Die Geschichte von Lanzarote ist tief mit ihrem vulkanischen Ursprung verbunden. Überall auf der Insel siehst du beeindruckende Vulkane und tiefschwarze Lavalandschaften. Ziehst du zu Fuß los, zeigt dir die Insel ihr schönstes Gesicht: Auf Lanzarote gibt es rund 460 Kilometer markierte Wanderwege und extrem spannende Touren – zu mächtigen Vulkankratern, paradiesischen Stränden und in die urige Inselmitte.

Wanderung zur Caldera Blanca

Lanzarote ist geprägt von Vulkanen. Einer der eindrucksvollsten ist die Caldera Blanca. Mit über einem Kilometer Durchmesser handelt es sich um den größten Krater der Insel. Ein spektakulärer, durchaus anspruchsvoller Weg führt auf und um die Montana Blanca. Insgesamt sind 800 Höhenmeter zu überwinden.

Wanderung über den Krater des Caldera Blanca auf Lanzarote.

Start ist in Mancha Blanca. Der Weg ist gut ausgeschildert und führt über erkaltete Vulkanschlacke bis zum Fuße des Vulkankraters. Nun geht es stetig bergauf. Mit jedem Schritt wird der Ausblick spektakulärer, der oben angekommen seinen Höhepunkt findet, wenn du in den Vulkankrater blickst.

Strecke und Dauer: etwa 12 Kilometer, etwa 5 Stunden

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Rundweg um den Volcán del Cuervo

Wer es weniger anspruchsvoll mag, aber nicht auf Vulkane verzichten möchte, nimmt sich am besten den Volcán del Cuervo vor. Um den Krater führt ein leichter Rundweg, bei dem ihr dem Vulkan nahekommt, ohne einen Gipfel erklimmen zu müssen.

Um den Krater des Volcán del Cuervo führt ein leichter Rundweg.

Für die gesamte Wanderung braucht man nur eine Stunde, weshalb viele Touristinnen und Touristen hierherkommen, die weite Wanderungen scheuen. Im Idealfall startest du in der Frühe oder nach 16 Uhr, wenn die meisten Urlauberinnen und Urlauber wieder weg sind. Dann gehört der Vulkankrater eventuell dir allein.

Strecke und Dauer: etwa 4,5 Kilometer, etwa 1 Stunde

Wanderung zu den Playas de Papagayo

Im Süden von Lanzarote breiten sich die Strände des Papagayo malerisch aus. Mehrere paradiesische Küstenabschnitte reihen sich hier aneinander. Die meisten Touristinnen und Touristen kommen zum Schwimmen, die Playas de Papagayo lassen sich aber auch prima erwandern.

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An den Playas de Papagayo kann man nicht nur schwimmen, sondern auch wandern.

Das Beste daran: Du musst nicht die Gesamtlänge laufen, sondern kannst spontan entscheiden, wie weit du gehst. Start ist im Ort Playa Blanca, zuerst entlang der Promenade und weiter über Pfade zu den unterschiedlichen Papagayo-Stränden. Je nach Laune gehst du von einem Strand zum nächsten oder machst zwischendrin Stopps.

Strecke und Dauer: je nach Laune (die Wanderung lässt sich unterwegs einfach abkürzen), maximal 16 Kilometer und etwa 4 Stunden

Tremesana-Route im Nationalpark Timanfaya

Lanzarote ist eine Vulkaninsel, die von einer spektakulären Lavalandschaft geprägt ist. Im Nationalpark Timanfaya zeigt sich die wilde Schönheit der Insel. Der Nationalpark erstreckt sich über eine Fläche von 51 Quadratkilometern. Leider darf man nicht auf eigene Faust wandern, es gibt aber eine geführte Tour, bei der du tief in den Nationalpark eintauchen kannst.

Der Nationalpark Timanfaya ist perfekt zum Wandern.

Start der sogenannten Ruta de Termesana (kostenlos, aber nur mit Voranmeldung) ist bei der Nationalparkverwaltung in Yaiza, wo der Guide die Gruppe abholt. Von hier geht es entspannt durch den Park. Unterwegs erfährst du viel über die vulkanische Geschichte Lanzarotes oder die verschiedenen Lavaarten.

Strecke und Dauer: etwa 4 Kilometer, etwa 3 Stunden (inklusive Hin- und Rückfahrt ab Yaiza)

Wanderung durch das Weinbaugebiet La Geria

Die Weinstöcke im Inselinneren von Lanzarote sind berühmt – nicht nur für ihren Geschmack, sondern auch für die Kulisse: Die grünen Reben wachsen inmitten von schwarzem Vulkangestein. Ein wunderschöner Wanderweg führt vom Städtchen Tías quer durch das Weinbaugebiet La Geria nach Uga.

Die spannende Landschaft der Weinregion La Geria auf Lanzarote.

Die Strecke ist spektakulär und nicht schwer zu gehen: Der Weg führt durch die vom Wein geprägte, geometrisch wirkende Landschaft. Unzählige Weinreben wachsen hier aus dem schwarzen Boden. Da du mehrere kleine Anhöhen passierst, erlebst du immer wieder tolle Aussichten.

Strecke und Dauer: etwa 17 Kilometer, etwa 5 Stunden

Wanderung im Norden von La Graciosa

Vor der Küste von Lanzarote liegt die kleine Insel La Graciosa. Auf 27 Quadratkilometern warten jede Menge Ruhe und Natur. Auf der Insel gibt es zwei längere Rundwanderungen, beide starten in Caleta del Sebo, wo auch die Fähre ankommt. Die längere Route führt in den Norden.

Auf La Graciosa kannst du zwei Rundwanderungen machen.

Die Wanderung zeigt die landschaftliche Schönheit der Insel: Es geht über sandige Pfade und wüstenähnliche Wege, entlang der Küste und vorbei an Basaltformationen. Unterwegs kommst du beim Vulkan Montaña Bermeja vorbei (den du auch noch erklimmen könntest), bis dann das Ziel erreicht ist: die paradiesische Playa de las Conchas.

Strecke und Dauer: etwa 18 Kilometer, 4 bis 5 Stunden

Trekking-Tour auf dem Risco de Famara

Wer gern und vor allem geübt wandert, wagt sich an eine anspruchsvollere Tour und erklimmt den Risco de Famara. Die Belohnung ist ein spektakulärer Blick über die Insel, zuvor wartet allerdings der anspruchsvolle Aufstieg, den nur trainierte Trekkerinnen und Trekker angehen sollten.

Sagenhafter Blick vom Risco de Famara über die Küste.

Die Strecke führt durch die Steilwand des Risco de Famara. Insgesamt 1500 Höhenmeter gilt es zu überwinden, dazu benötigst du Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Erfahrene Wanderinnen und Wanderer kommen aber gut zurecht und genießen die Panorama-Aussichten zur Ost- und zur Westküste von Lanzarote. Die Belohnung gibt es am Ende der Tour am Badestrand Playa de la Famara – in den kühlenden Wellen.

Strecke und Dauer: etwa 14 Kilometer, etwa 6 Stunden