Wo liegen luxuriöse Kreuzer, majestätische Segelschiffe und elegante Yachten direkt in der Innenstadt am Kai? Wo verschmelzen Meer und Strand mit dem skandinavischem Flair einer Großstadt, in der du wunderbar shopppen kannst? Wo locken maritimes Flair, spannende Museen und Galerien?

Zum Wasser ist es nie weit

Kiel ist eine entspannte City an der 17 Kilometer langen Kieler Förde, die die Ostsee wie eine blaue Zunge ins Land streckt. Hier kannst du fast alles zu Fuß entdecken. Die Wege sind meist kurz und am besten lässt du dich einfach ein bisschen treiben und dir der Wind um die Nase wehen. Von den charmanten Boutiquen in der Innenstadt, am Alten Markt oder in der Dänischen Straße, von der lebendigen Holstenstraße oder der coolen Holtenauer Straße mit ihren gemütlichen Cafés, angesagten Bars und Kneipen ist es nie weit bis zum Wasser.

An der Holtenauer Straße wird garantiert jeder fündig!

Die Flaniermeile der Stadt ist die vier Kilometer lange Kiellinie, die am Ostseekai beginnt und an der Blücherbrücke endet. An dieser Uferpromenade treffen sich auch die Einheimischen zum joggen, radeln oder skaten – und das nicht nur zur Kieler Woche. Es ist vielleicht nicht ganz so warm wie an der Copacabana, aber auch die Kiellinie ist der Hotspot der Stadt und heiß geliebt, vor allem im Sommer.

Von der Brücke am Schloßgarten gibt's den besten Blick auf die Kreuzfahrtschiffe, besonders sehenswert übrigens am Abend, wenn die 12.000 LED-Lichter der Landstromanlage die Fassade erstrahlen lassen. Vorbei am Sportboothafen, an Foodtrucks mit hausgemachtem Eis oder knusprigen Pommes und leckeren Burgern führt der Weg zum Seehundbecken, dem Lieblingsstop der kleinen Kielgäste. Weiter geht's zum Fördeblick-Park und von dort zum Camp 24/7, dessen breites Angebot von Mai bis September Wasserratten und Segelfans begeistert und mit lässiger Loungemusik lockt.

Weitere Stationen sind die Reventloubrücke, der Landtag und die Blücherbrücke, die Badestelle Bellevue und die Seebar Düsternbrook, die zu Cocktails einlädt. Kurz nach dem Diederichsenpark, der wunderbare Ausblicke bietet, gelangt man zum Heimathafen des berühmten Segelschulschiffes Gorch Fock.

Strände ohne Ende

Aber wer in Kiel ist, muss irgendwann die Schuhe ausziehen und durch den weichen Ostseesand laufen. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Heikendorfer Kurstrand. Er liegt geschützt und bewacht in einer Bucht und ist mit Strandkorbverleih, einem Kiosk sowie diversen Restaurants mit herrlichen Terrassen besonders beliebt.

Ein herrlicher Blick auf die Ostsee vom Schlikseestrand aus.

Der Falckensteiner Strand ist vor allem für Familien mit kleineren Kindern der Favorit, da er über einen breiten Flachwasserbereich verfügt. Mit dem Leuchtturm Friedrichsort, seinen Dünen und Wällen lockt er aber auch die, die gerne Schiffe beobachten und mit ihren Vierbeinern unterwegs sind, da es einen separaten Hundebereich gibt.

Mit dem Rad

Wer mag kann alle Strände von der Innenstadt aus unkompliziert mit dem Rad erreichen: 35 Minuten sind es bis Heikendorf, 40 Minuten bis Falckenstein. Breite Fahrradwege und das öffentliche Verleihsystem der Sprottenflotte machen Kiel zu einer der fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands. Hier findest du alle Infos dazu.

Ein herrlicher Ausflug ist auch die Fahrt nach Laboe. Das Ostseebad schmückt sich mit dem Slogan „Die Sonnenseite der Kieler Förde“ und ist neben seinem schönen Hafen bekannt für ein historisches Marine-Ehrenmal und das davor stehende U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg.

Wer nicht oder nur die halbe Strecke radeln will oder über die Förde setzen möchte, kann immer auch die Fähre nehmen, die gegen einen kleinen Aufpreis stets Platz für Zweiräder hat. Von Laboe aus führt eine wunderschöne Radtour weiter über Stein, Wendtorf und Heidkate nach Kalifornien – oder eben mit der Fähre über die Förde ans Westufer zum Bülker Leuchtturm (Achtung: gerade gesperrt!), der ganzjährig begehbar ist und einen tollen Blick über die Ostsee ermöglicht.

Urlaubsfeeling bekommst du auch an der Kieler Förde. Hier ist immer etwas los!

Auch den Nord-Ostsee-Kanal kannst du auf dem Rad erkunden. Die knapp 37 Kilometer lange Tour führt immer am Wasser entlang und ist bestens geeignet zum „Pötte kieken“. Am allerbesten geht das auf der Schleusenplattform in Kiel-Wik, die gegen eine kleine Gebühr zugänglich ist. Weitere Highlights sind der Kieler Hafen, der Schleusenpark und das Übersetzen mit der Kanalfähre (kostenlos). Etwa auf der Hälfte der Strecke thront das Obstcafé Gut Warleberg inmitten einer Kirschplante auf einem Hügel und bietet neben leckeren Kuchen auch einen phantastischen Ausblick über den Kanal – und die vorbeiziehenden Schiffe. Nach einer weiteren Überfahrt mit der Kanalfähre weißt du, dass du bald am Ziel bist, wenn du die Kieler Förde siehst. Von hier aus sind es nur noch 4 Kilometer bis zum Ziel. Die Strecke gehört zur sogenannten NOK-Route, die mit ihren 325 Kilometern allerdings nichts für einen entspannten Tagesausflug ist.

Alle Infos zum Radfahren in und um Kiel findest du hier

Und dann ab ins Bett

Hotel, Ferienwohnung oder Privatzimmer – in Kiel findet jeder die zum individuellen Budget passende Unterkunft: Da gibt es Ferienhäuser direkt am Strand, für größere oder kleinere Gruppen, mit Hund oder ohne, Wohnungen mit Blick ins Grüne oder Hotels, die keine Wünsche offen lassen.

Und wen wundert's? In Kiel kann man die Nacht natürlich auch an Bord eines Traditionsseglers verbringen. Kiel bietet einfach Meer...