„Penthouse der Schwaben“, „Früchtetrauf“ oder „Neuffener Toskana“ – wohin es dich auf der Schwäbischen Alb auch verschlägt: Urlaub machen fällt hier leicht. Lass dich von den gemütlichen Fachwerkstädtchen nicht täuschen. Sie entführen dich auf faszinierende Zeitreisen zu Eiskunst, Römern und Staufern.

Gleichzeitig erlebst du in ihrem Umland ein Wechselbad aus Bergen, Burgen und Biergenuss. Durch die Biosphäre der Schwäbischen Alb schlängeln sich prämierte E-Bike-Trails und Wanderwege wie die „Hochgehberge“ oder „Traufgänge“. Oftmals führen die Strecken geradewegs von den Altstadtgassen in die offene Landschaft, die mit Felsvorsprüngen, Wacholderheiden, Streuobstwiesen und geologischen Highlights auftrumpft.

Auch an Ausflugszielen mangelt es wirklich nicht: Schopflocher Moor, Tropfstein- und Bärenhöhlen, Uracher Wasserfälle, Glastal, Großes Lautertal, Bergrutsch und Blautopf. Los geht’s? Wir verraten die schönsten Urlaubsorte.

1. Hayingen: Relaxen zwischen Glastal und Großem Lautertal

Einmal tief einatmen und entspannen: In Hayingen wird Entschleunigung großgeschrieben. Der Luftkurort ist seit Jahren ein beliebtes Urlaubsziel im Herzen des Geoparks und Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Mit seinen schnuckeligen Fachwerkbauten im Ortskern bildet das Städtchen den Mittelpunkt zwischen dem romantischen Glastal und dem burgenreichen Großen Lautertal.

Der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in das Glastal und Große Lautertal: Hayingen liegt im Herzen des Geoparks Schwäbische Alb.

Wandern, Rad fahren, paddeln, reiten – hier hast du die Qual der Wahl. Duftende Wacholderheiden, seltene Orchideen und Silberdisteln prägen weite Teile des Landschaftsbildes. Die Touren der „Hochgehberge“ führen auf naturbelassenen Wegen an die schönsten Aussichtspunkte und belohnen nach dem Albaufstieg oftmals mit einem Blick bis ins Alpenvorland.

Eine geologische Besonderheit ist die nahe gelegene Wimsener Höhle, die einzige mit einem Kahn befahrbare Wasserhöhle in ganz Deutschland. Auch das von der Unesco zum „Immateriellen Kulturerbe“ ausgezeichnete Hayinger Naturtheater ist allein schon wegen seiner beeindruckenden Waldkulisse in den Sommermonaten einen Besuch wert.

2. Hechingen: Zeitreisen unter der Burg Hohenzollern

Malerisch am Fuße der Burg Hohenzollern liegt Hechingen. Die ehemalige Residenzstadt der Fürsten von Hohenzollern-Hechingen zieht Reisende aus aller Welt an. Ein Besuch der berühmten Burg ist natürlich Pflicht.

Auf einem QR-Code-geführten Stadtspaziergang kannst du die reiche Geschichte des Zollernalbkreises selbst erkunden. Um noch tiefer in die Vergangenheit einzutauchen, geht es in das Römische Freilichtmuseum in Hechingen-Stein.

Doch auch abseits der viel besuchten Pfade macht das Wanderparadies Hechingen seinem Namen alle Ehre. Auf verschlungenen Pfaden, vorbei an satten Wiesen und begleitet von klaren Wasserläufen erschließt sich die ganze Schönheit der Schwäbischen Alb.

Im Wanderparadies Hechingen hast du die Burg Hohenzollern immer im Blick.

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Immer wieder eröffnen sich auch herrliche Ansichten der Burg Hohenzollern und machen dein Wandererlebnis perfekt. Vom „Zeller Horn“ aus hast du sicherlich einen der schönsten Ausblicke auf den Hohenzollern.

3. Albstadt: Im „Penthouse der Schwaben“ wandern

Durch seine Lage am Hochplateau wird Albstadt nicht nur das „Penthouse der Schwaben“ genannt, sondern bietet mit der Traufkante, weiten Wacholderheiden und lichtdurchfluteten Wäldern die perfekte Ausgangsposition für einen abwechslungsreichen Outdoor-Urlaub.

