124 Länder stehen aktuell auf der Liste der Hochrisikogebiete, die das Robert Koch-Institut (RKI) wöchentlich herausgibt. Es gibt also nicht mehr viele Reisemöglichkeiten für Deutsche, die nicht im Hochrisikogebiet Urlaub machen möchten. 

Doch es gibt Regionen, in denen die Corona-Situation entspannt ist – und die gleichzeitig die Einreise für deutsche Bürgerinnen und Bürger erlauben. 47 von 54 Zielen in Afrika stehen aktuell nicht auf der RKI-Liste, es gibt bei der Rückkehr nach Deutschland also keine Einschränkungen wie Quarantäne für Ungeimpfte oder die Einreiseanmeldung. Lediglich die Testpflicht besteht weiterhin für alle, die nach Deutschland reisen und nicht vollständig geimpft oder genesen sind. Damit kannst du fast völlig frei in Afrika Urlaub machen! 

Unter den 47 Ländern in Afrika sind viele, die touristisch sehr gut erschlossen sind und die großen Highlights, von Safari über Wüste bis Traumstrand, bieten. Aber es gibt auch einige Juwelen, die von noch nicht allzu vielen Touristinnen und Touristen entdeckt wurden. Wir stellen 14 Ziele vor – und verraten, was es dort zu sehen gibt und mit welchen coronabedingten Einschränkungen du rechnen musst.  

Wichtig für alle Afrika-Reisen: Die Afrikanische Union, das Pendant zur Europäischen Union, hat gewisse Einreise-Regeln festgelegt. Wer nach Afrika reist, muss einen Code für seinen PCR-Test online generieren und diesen online verifizieren lassen.

Angola

Highlights in Angola: Wasserfälle, Geschichte, ein ausgeprägtes kulturelles Leben und Safari – Angola hat Sehenswürdigkeiten und Attraktionen für jeden Urlaubstyp. Die Kaladunla Falls und die Rucana Falls sollten auf deiner Bucket List nicht fehlen, die Wasserfälle beeindrucken mit einem tollen landschaftlichen Setting. Der Quiçama-Nationalpark ist dein Ort für eine Safari, es ist das tierreichste Gebiet Angolas, wenngleich die Wildtiere hier wieder angesiedelt wurden. Wenn du eine wirklich spektakuläre Landschaft sehen willst, schau dir den „Viewpoint of the Moon“ an.

Ansonsten lockt die Hauptstadt Luanda – eine der teuersten Städte der Welt – mit zahlreichen historischen und kulturellen Highlights. Unbedingt besuchen solltest du die Festung São Miguel, den Palácio de Ferro und das Museu Nacional da Escravatura, in dem die Geschichte der Sklaverei in Angola aufgearbeitet wird.

Beste Reisezeit für Angola: Mai bis September (heftige Regenfälle vor allem im März und April)

Corona-Regeln in Angola: Reisende nach Angola müssen online ein Gesundheitsformular ausfüllen und einen negativen, maximal 72 Stunden alten PCR-Test vorweisen. Bei Ankunft erfolgt ein Antigen-Schnelltest auf eigene Kosten (circa 18 Euro, kann nur mit Visa-Karte bezahlt werden). Bei negativem Ergebnis sind Geimpfte von einer Quarantäne befreit, Ungeimpfte müssen für fünf Tage in Quarantäne und können sich danach freitesten.  

Strände und öffentliche Schwimmbäder sind geschlossen, Bars, Restaurants, Märkte und Läden haben eingeschränkte Öffnungszeiten. Für Reisen zwischen den Provinzen ist ein negatives Testergebnis, das maximal sieben Tage alt ist (per Luftweg maximal 72 Stunden), mitzuführen. Eine Maskenpflicht gilt im öffentlichen Raum, in Gebäuden und in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Eine großartige Landschaft wartet in Angola auf dich, hier gesehen vom Viewpoint of the Moon (Miradoura da Lua) aus.

