: das Hotzenwaldhaus aus Großherrischwand, das Schauinslandhaus aus Oberried, der Lorenzhof aus dem Kinzigtal, der Falkenhof aus dem Dreisamtal und der Hippenseppenhof aus Furtwangen.

Bollenhüte in natura und Häuser aus dem ganzen Schwarzwald versammelt das Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach.

Die Innenräume der prächtigen Häuser sind mit originalem Hausrat bestückt. Neben den Höfen gibt es ein Tagelöhnerhaus und sogar ein kleines Schlösschen, außerdem Mühlen und Sägen, Kapellen und Backhäuser zu sehen. Dazwischen schnattern die Gänse und grasen die Schwarzwälder Füchse.

Du willst lernen, wie ein Bollenhut entsteht, wie Schnaps gebrannt oder eine Tracht geschneidert wird? Auf dem Vogtsbauernhof erfährst du es! Über 50 Handwerker und Handwerkerinnen sind regelmäßig im Museum zu Gast, um ihr traditionelles Handwerk vorzuführen.

3. Erlebe dein nasses Wunder – bei den Triberger Wasserfällen

Deutschlands höchste Wasserfälle stürzen über sieben Kaskaden 163 Meter in die Tiefe. Die Triberger Wasserfälle locken in der Hochsaison täglich Zehntausende von Touristen und Touristinnen an. Zugegeben: Hier ist es ziemlich überlaufen. Du willst das Wasserspektakel anders erleben? Dann besuche Triberg doch am besten im Winter, wenn der Frost faszinierende Eisskulpturen aus den Wasserfällen zaubert.

Die Triberger Wasserfälle im Schwarzwald stürzen 163 Meter in die Tiefe.

Das Ausflugsziel kannst du über den Naturweg, den Kaskadenweg oder den Kulturweg erreichen. Auch Nachteulen kommen in Triberg auf ihre Kosten. Jeden Abend werden die Fluten des Wasserfalls beleuchtet und sorgen mit Lichteffekten für eine schaurig-schöne Atmosphäre. Ohren auf! Hörst du da nicht etwas ticken? Stimmt: Ganz in der Nähe, im Ortsteil Schonachbach, zeigt die mittlerweile größte Kuckucksuhr der Welt im Eble-Uhren-Park die Zeit an.

4. Verschaffe dir den Überblick – auf dem Freiburger Münster

116 Meter hoch ragt das Wahrzeichen Freiburgs, der Münsterturm mit seinem luftigen, achteckigen Oberbau, in den Himmel. Einen Rundgang durch die attraktive Studentenstadt solltest du zu seinen Füßen, am Münsterplatz, beginnen. Der dient seit 1800 als Marktplatz und liefert in den Vormittagsstunden mit seinen Obst-, Gemüse- und Blumenständen ein farbenfrohes Bild.

Den Platz säumen mehrere hübsche Gebäude, allen voran an der Südseite das 1532 vollendete rote Kaufhaus mit Laubengang und Staffelgiebeln, flankiert von Erkern und spitzen Helmen, und das Wenzingerhaus mit dem Museum für Stadtgeschichte. Blickfang und Herz des Platzes ist natürlich das Münster Unserer Lieben Frau. Aus leuchtend rotem Sandstein erbaut, ist es eines der Meisterwerke gotischer Baukunst auf deutschem Boden. Um 1200 begann seine Errichtung an der Stelle eines Vorgängerbaus, 1513 war der Bau im Wesentlichen vollendet.

Das gesamte Münster ist überreich mit Skulpturen besetzt, etwa skurrilen Wasserspeiern mit dämonischen Fratzen. An der prachtvollen Glaskunst in den Fenstern, die überwiegend von den Zünften gestiftet wurde, zeigt sich Freiburgs einstiger Silberreichtum. Willst du dir einen Überblick verschaffen? Der Münsterturm ist erklimmbar und bietet eine fantastische Aussicht über die Stadt, den Kaiserstuhl und die Rheinebene.

Das Freiburger Wahrzeichen: Der Münsterturm überragt mit seinen 116 Metern die Stadt.

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Geheimtipp für alle, die gern Fleisch essen: Bestelle auf dem Markt die kultige 35 Zentimeter „Lange Rote“ im Weckle. Die Entscheidung, ob „mit“ oder „ohne“ (Zwiebeln), steht unter Einheimischen als echte Glaubensfrage im Raum. Du willst dich nicht als Touri outen? Ein echtes Bobbele – also ein gebürtiger Freiburger oder eine gebürtige Freiburgerin – isst die Münsterplatzwurst niemals „geknickt“, sondern stets im Ganzen, auch wenn sie weit aus dem Brötchen herausragt.

