Lanzarote ist die im äußersten Nordosten gelegene kanarische Insel. Das Klima ist wie auf den anderen Inseln der Kanaren ganzjährig frühlingshaft und trocken und wird vom Golfstrom und vom Nordostpassat beeinflusst. Vom Reisewetter über Badetemperaturen bis hin zur idealen Reisezeit: Hier kommt der Urlaubscheck für Lanzarote.

Das Klima auf den Kanarischen Inseln

Grund für das herrliche Klima auf den Kanaren ist die Lage der Inselgruppe zwischen dem 27. und dem 29. Breitengrad. Politisch gesehen gehören die Kanarischen Inseln zu Spanien, geografisch liegt die Inselgruppe jedoch in Afrika. Durch die Nähe zum Äquator und wegen der Passatwinde werden die heißen Lüfte der Sahara auf den Kanaren abgemildert. Das Ergebnis ist ein frühlingshaftes Klima das ganze Jahr über und Bilderbuchwetter im Urlaub.

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Temperaturen auf Lanzarote

Die wärmsten Monate auf Lanzarote sind die Monate von Juli bis Oktober. Dann gibt es durchschnittlich Temperaturen zwischen 27 und 29 Grad Celsius. Über die 30-Grad-Marke klettern die Temperaturen selten, dafür sorgt der Passatwind, der angenehm kühlt. Nur an wenigen Tagen kann der Calima vorkommen. Diese heißen Wüstenwinde aus der Sahara lassen die Temperaturen auf über 40 Grad ansteigen.

Im Frühling und im Herbst ist das Wetter angenehm und mild mit Durchschnittswerten von 24 bis 26 Grad, selbst im Winter liegen die Höchstwerte bei 21 Grad. Generell gilt auf den Kanaren: Die östlich gelegenen Inseln Lanzarote und Fuerteventura sind ganzjährig warme Reiseziele. Am kältesten ist es im Monat Januar auf Lanzarote und auf Gran Canaria. Ab April scheint die Sonne wieder kräftiger und es gibt bereits 25 Grad.

Wie im Paradies: Der Playa de las Conchas auf der Insel Lanzarote.

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Sonnenstunden auf Lanzarote

In den Monaten April, Mai, Juni, Juli, August und September scheint die Sonne stolze elf Stunden am Tag, im Jahresdurchschnitt sind es 7,9 Stunden am Tag. Von März bis Mai werden zwischen sieben und zehn Stunden Sonnenschein pro Tag gemessen, selbst im Herbst im Oktober und November gibt es noch zwischen sieben und acht Sonnenstunden.

Wo ist es auf Lanzarote am wärmsten?

Die Inseln Lanzarote und Fuerteventura liegen im direkten Einfluss des Nordostpassats, deshalb weht immer ein Wind und senkt die Temperaturen ab. Im Süden und im Westen der Insel merkt man den Wind am wenigsten. Als wärmste Orte gelten Puerto del Carmen, Playa Blanca und die Strände Playas de Papagayo, wo die Sonne länger und häufiger scheinen soll als in anderen Ecken der Insel. 

Wassertemperaturen auf Lanzarote

Der Atlantik ist bekanntermaßen viel kälter als das Mittelmeer. Baden ist aber durchaus möglich. Ab Mitte Mai steigt die Wassertemperatur auf bis zu 20 Grad. Im Sommer erwärmt sich das Meer dann auf maximal 24 Grad. Schwimmen ist oft sogar noch im November möglich. Die ideale Zeit zum Schwimmen und zum Surfen ist von Juni bis Oktober. Im Frühsommer sind die Passatwinde stärker, was Surferinnen und Surfer besonders freut.

Auf Lanzarote erreicht das Meer eine Temperatur vom bis zu 24 Grad.

Wann ist die beste Reisezeit für Lanzarote?

Lanzarote ist eine Ganzjahresdestination. Die Hauptreisezeit für einen Badeurlaub ist von Mai bis September. Am meisten los ist aber über Weihnachten und Ostern, während man in den Monaten September, Oktober, Mai und Juni viele ruhige Momente auf der Insel erleben kann. Im Juli und August ist die Insel voll. Dann kommen viele Festland-Spanierinnen und ‑Spanier.

Wer zum Surfen kommen will, kann das das ganze Jahr über tun, weil so gut wie immer der Passatwind weht. März, April und November sind gute Monate für Wanderungen und Radtouren, aber auch die Wintermonate eignen sich für einen Urlaub, da es dann mild und frühlingshaft ist.

Gibt es Regen auf Lanzarote?

Lanzarote zählt mit nur rund 110 Millimetern Niederschlag pro Jahr zu den trockensten Regionen des gesamten Archipels. Wenn es regnet, dann zwischen Oktober und März. Januar und Februar können noch etwas feucht werden, aber spätestens ab März weicht der Regen den Sonnentagen und es bleibt trocken und schön bis mindestens September.

Im Winter auf die Kanaren

Natürlich ist das Wetter in den Wintermonaten anders als im Sommer, aber klar ist: T‑Shirt-Wetter gibt es allemal. Es kann mal regnen, allerdings nur an maximal sieben Tagen pro Monat. Der kälteste Monat auf den Kanaren ist der Januar mit sechs Sonnenstunden pro Tag und bis zu 20 Grad Celsius. Auf den Kanaren am wärmsten im Winter ist es im Januar auf Gran Canaria und Lanzarote, wo es Maximaltemperaturen von bis zu 21 Grad gibt.