Burundi

Highlights in Burundi: Wusstest du schon, dass Burundi einmal deutsch war? In der nicht sonderlich rühmlichen Kolonialgeschichte war Burundi Teil Deutsch-Ostafrikas. Daran erinnert beispielsweise der „Deutsche Wasserfall“ in Muhweza – wo du übrigens unbedingt die heißen Quellen besuchen solltest. Vor allem rund um die ehemalige Hauptstadt Bujumbura kannst du einiges erleben, etwa bei einem Besuch auf dem Markt oder beim Bestaunen der Architektur. 

Zurück zur Gegenwart: Burundi steht bei kaum einem Reisenden auf der Wunschliste, dabei ist es unglaublich abwechslungsreich. Auch eine Safari kannst du in Burundi machen, im Rusizi-Nationalpark sowie im Ruvubu-Nationalpark leben beispielsweise Flusspferde und Krokodile und im Kibira-Nationalpark kannst du mit etwas Glück Schimpansen entdecken.

Beste Reisezeit für Burundi: Mai bis Oktober (Trockenzeit)

Corona-Regeln in Burundi: Die Einreise ist mit einem maximal 72 Stunden alten negativen PCR-Test möglich. Bei Ankunft erfolgt ein weiterer PCR-Test auf eigene Kosten (circa 100 US-Dollar), bis zum Test-Ergebnis, das ein bis zwei Tage dauert, ist eine Quarantäne an einem selbst gewählten Ort einzuhalten. Auch bei Ausreise muss ein maximal 72 Stunden alter negativer Corona-Test vorgelegt werden. Eine Maskenpflicht gilt in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Behörden, Hygiene- und Abstandsregeln werden empfohlen. 

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In Burundi lässt sich noch viel Natur und Ursprünglichkeit erkunden.

Eswatini

Highlights in Eswatini: Obwohl Eswatini ein kleines Land ist und von vielen nur zur Durchreise von Nord nach Süd in Südafrika genutzt wird, hat das Land einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Eswatini ist beispielsweise führend, wenn es um den Schutz von bedrohten Nashörnern geht. Wenn du die Tiere bei einer Safari live erleben willst, geht das beispielsweise im Hlane Royal National Park. Auch zahlreiche private Reservate bieten Safaris an. 

Wer sich rund um die Hauptstadt Mbabane, etwa in Ezulwini, aufhält, sollte etwas aufpassen. Im letzten Königreich Afrikas ist es nämlich bisweilen verboten, gewisse Gebäude zu fotografieren, darunter Regierungsgebäude und der Palast. Wer sich für Kultur und Handwerk interessiert, ist in Ngwenya richtig aufgehoben. Hier kannst du Glasbläsern bei ihrer Arbeit zusehen und ein Souvenir kaufen – oder dich in einer Mine näher über den Goldabbau im Land informieren.

Beste Reisezeit für Eswatini: März bis Mai und August bis Oktober

Corona-Regeln in Eswatini: Sowohl bei Einreise als auch bei Ausreise müssen Touristinnen und Touristen einen negativen, maximal 72 Stunden alten PCR-Test vorweisen. Im Land gilt eine Maskenpflicht, dazu Abstands- und Hygieneregeln. Ausgangssperren oder Beschränkungen bei Besuchen von Restaurants, Hotels oder Freizeiteinrichtungen gibt es hingegen nicht.

In der Ngwenya Mine in der Nähe der Hauptstadt Mbabane kannst du mehr zur Geschichte des Goldabbaus in Eswatini lernen.

Kenia

Highlights in Kenia: Kilometerlange, schneeweiße Sandstrände am türkisfarbenen Indischen Ozean, Elefanten vor der Kulisse des Kilimandscharo im Amboseli-Nationalpark oder Löwen-Garantie in der Masai Mara: Kenia hat für jeden Urlaubstyp etwas zu bieten.