5. Erlebe Postkartenidyll – in der Fachwerkstadt Schiltach

Die kleine Ortschaft Schiltach ist eine Fernsehberühmtheit. Du kennst sie aus dem „Tatort“, der „Schwarzwaldklinik“ oder einem der vielen anderen Filme, die hier gedreht wurden.

Wenn es darum geht, einen typischen Schwarzwaldort zu zeigen, stehen die Regisseure und Regisseurinnen hier Schlange. Der Grund ist einfach: Schiltachs puppenstubenmäßig herausgeputzte, denkmalgeschützte Altstadt taugt hervorragend als Kulisse, hat sie doch alle Feuer, Angriffe und Überschwemmungen im Laufe ihrer Geschichte fast schadlos überstanden.

Absoluter TV-Liebling: In Schiltach wurden schon „Tatort“ und „Schwarzwaldklinik“ gefilmt.

Schiltachs verwinkelte Gassen schlängeln sich den Hang hinauf, flankiert werden sie von prachtvollen Fachwerkhäusern, die zum Teil bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen. Das malerische „Städtle“ der Flößer und Gerber liegt an der engsten Stelle des Kinzigtals und war bereits zu römischer Zeit ein wichtiger Wegpunkt. In der Silvesternacht ist das Dorfzentrum besonders stimmungsvoll, wenn die Straßenbeleuchtung erlischt und die Bevölkerung mit Laternen zum Silvesterzug aufbricht.

6. Kitzle deine Nerven – auf der Sommerrodelbahn bei Todtnau

Ein einmaliger Fahrspaß für kleine und große Flitze-Fans wartet in Todtnau am 1158 Meter hohen Hasenhorn. Dort geht’ auf der längsten Rodelbahn Deutschlands den Hang hinab. Anschnallen und los geht’s: Auf schienengeführten Schlitten düsen Adrenalin-Junkies im Hasenhorn Coaster die 2,9 Kilometer lange Strecke ins Tal – das Tempo bestimmt jeder und jede dabei selbst.

Maximal sind 40 Kilometer pro Stunde auf der Bahn möglich. Steilkurven, Sprünge, Kurvenabfahrten, Wellen und Kreisel machen die Fahrt zum Raserei-Erlebnis mit Nervenkitzel. Ganz gemütlich zum Startpunkt kommst du hingegen mit dem Sessellift. Auch sonst sind Outdoor- und Wintersport-Profis in der Umgebung gut bedient.

Auf schienengeführten Schlitten flitzen Adrenalin-Junkies im Hasenhorn Coaster die 2,9 Kilometer lange Strecke ins Tal.

Das Bergbaustädtchen Todtnau rühmt sich, die „Wiege des deutschen Schneeschuhsports“ zu sein, denn 1891 wurde hier der erste Skiklub Deutschlands eröffnet. Das Skigebiet ist heute mit 29 Liften erschlossen und gehört zu den beliebtesten Wintersport-Orten im Schwarzwald. Auf den Hängen des 850 Meter hoch gelegenen Skiortes Brandenberg-Fahl wurden sogar schon Alpin-Weltcup-Wettbewerbe ausgetragen.

Eine weitere Attraktion ganz in der Nähe: Der Todtnauer Wasserfall gehört zu den zehn schönsten Naturdenkmälern Deutschlands.

7. Reise durch die Geschichte – im Kloster Hirsau

Das berühmte Benediktinerkloster Hirsau zählt zu den bedeutendsten Abteien in Mitteleuropa. Große Außenmauern, Bogengänge, ein romanischer Turm, die spätgotische Marienkapelle und die Reste eines Schlosses – was von der Anlage übrig geblieben ist, zeugt von einer trubeligen Geschichte.

Ihre Ursprünge gehen bis ins neunte Jahrhundert zurück, als in Hirsau ein Benediktinerkloster gegründet wurde. Im elften Jahrhundert schlossen sich die Brüder der Cluniazensischen Reformbewegung an. Diese forderte die Rückkehr zum wahren Glauben und die Abkehr von allem Weltlichen. In Klartext: Die Mönche und Nonnen mussten sich in Armut, Gehorsam und Demut üben – was in extremem Gegensatz zu ihrer üppigen Behausung stand.

Das Benediktinerkloster Hirsau blickt auf eine bewegte Geschichte zurück.

Im Zuge der Reformation ging die Klosteranlage in den Besitz des württembergischen Landesherrn Herzog Ulrich über. Sein Nachfolger ließ in den Bauten eine Klosterschule einrichten. Im späten 16. Jahrhundert ließ der württembergische Herzog Ludwig neben dem Kloster ein Renaissance-Jagdschloss errichten, das 1692 ebenso von französischen Truppen verwüstet wurde wie die Klostergebäude selbst.

Die gesamte Anlage waren bis ins 20. Jahrhundert der Verwahrlosung preisgegeben. Heute ist sie eine der großen Attraktionen im Calwer Umland. Für eine genussvolle Pause während des Ruinenbummels empfiehlt sich ein Zwischenstopp im Klostercafé. Drinnen wurde opulent-historisch bestuhlt, draußen sitzt es sich malerisch im großen Park.

8. Fahre mit der historischen Dampflok – um den Schluchsee

Du wünschst dir ausgiebige Stand-up-Paddling-Touren und einen Sprung ins kühle Nass? Fahr doch zum Schluchsee! Der größte See im Schwarzwald steht für pure Erholung und ist das absolute Paradies für Wanderungen, Radtouren und vor allem: Wassersport! So sind am See ein Segelbootverleih sowie eine Segelschule ansässig und auch Elektro-, Tret- oder Ruderboote kannst du hier günstig mieten.

Wer den Schluchsee einmal zu Fuß umrunden möchte, sollte circa viereinhalb Stunden Gehzeit für den rund 18 Kilometer langen Wanderweg einplanen. Dem 930 Meter hoch gelegenen Schluchsee siehst du übrigens kaum noch an, dass er ein Stausee ist. Wälder und Wiesen reichen fast ganz heran, die Uferzonen fallen teilweise sanft zum Wasser hin ab.

Wasserparadies Schluchsee: Ursprünglich befand sich hier bei Seebrugg ein etwa drei Kilometer langer Natursee.

Ursprünglich befand sich hier bei Seebrugg an den Ausläufern des Feldberges ein etwa drei Kilometer langer Natursee. Im Sommer ist für Eisenbahn-Fans die 19 Kilometer lange Fahrt mit dem historischen Dampfzug, der sogenannten Dreiseenbahn, von Seebrugg am Schluchsee vorbei am Windgfällweiher bis nach Titisee ein absolutes Muss.

9. Genieße Höchst- und Weitsicht – auf dem Feldberg

Höher hinauf geht es in keinem deutschen Mittelgebirge: Mit 1493 Metern ist der Feldberg die höchste Erhebung im Schwarzwald. Im Sommer verwandelt sich sein kahler Bergrücken und die ganze umliegende Region samt Schluchsee in eine einmalige Wander-, Ferien-, Wassersport- und Genusszone.

Egal, ob du die markante Feldbergkuppe am Seebuck erklimmst, über den Schluchsee paddelst oder in die Täler ringsum hinabsteigst: Mehr Bergwelt geht schwarzwaldweit nirgendwo. Von den Aussichtstürmen am Feldberg aus genießt du außerdem einen hervorragenden Blick auf die prächtige natürliche Umgebung, und an klaren Tagen sind in der Ferne sogar die Schweizer Alpen zu sehen.

Der Aufstieg lohn sich: Vom Feldberg aus hast du eine unvergleichliche Aussicht.

So oder so heißt hier das Motto: Gipfelstürmen! Schwarzwaldmagie erlebst du besonders in den frühen Morgenstunden am Feldsee. Das kleine, fast kreisrunde Gewässer ist ein Relikt aus der letzten Eiszeit und wird von unzähligen Bächen ringsum gespeist. Besonders morgens oder abends, wenn sich die Stille über den See und den dichten Wald ringsum legt, erlebst du hier einen mystischen Ort.

10. Lausche der perfekten Akustik – im Dom von St. Blasien

Wer hätte es gedacht? Die kleine Stadt St. Blasien in ihrem engen Tal, umgeben von steilen Berghängen, beherrschte einst den gesamten Südschwarzwald. Schon im neunten Jahrhundert hatten sich Benediktinermönche hier niedergelassen, ein Kloster errichtet und die Region fortan auch politisch und wirtschaftlich geprägt.

