Üppiges Grün, ein Spritzer urbanes Flair und jede Menge glitzerndes Wasser – das ist Hamburgs Glücksrezept* für entspanntes Dahinradeln. Denn wo Schiffe gemächlich vorüberziehen und man dem Ruf der Möwen lauscht, können die Gedanken schweifen und Räder frei rollen.

Also hinein in den Sattel, losradeln und die Seele lüften – Fahrrad ahoi! Entdecke diese drei tollen Radtouren durch Hamburg.

Himmlische Radtour durch Hamburg für eine Auszeit

Diese Rundtour entführt dich in paradiesische Gefilde. Kaum hast du Quickborn hinter dir gelassen, verstummen bereits die Motoren. Vor dir liegt eine traumhafte Tour rund um das magische Himmelmoor. Der Weg führt entlang des Moorlehrpfads, durch mystisch anmutende Birkenwäldchen und zu Aussichtshügeln, die den Blick auf ein eindrucksvolles Panorama freigeben. Dem Wolkenspiel in den weitläufigen, wiedervernässten Moorbecken möchte man ewig zusehen.

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Ausblick vom südlichen Aussichtspunkt Himmelmoor.

Und es wird noch schöner, schließlich führt dich die Tour auch zum Arboretum Ellerhoop. Über 4000 Pflanzenarten gedeihen in diesem Baum- und Blumenparadies. Durch das prächtige, farbenfrohe Blütenmeer zu flanieren ist der pure Genuss.

Vielleicht wirst du durch den mediterranen Garten des Südens streifen, über tellergroße indische Lotosblüten staunen, am Steg des Wasserwaldes unter alten Sumpfzypressen entspannen und das glücksbringende Mondtor im Chinesischen Garten durchschreiten. Nach einer köstlichen Kaffeepause im Münsterhof geht es durch eine Waldpassage zurück Richtung Himmelmoor. Berauschend und wundervoll!

  • Länge: 27 Kilometer
  • Start- und Endpunkt: Bahnhof Quickborn (AKN)

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Häfen und Horizonte in Hamburg mit dem Rad entdecken

Der Törn vom Harburger Hafen bis in die HafenCity erfrischt mit traumhaften Flusspanoramen. Über die historische Alte Elbbrücke geradelt, führt dich die Strecke über die Ostspitze der Elbinsel Wilhelmsburg bis zur Elbphilharmonie. Es warten echte Highlights: Vielleicht erspähst du ein Seeadlerpaar im Naturschutzgebiet Heuckenlock oder erklimmst einen Minileuchtturm, das bunte Leuchtfeuer Bunthaus.

Seemannsgleich schweift der Blick von hier hinaus in die Ferne, auf den breiten Elbstrom, der sich genau vor dir in Norder- und Süderelbe teilt. Weiter nordwärts lockt ein weiterer buchstäblicher Höhepunkt: Auf dem Georgswerder Energieberg wandelst du auf dem ringförmigen Horizontweg. Der geschwungene Pfad in rund 40 Metern Höhe bietet eine phänomenale 360-Grad-Aussicht. Wie aus einer Mülldeponie ein solch idyllischer Ort entstehen konnte, erfährst du im Infozentrum am Fuße des Energiebergs.

Radler entspannt am Henning-Vorscherau-Platz in der HafenCity.

Zurück in den Sattel geschwungen, geht es bald vorbei am spannenden Auswanderermuseum BallinStadt. In den ehemaligen Auswandererhallen im „Hafen der Träume“ verbrachten einst Millionen Menschen ihre Tage, bevor sie nach Amerika aufbrachen. Von hier aus geleiten dich Brücken in Richtung HafenCity bis zur Elbphilharmonie. Von der Sonne angestrahlt, glänzt und funkelt das Bauwerk wie ein Diamant. Zur blauen Stunde ist der Blick von der Aussichtsplattform hinaus auf Hafen und Elbe besonders schön.

  • Länge: 35 Kilometer (Strecke)
  • Start- und Endpunkte: S-Bahn Harburg Rathaus / S-Bahn Landungsbrücken

Heidetörn ahoi! So schön ist der Hamburger Süden

Wenn sich der Hamburger Süden alljährlich zwischen August und September wieder in Schale wirft, leuchtet er in allen Nuancen von Pink und Lila: die Fischbeker Heide blüht! Das kleine Wanderparadies an der Grenze zu Niedersachsen kannst du auch wunderbar vom Sattel aus genießen. Der Weg dorthin startet typisch hamburgisch maritim: An den Landungsbrücken auf die Elbfähre geschwungen, schipperst du – vorbei an Fischmarkt und Elbstrand – bis nach Finkenwerder und kreuzt von dort auf zwei Rädern weiter südwärts durch Finkenwerder.

Du durchstreifst das Naturschutzgebiet Moorgürtel und tauchst schon bald darauf in die hyggelige Heide ein. Umwoben vom süßen Duft der Heide, führen dich herrlich grüne Pfade wenig später durch ein Waldgebiet bis zum Wildpark Schwarze Berge. Vom Wolf bis zum Wisent, vom Braunbären bis zum Bartkauz sind hier eine Vielzahl von Wildtieren zu beobachten.

Die Fischbeker Heide auf Fischbektal mit dem Fahrrad entdecken.

Obendrein ist der Ort ein idyllisches Plätzchen für eine ausgiebige Rast. Das Wildpark-Restaurant lädt zur gemütlichen kulinarischen Einkehr. Zurück an der S-Bahn Fischbek, rollst du auf Schienen zurück zu den Landungsbrücken.

  • Länge: 36 Kilometer
  • Start- und Endpunkt: Landungsbrücken / S-Bahn Fischbek

Die vorgestellten Touren findest du im neuen Radwanderführer „Radeln für die Seele. In und um Hamburg“. Darin enthalten sind insgesamt 15 reich bebilderte Radtouren zwischen 22 und 51 Kilometern. Sie reichen vom Himmelmoor bis zum Sachsenwald, von Glückstadt bis zum Großensee.

Wegbeschreibungen, Übersichtskarten, viele Erlebnis- und Einkehradressen, Tipps für die Anreise sowie GPS-Daten machen die Navigation einfach und die Touren zu tollen Auszeiten*. Alle Ausgangspunkte befinden sich im HVV-Gebiet.

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