Wer nicht nur die klassischen Sehenswürdigkeiten, wozu auch Diani Beach und der Tsavo-East-Nationalpark gehören, abklappern möchte, wandert den Mount Kenya oder den erloschenen Vulkan Mount Longonot hinauf oder radelt mit Zebras und Giraffen durch den Hell’s-Gate-Nationalpark – der Ort soll Disney für den Film „Der König der Löwen“ inspiriert haben.

Wer an der Küste Urlaub macht, sollte definitiv einen Tag in Mombasa einplanen und das Fort Jesus sowie die historische Altstadt besichtigen. Wer auf den Spuren von Karen Blixen wandeln will, besucht hingegen die Ngong-Berge bei Nairobi – dort findet sich auch das Grab von Denys Finch Hatton (ohne die Löwen, die dort laut „Jenseits von Afrika“ wachen).

Beste Reisezeit für Kenia: Mitte Dezember bis Ende März sowie Juni bis Anfang November

Corona-Regeln in Kenia: Kenia erlaubt die Einreise nur doppelt Geimpften (oder Einfach-Dosis Johnson & Johnson), davon ausgenommen sind Reisende unter 18 Jahren. Zudem benötigen alle Reisenden ab fünf Jahren einen negativen, maximal 72 Stunden alten PCR-Test zur Einreise. Im Land gelten offiziell strenge Zugangsregeln, in Restaurants, Bars, Supermärkte, Museen, Nationalparks und andere Freizeiteinrichtungen dürfen offiziell nur Geimpfte. Zudem gilt eine Maskenpflicht. Nicht überall wird die 1G-Regel auch tatsächlich umgesetzt. 

Der Tsavo-East-Nationalpark in Kenia ist für seine roten Elefanten bekannt.

Lesotho

Highlights in Lesotho: Das Besondere an Lesotho: Das Land ist vollständig von Südafrika umgeben, es ist sozusagen ein Inselstaat an Land. Viele Reisende besuchen Lesotho daher auch, genau wie Eswatini, wenn sie einen Urlaub in Südafrika verbringen. Lesotho bietet jede Menge Attraktionen, um einige Tage hier zu verbringen. Die Hauptstadt Maseru lohnt einen Besuch. Besichtige dabei unbedingt die alte Festung Thaba Bosiu. 

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Im Winter (zwischen Mai und August) kannst du im größten Skigebiet in Subsahara-Afrika, Afri-Ski in Lesotho, Ski fahren! Zwei Lifte bringen dich auf die Berge nach oben. Generell ist Lesotho vor allem für Landschaftsliebhaberinnen und ‑liebhaber ein Genuss. In den Maloti-Bergen oder den Drakensbergen an der Grenze zu Südafrika kannst du wandern oder reiten und die herrliche Natur genießen.

Beste Reisezeit für Lesotho: September bis April sowie Mai bis August für Winterurlaub (Schneefall möglich)

Corona-Regeln in Lesotho: Zur Einreise ist ein negativer, maximal 72 Stunden alter PCR-Test notwendig. Bei Ankunft wird ein weiterer Corona-Test gemacht. Vor Ort gelten eine Maskenpflicht sowie Abstands- und Hygieneregeln. Außerdem ist eine nächtliche Ausgangssperre in Kraft.

Lesotho ist für seine bergige Landschaft bekannt – im Winter kannst du hier Ski fahren.

Malawi

Highlights in Malawi: Wie wäre es mit Strandurlaub in Malawi? Du musst jetzt schmunzeln, weil Malawi doch gar nicht am Meer liegt? Nun, aber an einem der größten Seen, dem Malawisee. Und obwohl man vielerorts in Afrika nicht in Seen baden sollte, weil die Gefahr, sich mit Bilharziose zu infizieren oder einem Krokodil oder Flusspferd zu begegnen, hoch ist, gilt das nicht für den Malawisee. Manch ein Strand erinnert an die Karibik. Du kannst auch schnorcheln und tauchen und dabei die Unterwasserwelt kennenlernen – und danach stärkst du dich in einem der zahlreichen Lokale in den umliegenden Fischerdörfern.

Ansonsten kannst du, umgeben von Teeplantagen, auf den Mount Mulanje wandern, Elefanten, Nashörner und weitere Tiere bei einer Safari etwa im Majete Wildlife Reserve oder im Liwonde-Nationalpark antreffen. Letzteren Park kannst du auch per Kanu oder Boot erkunden.

Beste Reisezeit für Malawi: Mai bis November (mit sehr viel Hitze von August bis November)

Corona-Regeln in Malawi: Malawi erlaubt die Einreise mit einem negativen, maximal 72 Stunden alten PCR-Test. Wer ungeimpft einreisen möchte, wird entweder kostenfrei am Flughafen geimpft oder muss sich für zehn Tage in Quarantäne begeben. Maskenpflicht, Abstands- und Hygieneregeln gelten in der Öffentlichkeit und werden kontrolliert – bei Nichteinhalten droht ein Bußgeld.

Der Malawisee gehört zu jenen Seen in Afrika, in denen man problemlos baden kann – es gibt wundervolle Strände.

Mauritius

Highlights auf Mauritius: Traumhafte Strände sind es, die die meisten Reisenden nach Mauritius ziehen. An schneeweißen Stränden am türkisfarbenen und glasklaren Indischen Ozean entspannen, etwa am weltbekannten Flic-en-Flac, oder aber die Unterwasserwelt von Mauritius erkunden – der Inselstaat ist für seine beeindruckenden Korallenriffe bekannt.

Aber wer sich auf Mauritius nur am Strand aufhält, verpasst einiges. Beispielsweise eine Wanderung durch den Black River Gorges National Park mit seinen immergrünen Schluchten und Wasserfällen oder auf den rund 550 Meter hohen Berg Le Morne Brabant, der zahlreiche Postkarten als Motiv ziert? Ein besonders hübscher Wasserfall findet sich im Südwesten von Mauritius: Die Tamarind Falls fallen über sieben Stufen herab und prägen die gesamte Landschaft. 

Beste Reisezeit für Mauritius: Mai bis November (Regenzeit: Januar bis März; außerhalb kann es zu Zyklonen kommen)

Corona-Regeln auf Mauritius: Wer nach Mauritius reist, muss sich einigen Corona-Tests unterziehen: Zur Einreise ist ein maximal 72 Stunden alter negativer PCR-Test vorzuweisen. Bei Ankunft werden Reisende einem erneuten PCR-Test unterzogen (alternativ ist in einigen Fällen ein Antigen-Schnelltest im Hotel erlaubt), am fünften Tag müssen Reisende erneut einen Antigen-Schnelltest machen. Zudem ist eine Auslandskrankenversicherung notwendig und zahlreiche Gesundheitsformulare müssen bei der Einreise ausgefüllt vorgelegt werden. 

Auf Mauritius gilt eine Maskenpflicht und für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben auch eine Impfpflicht, etwa an Stränden, in Geschäften, Bars, Restaurants und Nationalparks. Ab dem 19. Februar ist eine Booster-Impfung Pflicht (bei Johnson & Johnson reicht eine zweite Dosis). Kulturelle Veranstaltungen sind untersagt und Discos geschlossen. 

Mauritius hat tolle Strände, eine atemberaubende Unterwasserwelt und viel Vielfalt im Inselinneren.

Namibia

Highlights in Namibia: Fährst du gern Ski oder rodelst du gern? Wie wäre es denn, das Ganze mal auf Sand statt Schnee auszuprobieren. In Namibia geht das, denn in den Dünen der Namib-Wüsten in der Nähe von Swakopmund ist das Sandboarding eine der beliebtesten Freizeit-Aktivitäten. 

Auch ansonsten hat Namibia viel zu bieten. Weltberühmt ist das Land am Atlantik für seine rote Dünenlandschaft Sossusvlei, die besonders im Sonnenaufgang ihren Reiz hat. Zudem kannst du im Fish River Canyon wandern, die Kalahari erkunden oder im Etosha-Nationalpark auf eine Safari gehen.