Heute präsentiert sich die Stadt als gepflegter Kurort. Absolutes Herzstück ist der Dom mit seiner weithin sichtbaren Kuppel, die zu den größten in Europa gehört und architektonisch mit Symmetrien spielt. Würde man die Halbkugel der insgesamt 36 Meter hohen Kuppel nach unten zu einer Kugel vervollständigen, läge diese genau auf dem Fußboden.

Architektonisch perfekt: Der Dom von St. Blasien besitzt die symmetrisch ideale Kuppel.

Getragen wird das strahlend weiße Meisterwerk von 20 Säulen, die jeweils 18 Meter hoch sind. Die Fenster kommen ohne Ornamente aus, der Boden ist aus Marmor, die wenigen Malereien sind in gedeckten Farben gehalten. Selbst die Kirchenbänke leuchten in Weiß. Im Sommer kannst du die Akustik dieses kleinen Wunders in einer besonders feierlichen Atmosphäre genießen, wenn nämlich die viel beachteten Internationalen Domkonzerte stattfinden.

Du magst es lieber ein bisschen sportlicher? St. Blasien ist mit seinen Bergen ringsum ein wahres Wanderparadies. Als Besonderheit gilt die Höchenschwander Speckwanderung, bei der du das Geheimnis der Schwarzwälder Spezialität lüften kannst.

11. Spaziere und flaniere – auf der Lichtentaler Allee

Es ist die wohl schönste Spazieranlage im Schwarzwald: Die Lichtentaler Allee in Baden-Baden ist ein tadelloses Beispiel hoher Gartenkunst im immer satten Grün des Schwarzwaldes. Vorbei an filigranen Metallbrücken, schicken Grandhotels und alten Baumriesen, begleitet vom Plätschern des Oosbaches, bummelst du fortwährend zwischen dem 19. und dem 21. Jahrhundert hin und her.

Seit mehr als 350 Jahren ist die Lichtentaler Allee die blühende Visitenkarte der Kurstadt und zieht Spaziergänger und Spaziergängerinnen aus aller Welt an. Auf der stilvollen Natur-, Kunst- und Kulturmeile verzaubern nicht nur Blumen und Stauden, sondern auch etliche Denkmäler der Belle Époque wie die historische Trinkhalle oder das weltberühmte Kurhaus.

Flanieren für Fortgeschrittene: Die Lichtentaler Allee in Baden-Baden lädt Gäste aus der ganzen Welt zum Bummeln ein.

Einer Legende nach wurde die Lichtentaler Allee im Jahr 1655 angelegt und mit Eichen bepflanzt. Sie war zunächst als einfacher Verbindungsweg zwischen der Stadt und dem Kloster Lichtenthal gedacht, dem die Allee ihren Namen verdankt. Erst im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Parkanlage schließlich zur Flaniermeile. Das gesellschaftliche Leben verlagerte sich von der Altstadt in das neu entstandene Kurviertel jenseits der Oos. Die Devise ist bis heute ungebrochen: schlendern, flanieren, bummeln, so weit die Füße tragen!

12. Hol dir deinen Adrenalinkick – im Europa-Park in Rust

Hormonrausch und Adrenalinkick gefällig? Im Europa-Park kannst du beides erleben. Von der Achterbahn in die Flugsimulation, vom Märchenland in die Mega-Badelandschaft, vom Fjord-Rafting in das Kinder-Musical – hier ist das alles möglich. Der Europa-Park in Rust zählt zu den beliebtesten Vergnügungsparks des Kontinents. Obwohl der kleine Ort selbst nicht mehr im Schwarzwald liegt, ist Rust doch ein Muss für viele, die in der Region ihren Urlaub verbringen.

Geschwindigkeits-Liebling im Europapark: Die Wasserachterbahn „Poseidon“ lässt Kinder- und Erwachsenenherzen Pirouetten drehen.

Der Europa-Park lockt jährlich über vier Millionen Adrenalinjunkies an. 13 Achterbahnen katapultieren sie in den Himmel, 15 europäische und drei Fantasiebereiche sowie über 100 Attraktionen und Shows verführen zum Tagträumen, 45 Themen-rRestaurants und ‑Bars sorgen dafür, dass alle Abenteurerherzen ordentlich gestärkt werden. Kurzum: Der Europa-Park bietet Reiz- und Spaßüberflutung für Groß und Klein.