Etliche Reisende haben die Kreditkarte der Deutschen Kredit-Bank (DKB) auf ihren Touren genutzt. Bei einem Geldeingang von mindestens 700 Euro im Monat galten sie als „Aktivkunde“ und konnten etliche Funktionen wie Geld abheben, zahlen oder überweisen umsonst nutzen – auch im Ausland. 

Doch damit ist jetzt Schluss: Umsonst gibt es bei der DKB nur noch die Nutzung Debit-Karte, für die Kreditkarte erhebt die Bank nun eine monatliche Gebühr. 

Vor allem Reisende mit kleinem Budget suchen daher nach einer Alternative zur DKB-Kreditkarte. Wir stellen dir eine Auswahl an kostenlosen Exemplaren vor. 

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Was ändert sich beim Geldabheben im Ausland bei der DKB? 

Doch zunächst bleiben wir noch bei der DKB-Kreditkarte. Was ist bei ihr eigentlich genau teurer geworden? Anders als bisher wird die Kreditkarte der DKB 2,49 Euro im Monat kosten. Die gute Nachricht: Geld abheben bleibt sowohl bei der Kreditkarte als auch bei der neuen Debit-Karte ab 50 Euro weiterhin weltweit kostenfrei – sowohl in Deutschland als auch im Ausland. Auch für die Kartenzahlung berechnet die Bank dir nach wie vor nichts. 

Auf dem Handy leuchtet die DKB-App auf. Für die Nutzung der Kreditkarte müssen Reisende inzwischen eine monatliche Gebühr von 2,49 Euro zahlen.

Zumindest dann, wenn du Aktivkunde bist. Als Standardkunde zahlst du außerhalb der Euro-Zone 2,2 Prozent des Umsatzes obendrauf an die Bank. 

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DKB-Kreditkarte oder Debitkarte? Das ist der Unterschied 

Wer die monatliche Gebühr sparen will, kann auf die kostenfreie Debitkarte der DKB ausweichen. Der Unterschied zur Kreditkarte: Es handelt sich dabei um eine Mischform aus Giro- und Kreditkarte. Die Umsätze werden bei der Debitkarte sofort vom Konto abgebucht, ähnlich wie bei der Girokarte. Sie verfügt allerdings nicht über das wohl wichtigste Merkmal einer Kreditkarte, den Kreditrahmen. 

Problematisch könnte Letzteres werden, wenn du eine Kreditkarte als Sicherheit hinterlegen musst, zum Beispiel bei der Mietwagen-Buchung im Urlaub. Nicht alle Anbieter akzeptieren wegen dieses fehlenden Kreditrahmens die Debit-Karte. 

Wer unter der Vielzahl der Anbieter nach der richtigen Kreditkarte sucht, hat die Qual der Wahl, wie dieser Kreditkarten-Stapel zeigt. Bei der DKB zahlen Nutzern inzwischen eine monatliche Gebühr.

Diesen Fallstrick kannst du ebenso wie die monatliche Gebühr umgehen, wenn du den Anbieter wechselst. Laut dem Vergleichsportal „Check24“ gibt es drei Kreditkarten, bei denen weder beim Abheben von Bargeld noch beim Bezahlen im In- und Ausland Gebühren fällig werden. Daher seien sie besonders auch für Reisen ins Ausland geeignet. 

DKB erhöht Gebühren für Kreditkarten – das sind die Alternativen 

Das ist bei den folgenden Anbietern der Fall: 

  • Barclay Visa (effektiver Jahreszins 9,37 bis 18,38 Prozent) 
  • Hanseatic Bank GenialCard (effektiver Jahreszins 13,60 Prozent) 
  • awa7 Visa (effektiver Jahreszins 16,79 Prozent)
  • TF Bank Mastercard Gold (effektiver Jahreszins 19,39 Prozent bis 22,96 Prozent)
  • Advanzia Mastercard Gold (effektiver Jahreszins 19,44 Prozent)

Ein weiterer Vorteil dieser Anbieter: Du kannst dein Girokonto bei der DKB behalten, denn die neue kostenfreie Kreditkarte erhältst du dort unabhängig von einem Girokonto. 

Aber Achtung: Bei allen Kreditkarten kann es teuer werden, wenn du die entsprechende Abrechnung nicht pünktlich zahlst. Die Banken schlagen dann teils hohe Zinsen auf. Doch es gibt einen einfachen Weg, das zu verhindern: Richte – wenn möglich – den Rechnungsausgleich per Lastschrift aus. Wenn dein Konto gedeckt ist, brauchst du dir um eine pünktliche Zahlung keine Sorgen zu machen.