Beste Reisezeit für Namibia: Oktober und November; Namibia ist aber ganzjährig gut bereisbar (niedrige Temperaturen im Juni und Juli, Stürme im August und September, Regenzeit Ende Dezember bis April)

Corona-Regeln in Namibia: Zur Einreise nach Namibia benötigen Reisende einen maximal 72 Stunden alten negativen PCR-Test. In Namibia gilt eine Maskenpflicht, es dürfen sich bis zu 200 Menschen bei Zusammenkünften treffen.

Das Sossusvlei ist eines der Wahrzeichen von Namibia: Die roten Sanddünen geben ein pittoreskes Bild ab.

Ruanda

Highlights in Ruanda: Nicht nur in Uganda kann man Gorillas im Urwald begegnen, auch in Ruanda ist ein Gorilla-Trekking möglich. Im Volcanoes-Nationalpark kannst du die Menschenaffen kennenlernen und auch das Grab der berühmten Forscherin Diane Fossey besuchen. Aber nicht nur Gorillas leben in Ruanda, sondern auch Schimpansen. Die kannst du beispielsweise im Nyungwe-Forest-Nationalpark sehen. Für eine Safari besuchst du am besten den Akgera-Nationalpark. 

Ruanda bietet aber auch reizvolle Landschaften und beeindruckende Kultur für all jene, die nicht nur auf tierisches Vergnügen aus sind. Du kannst beispielsweise auf den Vulkan Nyiragongo hinaufsteigen und dabei den weltgrößten Lava-See überblicken. Die Kleinstadt Butare hingegen gilt als Kulturhauptstadt – kein Wunder also, dass du hier das Nationalmuseum findest. 

Beste Reisezeit für Ruanda: Juni bis September und Mitte Dezember bis Ende Januar

Corona-Regeln in Ruanda: Für deine Reise nach Ruanda musst du dich derzeit vier PCR-Tests unterziehen. Sowohl für die Einreise wie auch die Ausreise ist ein negativer, maximal 72 Stunden alter PCR-Test erforderlich, insofern der oder die Reisende fünf Jahre oder älter ist. Bei Einreise muss zudem ein Gesundheitsformular ausgefüllt werden. Bei der Ankunft erfolgt ein erneuter PCR-Test (50 US-Dollar), das Ergebnis erhalten die Reisenden im eigens für die ersten 24 Stunden gebuchten Transferhotel (Transport vom Flughafen: 10 US-Dollar). Am dritten Tag der Reise erfolgt der nächste PCR-Test. 

Auch im Land gibt es jede Menge Beschränkungen. Es gilt eine Maskenpflicht, zudem eine Ausgangssperre von 22 bis 4 Uhr. Bars müssen bereits um 20 Uhr, Restaurants um 21 Uhr schließen. In vielen Städten dürfen Gastronomie und Freizeiteinrichtungen nur mit einem Impf- oder Genesenennachweis besucht werden. Wer Wellness-Angebote nutzen möchte, muss zusätzlich zum Impf- oder Genesenennachweis auch einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen. Auch für viele touristische Aktivitäten ist ein maximal 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest vorzulegen, beim Besuch in Nationalparks sogar ein PCR-Test. 

Ruanda hat einige aktive Vulkane, etwa im Virunga-Nationalpark, in dem auch Berggorillas leben.

Sambia

Highlights in Sambia: Sambia haben viele Reisende maximal der Victoriafälle wegen auf dem Schirm. Ja, die breitesten Wasserfälle der Welt sind natürlich die Sehenswürdigkeit in Sambia – und der „gefährlichste Pool der Welt“, der Devil’s Pool an der oberen Fallkante der Fälle, ist ein Touristenmagnet, doch auch abseits davon hat das Land viel zu bieten – und ist dabei weniger touristisch als andere Reiseziele in Afrika.

Wie wäre es beispielsweise mit einer Safari im South-Luangwa-Nationalpark oder einer romantischen Bootsfahrt auf dem Karibasee, dem zweitgrößten Stausee der Welt. Das Wasser des Sambesi wird hier durch die Kariba-Talsperre, die gleichzeitig die Grenze nach Simbabwe ist (derzeit coronabedingt geschlossen), gestaut. Das Bauwerk an sich ist faszinierend (128 Meter hoch, 617 Meter lang und 24 Meter breit!) und bietet tolle Ausblicke auf den Sambesi und seine Uferseiten in beiden Ländern sowie auf den Kariba-Stausee. 

Beste Reisezeit für Sambia: Mai bis Oktober (im Juni und Juli kann es nachts kalt werden); die beste Reisezeit für die Victoriafälle ist am Ende der Regenzeit im März und April (der Devil’s Pool ist dann nicht zugänglich).

Corona-Regeln in Sambia: Sowohl für die Einreise nach als auch für die Ausreise aus Sambia benötigen Reisende einen negativen, maximal 72 Stunden alten PCR-Test. Im öffentlichen Raum gilt eine Maskenpflicht, Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten. Beim Besuch von Restaurants, Bars, Hotels und so weiter gibt es derzeit keine Beschränkungen.

Der Kariba-Stausee ist vom Volumen her der zweitgrößte Stausee der Welt.

Simbabwe

Highlights in Simbabwe: Obwohl die Victoriafälle sowohl zu Sambia als auch zu Simbabwe gehören, heißt es gern, man habe die Wasserfälle nicht gesehen, wenn man sie nicht von simbabwischer Seite besucht habe. Vor allem der Devil’s Cataract ist beeindruckend. Wenn du entlang der Fallkante der Wasserfälle wanderst, solltest du unbedingt an Regenschutz denken, es wird nämlich nass. Außerdem solltest du deinen Rucksack gut beschützen, im Regenwald rund um die Victoriafälle gibt es jede Menge Paviane, die es auf deinen Proviant abgesehen haben (bitte die Affen nicht füttern!). 

Doch nicht nur die Victoriafälle sind ein Highlight in Simbabwe. Das Land, das allerdings zu den teureren Reisezielen gehört, hat auch beste Safari-Möglichkeiten, etwa in Mana Pools oder im Hwange-Nationalpark, wo die Elefanten-Dichte enorm hoch ist. Geschichtlich Interessierte besuchen die Ruinen von Groß-Simbabwe oder Khami, beide archäologischen Stätten stehen auf der Welterbe-Liste der Unesco. 

Beste Reisezeit für Simbabwe: Mai bis Oktober. Die beste Reisezeit für die Victoriafälle ist im März und April. 

Corona-Regeln in Simbabwe: Seit dem 3. Februar müssen Reisende nach der Ankunft in Simbabwe nicht mehr in Quarantäne. Weiterhin darf das Land aber nur betreten, wer einen maximal 48 Stunden alten negativen PCR-Test vorweisen kann und bei der Einreise sympomfrei ist. Wer auf dem Landweg nach Simbabwe reist, muss einen Impfnachweis erbringen. Generell hat Simbabwe noch strenge Corona-Regeln: Eine Maskenpflicht gilt im gesamten öffentlichen Raum, beim Betreten von beispielsweise Hotels und Restaurants wird die Temperatur gemessen und es gilt eine Sperrstunde von 18 bis 6 Uhr.

Die Victoriafälle gehören sowohl zu Sambia als auch zu Simbabwe.

Südafrika

Highlights in Südafrika: Gerade ist Südafrika quasi omnipräsent in Deutschland: Denn eine der beliebtesten Fernsehsendungen, das Dschungelcamp (eigentlich: „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“) wird derzeit am Rande des Kruger-Nationalparks im Blyde River Canyon gedreht. Spektakuläre Landschaften erwarten dich bei einer Tour durch den „Dschungel“, der eigentlich gar keiner ist. Auch der Kruger-Nationalpark ist eines der größten Highlights des Landes, denn hier hast du gute Chancen, die Big Five zu sehen!

Wenn du im Norden unterwegs bist, solltest du auch Johannesburg auf deine Liste setzen. So gefährlich, wie gern getan wird, ist die Stadt nämlich gar nicht (nur Platz fünf in Südafrika, hinter Kapstadt). Dafür kannst du das großartige Apartheids-Museum besuchen – mit der Eintrittskarte bekommst du eine Hautfarbe und erlebst die Apartheid aus der Sicht von Weißen, Schwarzen, Colored People oder Asian People. 

Abseits des landschaftlich reizvollen Nordens ist es vor allem der Süden, der Besucherinnen und Besucher aus aller Welt anzieht. Ob beim Kanufahren im Tsitsikamma-Nationalpark, auf Elefanten-Safari im Addo-Elephant-Nationalpark, beim Pinguin-Gucken in Betty’s Bay oder am Boulder’s Beach oder beim Whale Watching in Hermanus – hier triffst du garantiert andere Reisende. Unbedingt sehen musst du die kunterbunte Metropole Kapstadt mit ihrem Wahrzeichen: dem Tafelberg. Nutze die erstbeste Chance, mit der Seilbahn hochzufahren, wenn es sich ergibt – meist liegt der Berg im Nebel oder es ist zu windig, als dass die Bahnen fahren könnten. 

Beste Reisezeit für Südafrika: März bis Oktober (im Juli und August kann es kalt werden)

Corona-Regeln in Südafrika: Alle Reisenden ab sechs Jahren müssen zur Einreise einen negativen, maximal 72 Stunden alten PCR-Test vorweisen. Zudem muss ein Gesundheitsformular ausgefüllt werden. Reisende können aufgefordert werden, die App „Covid Alert South Africa“ herunterzuladen. Im Land selbst gibt es derzeit keine Einschränkungen wie etwa eine Maskenpflicht. 

Der Blyde River Canyon gehört zu einem der natürlichen Highlights in Südafrika.

Tansania

Highlights in Tansania:Tansania ist für viele Reisende, die einmal nach Afrika möchten, ein Traumziel. Hier findet sich alles, was sich Deutsche so unter Afrika vorstellen: wilde Tiere, anstrengende Exkursionen auf den höchsten Berg Afrikas, den Kilimandscharo, kulturell vielfältige Großstädte und traumhafte Strände.

Bei einer Safari etwa in der Serengeti hast du die Chance, die Big Five (Löwe, Elefant, Leopard, Büffel und Nashorn) in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen. Noch bessere Chancen auf Tiersichtungen hast du im Ngorongorokrater, in dem auch der berühmte deutsche Biologe Bernhard Grzimek und sein Sohn Michael begraben sind. Nirgendwo auf der Welt ist die Dichte an Säugetieren so hoch wie hier. Der Lake-Manyara-Nationalpark zwischen Arusha und Ngorongorokrater ist bekannt für seine Löwen, die in Bäumen leben.

Wer gern selbst aktiv wird, kann in den Usambara-Bergen wandern. Und wer sich für Geschichte interessiert, sollte in Moshi das Mangi-Meli-Haus besuchen. Mangi Meli leistete Widerstand gegen die deutsche Kolonialherrschaft und wurde gehängt – seine Nachfahren sind noch heute auf der Suche nach seinem Schädel, der einfach nach Deutschland mitgenommen wurde. 

Auch das Insel-Archipel Sansibar gehört zu Tansania. Dort fühlt es sich ein wenig so an, als gebe es kein Corona – denn Partys fanden hier trotz Pandemie statt und Einschränkungen gab es seit Ausbruch der Corona-Pandemie auch nahezu nicht. Dafür aber gibt es kilometerlange weiße Sandstrände, den warmen, glasklaren Indischen Ozean mit all seinen Bewohnern (die du beim Schnorcheln vor Mnemba Island sehen kannst), die riesigen Landschildkröten auf Prison Island, interessante Gewürz-Safaris im Inneren der Hauptinsel sowie die Hauptstadt Stonetown, die Unesco-Weltkulturerbe ist.