Wanderer und Wanderinnen können die „Traufgänge“ unsicher machen: Die zehn ausgezeichneten Premiumwanderwege rund um Albstadt beeindrucken mit faszinierenden Ausblicken entlang des Albtraufs.

In Albstadt können Mountainbike-Fans getrost die Zeitung zur Seite legen. In der Nähe wartet der Downhillpark mit umgebautem Skilift.

Doch nicht nur die sogenannten Traufgänger und Traufgängerinnen, sondern auch Mountainbike-Profis kommen in Albstadt ganz auf ihre Kosten. Rasante Abfahrten genießen sie im Downhillpark mit umgebautem Skilift, auf den aufregenden Trails sowie bei den internationalen Veranstaltungen wie dem UCI Mountain Bike Weltcup oder dem Albstadt Bike-Marathon. Ist dein Mountainbike gesattelt?

4. Münsingen: Im E-Bike-Paradies schwelgen

Im gemütlichen Münsingen treffen Fachwerkromantik auf ländliches Flair, Burgen und Ruinen auf wilde Flusslandschaften. Die Stadt liegt mit ihrem ehemaligen Truppenübungsplatz im Zentrum des Unesco-Biosphärenreservates Schwäbische Alb. Wo einst marschiert wurde, blüht nun eine geschützte, urtümliche Alblandschaft. Münsingen ist damit ein idealer Startpunkt für Ausflüge in die Umgebung, zu Fuß oder auch mit einem E-Bike. Bei diesem Thema spielt Münsingen eine Vorreiterrolle in der Region.

Rund 780 Kilometer Radwege locken rund um Münsingen. Mit dem Fahrrad kannst du auch über den ehemaligen Truppenübungsplatz düsen.

Im E-Mobilitäts-Zentrum kannst du eines der vielen Pedelecs ausleihen und damit auf einer der 14 E-Bike-Routen die idyllische Umgebung erkunden. Das ist aber längst nicht alles: Insgesamt stehen rund um Münsingen 780 Kilometer Radwege für Erkundungstouren zur Verfügung.

Wie wäre es mit einem Trip in das anliegende Große Lautertal? Am Wegesrand düsen die Räder vorbei an duftenden Wacholderheiden, dunklen Buchenwäldern, eindrucksvollen Aussichtsfelsen, schmalen Flusstälern und immer wieder Burgen, Burgen, Burgen.

5. Mössingen: Auf dem Früchtetrauf im Blütenmeer baden

Streuobstwiesen, wohin das Auge reicht. Ihre weiß-rosa Baumkronen prägen das Bild um Mössingen. Die Stadt ist der Ursprung und das Herz des Früchtetraufs. Mehr als 40000 Streuobstbäume wachsen rund um Mössingen, die Hälfte davon tragen Äpfel. So besitzt rechnerisch jeder Einheimische einen Apfelbaum.

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Die Region schmückt sich erst mit einem duftenden Blütenschleier, dann mit bunten Blumenwiesen und schließlich mit leckerem Obst. Fazit: Hier ist es zu jeder Jahreszeit schön. So eröffnet die herrliche landschaftliche Lage zwischen dem Steinlachtal und der Albkante Wanderungen vom Feinsten. Kein Wunder, dass die abwechslungsreichen Touren des Mössinger Früchtetraufs so beliebt sind.

Das Herz des Früchtetraufs: Über 40.000 Streuobstbäume wachsen rund um Mössingen.

Ob Dreifürstensteig, Firstwaldrunde, Leisa- oder Streuobstwegle: Hier betrachtest du eine Albtrauf-Landschaft wie aus dem Bilderbuch. Ein bekanntes Ausflugsziel ist der Hirschkopf. An dessen Hang erlebst du die erdgeschichtliche Entwicklung der Alb im Zeitraffer: Der Mössinger Bergrutsch ereignete sich 1983 und ist der größte natürliche Bergrutsch Baden-Württembergs. Heute zählt das Gelände am Hirschkopf als nationales Geotop.

6. Blaubeuren: Blau, blauer, Blautopf

Blau machen in Blaubeuren ist längst kein Geheimtipp mehr. Die Stadt gehört zu den beliebtesten Urlaubsorten auf der Schwäbischen Alb. Umgeben von bewaldeten Höhenzügen und schroffen Felsen, schmiegt sie sich in den Talkessel der Urdonau. Kaum ein Ort ist so mit der Geschichte der Erde verbunden wie Blaubeuren.

Hier treffen urzeitliche Sensationsfunde auf mystische Naturphänomene. Der Eiszeitpfad „Blaubeurer Felsenstieg“ führt dich rund um den märchenhaften Blautopf. Die sagenumwobene Karstquelle besticht durch ihr intensiv türkisblau schimmerndes Wasser.

Der Blautopf ist das Highlight von Blaubeuren. Der Urlaubsort lockt aber auch mit weltberühmter Eiszeitkunst, einem Kloster und seinen zahlreichen Fachwerkhäusern.

Einen Besuch wert ist auch das Kloster Blaubeuren, das direkt neben der blauen Lagune liegt. Mitten in der Altstadt, umgeben von malerischen Fachwerkhäusern, befindet sich das Urgeschichtliche Museum, auch liebevoll „urmu“ genannt. In seinen Schatzkammern liegen mit der eiszeitlichen „Venus vom Hohle Fels“ und Fragmenten von Musikinstrumenten die ältesten von Menschen geschaffenen Kunstwerke der Welt. Also: Was ist jetzt mit blaumachen?

7. Bad Urach: Wasserfälle und Thermen zum Entspannen

Aktiv- oder Gesundheitsurlaub – Bad Urach bietet beides. Fantastische Wanderwege, heilsame Quellen, historische Bauten und unberührte Natur kannst du im Heilbad und Luftkurort am Fuße der Schwäbischen Alb entdecken. Für Wandertouren rund um die Stadt eignen sich vor allem die fünf zertifizierten Premiumwanderwege „Grafensteige“.

Sie führen Wandervögel zu den Highlights der Umgebung. Einen guten Eindruck vom schwäbischen Dschungel bekommst du bei einem Spaziergang durch das Maisental. Hier begleitet dich das Wasser auf Schritt und Tritt: Entlang des gluckernden Brühlbachs und der Hangwälder geht es zum Uracher Wasserfall. Von der Burgruine Hohenurach aus überblickst du die Uracher Talspinne.

Bad Urach vereint einiges: Thermen, Wasserfälle, Fachwerk und Bretzeln.

Nach der Wanderung heißt es, in Badehose und Bikini zu schlüpfen: Im quellfrischen Mineral-Thermalwasser der AlbThermen kannst du tiefenentspannen. Das natürliche Heilwasser stammt aus zwei heißen Quellen, die in 770 Metern Tiefe entspringen.

Und wie wäre es nach Wasser und Wanderung mit einer knusprigen Laugenbretzel? Einer weitverbreiteten Legende nach wurde das schwäbische Nationalgebäck in Bad Urach erfunden.

8. Sigmaringen: Kurven drehen mit der Donau

Das prachtvolle Schloss Sigmaringen thront über seiner Stadt. An seinem Fuße liegt die malerische Altstadt und in den schmalen Gassen lässt es sich wunderbar bummeln und flanieren. In Sigmaringen erlebst du Geschichte hautnah – egal ob es sich um historische Gebäude, die Familiengeschichte der Hohenzollern oder Oldtimer der legendären Marke Zündapp handelt.

Rund um die Stadt herum erweist sich die Natur als eine perfekte Gastgeberin: Auf Radwegen wie dem bekannten Donauradweg, den Premiumwanderwegen „DonauFelsenLäufe“ oder im Inzigkofer Park kannst du blanke Felsen und wilde Flussmäander bewundern. Das spektakuläre Donautal und der Naturpark Obere Donau bilden die Kulisse für diese einzigartigen Touren.

Am Fluss gelegen: Schloss Sigmaringen thront über der Donau.

9. Aalen: Wo die Römer frech geworden sind

Thermen, Stollen, Schloss, Urweltmuseum und das römische Unesco-Welterbe Limes – damit lassen sich Aalens zahlreiche Attraktionen auf den Punkt bringen. Nur eine Bahn- oder Autostunde von Stuttgart entfernt wartet Aalen am östlichen Rand der Schwäbischen Alb auf seine Gäste.

Im Tal atmet die Bischofsstadt Jahrhunderte und Jahrtausende alte Kulturgeschichte. So entdeckst du im Limesmuseum das ehemals größte römische Reiterkastell nördlich der Alpen. Ringsherum, auf den Hängen des Unesco-Geoparks Schwäbische Alb, locken Hunderte Kilometer an Radwegen mit Bilderbuch-Panoramen.

Das ehemals größte römische Reiterkastell nördlich der Alpen befindet sich in Aalen.

Auch die verwinkelten Gassen der historischen Innenstadt und die älteste Fachwerkfassade in der Radgasse bestechen mit ihrem Charme und sind unbedingt einen Besuch wert. Bei einer Cityführung begegnest du vielleicht sogar der Sagengestalt „Aalener Spion“, dem wohl cleversten Pfiffikus der Stadt.

10. Rottenburg: Stocherkahnfahren am Neckar

Zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb liegt die Bischofsstadt Rottenburg wie eine Perle am sanft strömenden Neckar. Bunte Häuserfronten direkt am Wasser, verwinkelte Gässchen und spannende Stadtführungen laden Besucher und Besucherinnen zum Entdecken der historischen Altstadt ein.

Die Anfänge von Rottenburg am Neckar gehen auf die Römer zurück und lassen sich im Sumolocenna-Museum erforschen. Der Spazierpfad „Kapellenwegle“ windet sich von der Stadt durch die Weinberge am Früchtetrauf hinauf zur kleinen und idyllischen Wurmlinger Kapelle.

Die Stocherkähne liegen bereit, durch Rottenburg am Neckar führt allerdings auch der Neckartalradweg.

Du hast keine Lust zu laufen? Kein Problem, greif einfach zum Rad: Der Neckartalradweg ist der bekannteste der Radwege, die durch Rottenburg am Neckar führen. Für Wasserratten bietet die Stadt ein weiteres Highlight mit absolutem Spaßfaktor: Stocherkahnfahren!

11. Die Neuffener Toskana: Schwäbisches Dolce Vita genießen

Für die einen ist es die Neuffener Toskana, für die anderen die Neuffener Schweiz. Egal, wie du die Region rund um die Stadt Neuffen nennst: Hier spürst du schnell einen Hauch von Urlaub – nicht zuletzt dann, wenn du am berühmten Täleswein nippst und die „Blaue Mauer“, den Albtrauf, am Horizont schimmern siehst.

Eine besonders gute Sicht genießt du von der Burgruine Hohenneuffen. Die imposante Festung auf 743 Meter Höhe ist die größte mittelalterliche Burganlage der gesamten Schwäbischen Alb. Im Nachbarort Beuren warten mit dem Thermalbad und dem Freilichtmuseum zwei weitere interessante Ausflugsziele auf einen Besuch.

Die Neuffener Toskana lockt mit Täleswein, Burgruine, historischer Dampfbahn und einer Premiumsicht auf die Schwäbische Alb.

Ob Bauernschloss oder Tagelöhnerhaus, Weberhaus oder Fotoatelier, Schafstall oder Back- und Waschhaus: Die Gebäude im Museumsdorf vermitteln einen spannenden Einblick in den typischen Alltag schwäbischer Dörfer. Wenn du mit Kindern unterwegs bist, solltest du das historische „Sofazügle“ nicht verpassen und auf Zeitreise gehen: Die kleine Museums-Dampfbahn pendelt zwischen Nürtingen im Neckartal und Neuffen.

12. Ehingen (Donau): Bier trinken und Barock bewundern

53 Biere und fünf historische Brauereien. Ehingen ist die Bierkulturstadt der Schwäbischen Alb und trägt den goldenen Geschmack von gemütlichen Brauereien, feinen Bierprodukten, Verkostungen und Besichtigungen auf dem Bierwanderweg hinaus in die Natur.

Die fünf aktiven Brauereien, die zum Teil auf eine über 500 Jahre alte Geschichte zurückblicken können, erfüllen die Ehinger Bevölkerung mit Stolz. Gäste und Einheimische schätzen das vielfältige Bierkulturangebot, das auch Brauereikurse und Veranstaltungen wie das Ulrichsfest in Ehingen Berg umfasst. Doch nicht nur das Bier lockt in die Region: Ehingen liegt nicht zufällig an der Oberschwäbischen Barockstraße.

Die Bierbänke stehen in Ehingen (Donau) bereit. Die Bierkulturstadt verführt mit dem goldenen Geschmack von 53 Bieren.

Um das 17. Jahrhundert erlebte die Stadt ihre Blütezeit. Religiöse Ordensgemeinschaften wie die Franziskaner, Benediktiner und Zisterzienser hinterließen ihre beindruckenden Spuren in Form von Klöstern, Konvikten und Kirchen. Fazit: Bier und Barock machen aus Ehingen (Donau) eine absolute Wohlfühlstadt.

13. Wiesensteig: Am Bläsiberg die Piste herunterdüsen

Der Erholungsort Wiesensteig liegt malerisch eingebettet in steile Abhänge der Schwäbischen Alb. Das „Städtle“ verführt durch seine scheinbare Unberührtheit und Urtümlichkeit. Sein ausgedehntes Wanderwegenetz durchzieht die Albhochfläche und bietet Naturfans schöne Ausflugsziele wie eine Exkursion zur Bergruine Reußenstein oder eine Erkundung des Wiesensteiger Geopfades.

Hier gibt die Natur den Blick frei auf 150 Millionen Jahre alte Schwammriffe aus der Zeit des Oberjura. Sowohl das Schopflocher Moor als auch das Randecker Maar, der größte Krater im Urach-Kirchheimer-Vulkangebiet, liegen nicht weit entfernt. Auf dem Wiesensteiger Skigelände werden natürlich auch Schneefans glücklich. Am Bläsiberg befindet sich mit fünf Pistenkilometern das größte Skigebiet auf der Schwäbischen Alb.

Am Bläsiberg in Wiesensteig befindet sich das größte Skigebiet der Schwäbischen Alb.

Drei Liftanlagen bringen Ski- und Snowboardfahrer und -fahrerinnen bequem bis auf den Gipfel, zahlreiche Loipen verführen zu ausgedehnten Winterausflügen. Und auch Himmelsstürmer und -stürmerinnen kommen auf ihre Kosten: Bei einem Schnuppertag kannst du in Wiesensteig die Grundlagen des Gleitschirmfliegens erlernen. Ab geht’s! Oder vielleicht lieber hoch?

14. Lichtenstein: Märchen erleben, Höhlen erkunden

Was den Bayern ihr Neuschwanstein, ist den Schwaben ihr Schloss Lichtenstein. Angeregt durch den Roman „Lichtenstein“ von Wilhelm Hauff ließ Graf Wilhelm von Württemberg auf 817 Meter Höhe das Märchenschloss von Baden-Württemberg bauen. Die Sicht verführt zum Träumen.

Doch der Urlaubsort Lichtenstein lockt nicht nur mit seinem legendären Schloss, sondern auch mit den Wanderwegen der „Hochgehberge“ und den Höhlentouren. Im Echaztal kannst du die „blutjunge“ Olgahöhle besichtigen, die erst vor 10.000 Jahren entstanden ist. Mit ihren bizarren „Kalktuffpolstern“ sieht sie aus wie mit versteinertem Blumenkohl ausgepolstert.

Märchen- und Urlaubsort: Es war einmal Schloss Lichtenstein.

Zwischen Lichtenstein und Sonnenbühl hingegen begibst du dich in die ältere Bärenhöhle und die Nebelhöhle mit ihren prächtigen Tropfsteinen. Hättest du jetzt noch gerne einen letzten Adrenalinkick? Dann darfst du dir den Lichtensteiner Abenteuerpark in den Höhen der Baumwipfel nicht entgehen lassen.