Ein Sonnenuntergang in Salzfeldern, ein Museum unter Wasser oder ein Set wie aus einem Science-Fiction-Film: Abseits der Strände und Vulkane auf Lanzarote locken viele Abenteuer und Ausflüge, die nicht in jedem Reiseführer stehen. Wir stellen dir die besten Geheimtipps für Lanzarote vor.

Fisch futtern in El Golfo

Im Südwesten von Lanzarote dreht sich in dem Fischerdorf El Golfo alles um Fisch. Es leben nur knapp 170 Menschen in dem kleinen Dorf, die zahlreichen Fischrestaurants von El Golfo sind aber auf der ganzen Insel für ihr Essen bekannt. Nirgendwo sonst schmeckt der fangfrische Fisch besser als hier.

Geheimtipp auf Lanzarote: das Fischerdorf El Golfo.

Das Besondere in El Golfo ist auch, dass einige der Lokale eine großartige Aussicht bieten. Deshalb lohnt sich der Besuch am Abend kurz vor dem Sonnenuntergang. Dann kannst du mit Panoramablick zu Abend essen. Tipp: Ganz in der Nähe liegt ein Aussichtspunkt, von dem du auf Charco de los Clicos gucken kannst, die grüne Lagune, die zwischen Vulkan und Meer liegt.

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Eintauchen ins Museo Atlantico

Bist du gerne unter Wasser und tauchst regelmäßig, wartet ein absoluter Geheimtipp im Süden von Lanzarote auf dich. In der Bucht Las Coloradas befindet sich das Museo Atlantico – zwölf Meter unter Wasser! Das Unterwassermuseum hat eine Gesamtfläche von 2500 Quadratmetern und besteht vollständig aus pH-neutralen und umweltfreundlichen Materialien.

Die Idee hinter diesem außergewöhnlichen Museum stammt von dem britischen Künstler Jason deCaires Taylor. Er wollte damit ein besonderes Ausflugsziel für leidenschaftliche Taucher kreieren, aber auch auf den Schutz der Ozeane aufmerksam machen. Leider ist das Museo Atlantico ausschließlich für Taucher zugänglich.

Wein trinken in La Geria

Das größte Weinanbaugebiet der Kanarischen Insel befindet sich auf Lanzarote im Naturschutzgebiet La Geria am Rande des Nationalparks Timanfaya. Was hier blüht, wirkt außergewöhnlich: Inmitten einer Vulkanlandschaft aus schwarzer Lava wachsen grüne Rebstöcke.

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Grüne Weinreben und schwarzer Vulkanboden in La Geria.

La Geria wurde zum Weltkulturerbe der Unesco ernannt und ist ein prima Ziel für Weintrinker. Es gibt einige kleine Weingüter, die Verkostungen und Führungen durch die Weinberge anbieten, sodass du alles über den besonderen Wein der Insel lernen kannst.

Einsamkeit in Stratified City

Wie in einem Science-Fiction-Film fühlst du dich, wenn du im Nordosten der Insel Stratified City besuchst. Diese Gesteinsformation erhebt sich entlang der LZ-404 und bietet einen spektakulären Anblick.

Wirkt wie aus einer anderen Welt: Stratified City auf Lanzarote.

Die mächtigen Felsen haben die bizarrsten Formen, manche sind von kleinen Tunneln und Höhlen durchzogen. Die Kulisse wirkt wie aus einer anderen Welt. Stratified City gilt als Geheimtipp, weshalb nicht viele Touristen hierherkommen und es passieren kann, dass du völlig alleine bist.

Sonnenuntergang in Salinas de Janubio

Ein außergewöhnlicher Anblick bietet sich dir auch in Salinas de Janubio. Als es im 18. Jahrhundert mehrere Vulkanausbrüche gab, wurde die größte Bucht auf Lanzarote durch einen Damm aus Lava vom Meer abgetrennt. Damals bildete sich eine salzhaltige Lagune, die noch heute für die Gewinnung von Salz genutzt wird.

Magischer Moment: Salinas de Janubio zum Sonnenuntergang.

In der Lagune kannst du heute die schachbrettartigen Salinenfelder besichtigen. Besonders schön ist der Anblick, wenn du zum Sonnenuntergang kommst und die Aussicht von der Straße oberhalb der Salinen genießt. Tipp: Im Restaurant Mirador de las Salinas gibt es eine tolle Terrasse, von der du einen prima Blick hast.

Roadtrip von Teguise nach Haria

Bist du im Mietwagen auf Lanzarote unterwegs, führt kein Weg an der Panoramastraße von Teguise nach Haria vorbei. Die kurvenreiche Straße gilt als schönste der Insel und die Fahrt als besonders eindrucksvoll. Unterwegs hast du umwerfende Weitblicke auf die Ostküste der Insel.

Wandern oder doch lieber ein Roadtrip auf Lanzarote?

Der schönste Stopp liegt auf dem Weg zum Gipfel des Risco de Famara. Bevor du nach oben kommst, zweigt ein unscheinbarer Weg in Richtung „Ermita de las Nieves“ ab, auf Deutsch: der Wallfahrtskapelle des Schnees. Hoch oben auf dem Berg thront die kleine Wallfahrtskapelle am höchsten Punkt der Insel.

Bummeln in Haria

Auf der Suche nach den schönsten Dörfern der Insel landen die meisten Urlauber in Teguise, ein echter Geheimtipp ist aber Haria im Norden der Insel. Da hier ein besonderes Mikroklima herrscht, ist das Gebiet herrlich bewachsen. Deshalb hat Haria auch den Beinamen „das Tal der tausend Palmen“. Von dem Aussichtspunkt Mirador de Malpaso hast du einen Mega-Blick auf die Pflanzenpracht.

Eines der schönsten Dörfer auf Lanzarote: Haria.

Das Herz des Dorfes ist der Plaza de la Constitutión mit dem Rathaus, außerdem gibt es eine Fußgängerzone mit Cafés und Läden. In Haria steht auch das letzte Wohnhaus des Künstlers César Manriques. Tipp: Jeden Samstagvormittag findet ein Markt statt, auf dem du Schmuck, Handwerksarbeiten und kanarische Leckereien kaufen kannst – alles selbst gemacht von den Einheimischen.