Sauna, Nordlichter und der Weihnachtsmann – das kommt den meisten Reisenden bei Finnland als Erstes in den Sinn. Aber das Land im Norden hat auch eine beeindruckende Küste mit tollen Sandstränden, die wie für einen Urlaub am Wasser geschaffen sind.

Noch ist die finnische Küste vom südlichsten und sonnigsten Teil Finnlands sowie der Saimaa-Riviera bis nach Lappland ein Geheimtipp. Dabei lassen Finnlands Strände keine Wünsche offen. Und natürlich gibt es meist auch eine Sauna in der Nähe.

1. Yyteri

Yyteri Beach ist der längste Strand Finnlands. Er wird geprägt durch weißen Sand und markante Dünen. Doch auch an Komfort fehlt es dem Strand in der Stadt Pori nicht: Er verfügt über ein Spa, ein Hotel, einen Golfplatz und einen FKK-Bereich.

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Yyteri ist der längste Strand in Finnland und einen der längsten Strände der nordischen Länder.

Gleichzeitig ist er Teil eines international anerkannten Natura-Naturschutzgebiets und wurde kürzlich mit der Blauen Umwelt-Flagge für besonders sauberes Wasser ausgezeichnet. Neben Entspannung locken zahlreiche Aktivitäten wie Schwimmen, Surfen, Paddle-Boarding und du kannst Vögel beobachten.

2. Hanko

Wer Sandstrände und felsige Buchten liebt, ist in der Gegend um die historische Kurstadt Hanko im südlichsten und sonnigsten Teil Finnlands genau richtig. Nur 1,5 Stunden von Helsinki entfernt findest du dort 130 Kilometer herrliche Küstenlinie. 

Diesen tollen Strand findest du in der Kurstadt Hanko.

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Die südlichste Stadt Finnlands ist ein beliebtes Tagesausflugsziel mit dem Charme einer Bäderstadt. Vom Wasserturm im Zentrum des Ortes hast du einen Panoramablick über die Küste und die schönen alten Holzvillen. Für Unterhaltung sorgen außerdem viele Restaurants und Veranstaltungen wie die Hangon Regatta. Ganz in der Nähe befinden sich zudem drei Leuchttürme, darunter der höchste Leuchtturm der nordischen Länder in Bengtskär. 

3. Pihlajasaari

Von Helsinki aus erreichst du zahlreiche kleine Inseln, dafür ist nur eine kurze Überfahrt von der Innenstadt nötig. Eine dieser Inseln ist Pihlajasaari. Die ehemalige Villeninsel erreichst du in nur zehn Minuten mit der Fähre. Dort erwarten dich malerische Sandstrände und beeindruckende Felsen.

Die Inseln Pihlajasaari ist ideal für Sonnenanbeter und Schwimmerinnen.

Auf Läntinen Pihlajasaari kannst du in einem geschützten Wäldchen die Natur und Geschichte der Insel erkunden, ein Spaziergang auf einem zwei Kilometer langen Naturpfad macht es möglich. Auch für einen Tagesausflug mit Picknick ist die Insel ideal. Und wer möchte, kann hier sogar zelten.

4. Huuhanranta in Saimaa

„Saimaa-Riviera“ – so wird Huuhanranta auch wegen des 1,5 Kilometer langen feinen Sandstrandes genannt. Der viertgrößte See in Europa, der Saimaa-See, hat Trinkwasserqualität und setzt sich zusammen aus einem verzweigten Labyrinth weiter Gewässer und Tausenden Inseln. Erst im Frühjahr 2021 erhielt der Saimaa-Geopark mit Huuhanranta den Status eines globalen Geoparks der Unesco. 

Huuhanranta hat einen 1,5 Kilometer langen feinen Sandstrand.

Dort ist auch die Saimaa-Ringelrobbe heimisch, die sich in dem sauberen Wasser des Sees besonders wohlfühlt und immer mal wieder beim Sonnenbad auf den Klippen beobachtet werden kann. 

5. Kalajoki, die Pohjola-Route und Ylläs

Auch im Norden von Finnland kannst du das Strandleben genießen. Kalajoki bietet einen langen Sandstrand und eine Vielzahl von Aktivitäten im Wasser sowie in der Natur: Surfen, Wandern, Radfahren, Tierbeobachtungen. Im Sommer scheint dort die Mitternachtssonne, im Winter kannst du statt wellenreiten eispaddeln. 

Kalajoki ist bekannt für seinen langen Sandstrand.

Von Kalajoki führt die fast 900 Kilometer lange Pohjola-Route von Städten zu Fjälls, Wäldern und zum Meer. Die Strecke kannst du mit dem Auto, dem Wohnwagen, dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen.