Vor allem für Menschen, die nicht gegen das Coronavirus geimpft sind, erleichtert diese Nachricht die Urlaubsplanung: Die Regeln für die Einreise nach Deutschland sind für die Sommermonate deutlich gelockert worden.

Bis mindestens Ende August sind die 3G-Regel bei der Einreise ausgesetzt. Seit dem 1. Juni müssen von einer Reise Zurückkehrende und andere Einreisende damit nicht mehr nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind.

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Was gilt aktuell für die Einreise?

Die aktuell gültige Corona-Einreiseverordnung schreibt noch bis zum 31. Mai für alle Menschen ab zwölf Jahren einen 3G-Nachweis vor. Wer weder geimpft noch genesen ist, muss einen negativen Corona-Test vorweisen. Der PCR- oder der Antigen-Schnelltest dürfen maximal 48 Stunden alt sein.

Für die Einreise aus Virusvariantengebieten gelten theoretisch weiterhin strengere Regeln: Sie müssen sich in Deutschland in eine 14-tägige Quarantäne begeben, auch wenn sie geimpft oder genesen sind. Diese Regel soll auch in den Sommermonaten bleiben.

„Wenn solche Gebiete definiert werden, müssen Einreisende in Quarantäne“, sagte Lauterbach den Funke-Zeitungen. „Auch bei niedrigeren Inzidenzen im Sommer müssen wir bei einer globalen Pandemie vorsichtig bleiben.“ Derzeit ist allerdings kein Land als Virusvariantengebiet ausgewiesen.

Was gilt in anderen Ländern?

Auch in anderen Ländern ist die 3G-Regel bereits gefallen, dazu zählen Italien, die Türkei, Griechenland, Österreich, die Schweiz, Norwegen und Schweden. In Kraft ist die Nachweispflicht über Impfung, Genesung oder negativen Corona-Test unter anderem noch in Spanien,  Portugal und Frankreich.