Beste Reisezeit für Tansania: Mitte Dezember bis Mitte März und Mai bis Mitte November  

Corona-Regeln in Tansania: Wer nach Tansania reist, benötigt (ab sechs Jahren) einen maximal 96 Stunden alten negativen PCR-Test und muss sich zudem online registrieren. Für Sansibar gibt es eine eigene Registrierung. Die meisten Reisenden müssen bei Ankunft einen kostenpflichtigen Schnelltest machen, Geimpfte können von dieser Regel ausgenommen sein. Bei Reisen zwischen Festland und Sansibar kann ein Schnelltest verlangt werden. Es gibt keine weiteren Einschränkungen wie eine Maskenpflicht oder Abstandsregeln.

Die Serengeti in Tansania ist landschaftlich reizvoll – und Heimat der Big Five (Löwe, Leopard, Elefant, Büffel, Nashorn).

Uganda

Highlights in Uganda: Landschaft und Tierwelt in Uganda sind einzigartig. Du kannst beispielsweise auf einen Vulkan wandern oder beim Gorilla-Trekking im Urwald von Bwindi die Menschenaffen suchen. Auch Schimpansen leben in Uganda, genauer gesagt im Kibale-Nationalpark. Diese kannst du bei bestimmten Wanderungen mit Rangerinnen und Rangern besuchen – unter Einhaltung von Tierschutz-Richtlinien.

Auch abseits von Menschenaffen bezaubert Uganda mit seiner tierischen Vielfalt. Im Queen-Elizabeth-Nationalpark kannst du Elefanten sehen, sowohl bei einer Safari mit dem Auto als auch bei einer Bootstour. Bekannt ist der Park unter anderem für seine Löwen, die in der Mittagshitze gern in den Bäumen abhängen. Auch der Nil (der Weiße Nil entspringt etwas oberhalb des Victoriasees) sollte auf deiner Liste nicht fehlen, hier kannst du beispielsweise Rafting ausprobieren oder Kajak fahren – oder aber die beeindruckenden Wasserfälle Murchison Falls begutachten. 

Beste Reisezeit für Uganda: Mitte Dezember bis Ende Februar; Juli bis September

Es gibt nur noch wenige Orte, an denen man den Westlichen Flachlandgorilla in freier Wildbahn sehen kann – einer davon ist der Bwindi-Impenetrable-Nationalpark in Uganda.

Corona-Regeln in Uganda: Reisende ab sechs Jahren müssen zur Einreise einen maximal 72 Stunden alten negativen PCR-Test vorweisen. Dennoch ist bei Ankunft ein erneuter PCR-Test obligatorisch, die Kosten liegen bei 30 US-Dollar. Landesweit gilt eine Maskenpflicht und Moto-Taxis, sogenannte Bodabodas, dürfen zwischen 19 und 5.30 Uhr nicht genutzt werden.

Weitere Reiseziele in Afrika, die kein Hochrisikogebiet sind

Bei der Liste mit den 14 Ländern handelt es sich um die, die ab dem 30. Januar 2022 keine Hochrisikogebiete mehr sind. Bereits eine Woche später wurden weitere 33 afrikanische Staaten von der Liste des RKI genommen. Auch hier kannst du nun ohne Einschränkungen bei der Rückkehr Urlaub machen: 

  • Äquatorialguinea
  • Äthiopien
  • Benin
  • Botswana
  • Burkina Faso
  • Demokratische Republik Kongo
  • Dschibuti
  • Elfenbeinküste
  • Eritrea
  • Gabun
  • Gambia
  • Ghana
  • Guinea
  • Guinea-Bissau
  • Kamerun
  • Kapverden
  • Komoren
  • Liberia
  • Mali
  • Mauretanien
  • Mosambik
  • Niger
  • Nigeria
  • Republik Kongo
  • Sao Tomé und Principe
  • Senegal
  • Sierra Leone
  • Somalia
  • Sudan
  • Südsudan
  • Togo
  • Tschad
  • Zentralafrikanische Republik