Kakerlaken, Spinnen, Schlangen, Ameisen – wer ins Dschungelcamp des TV-Senders RTL einzieht, darf nicht zimperlich sein. Denn um sich Essen zu verdienen, müssen allerlei krabbelige und eklige Dschungelprüfungen absolviert werden. Normalerweise geschieht das im Dschungel in Australien– denn welcher Ort wäre besser für gefährliche Kleintiere?

In diesem Jahr musste die RTL-Produktion allerdings umplanen. Nachdem „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“, kurz: IBES, im vergangenen Jahr coronabedingt als reduziertes Format in Deutschland stattfand, wird die 15. Staffel in diesem Jahr in Südafrika gedreht. Denn: Australiens Grenzen sind nach wie vor wegen der Pandemie geschlossen. 

Und was wäre als Ausweichquartier da besser geeignet als das Dschungelcamp der Australier? Genau, denn auch in Australien gibt es eine Version des Dschungelcamps und die jüngsten Staffeln wurden nicht im heimischen Urwald gedreht, sondern in Südafrika. Just da, wo nun auch die deutschen Z-Promis Ekelprüfungen absolvieren müssen. Dr. Bob ist also bereits vertraut mit dem Camp, das extra für die TV-Produktion aufgebaut wurde. Am Freitag, 21. Januar, 21.30 Uhr, beginnt die Show auf RTL, wie schon in den vergangenen Jahren moderiert von Daniel Hartwich und Sonja Zietlow. 

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Dschungelcamp in Südafrika ist gar nicht im Dschungel

Wenig ist bisher seitens RTL zum Drehort der 15. Staffel von IBES bekannt gegeben worden. Doch aufgrund der Camp-Erfahrungen aus der australischen TV-Show gibt es einige Hinweise. So liegt das Dschungelcamp dieses Mal nicht in einem Dschungel, sondern in einem landschaftlich reizvollen Tourismus-Gebiet im Nordosten Südafrikas: Am Blyde River Canyon, unweit des weltberühmten Kruger-Nationalparks.

Und damit wird das Dschungelcamp in Südafrika in der Nähe von zwei der größten Sehenswürdigkeiten des Landes gedreht. Der Blyde River Canyon ist ein 26 Kilometer langer und bis zu 800 Meter tiefer Graben, der als eines der Naturwunder Afrikas gilt. Die roten Sandsteinfelsen sorgen für eine dramatische Landschaft, der Blyde River schlängelt sich hindurch. Zahlreiche Aussichtsplattformen bieten Touristinnen und Touristen spektakuläre Blicke über den Canyon.

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Eine Frau blickt über den atemberaubenden Blyde River Canyon in Südafrika.

Der Kruger-Nationalpark ist einer der größten in ganz Afrika und Heimat zahlreiche Tiere wie Elefanten, Löwen, Nashörner, Büffel, Flusspferde, Giraffen, Zebras, Leoparden und Geparden. Doch nebst den großen Säugetieren, die man bei einer Safari sehr gerne zu Gesicht bekommt, gibt es auch viele kleine Lebewesen, denen man im Schlaf nicht unbedingt begegnen möchte. 

Dschungelcamp: Schlangen, Spinnen und Moskitos statt Elefanten, Löwen und Zebras

Statt Elefant, Löwe und Nashorn werden die Kandidatinnen und Kandidaten, zu denen Harald Glööckler, Tina Ruland, Anouschka Renzi und Eric Stehfest gehören, auch in Südafrika eher Krabbeltieren begegnen. Denn auch am Blyde River Canyon leben allerlei Käfer und Insekten, Schlangen und Spinnen. Im Kruger-Nationalpark finden sich 53 Echsenarten und 54 verschiedene Schlangenarten, darunter neun giftige. Auch die Anopheles-Mücken, von denen einige Arten Malaria übertragen können, leben in dem Gebiet. 

Wer also erwartet hat, dass die IBES-Dschungelprüfungen 2022 weniger eklig und herausfordernd werden, liegt falsch.  

Auch auf besseres Wetter als im australischen Dschungel können die Teilnehmer und Teilnehmerinnen nicht hoffen: Sie sollten sich vielmehr auf viel Regen und ungemütliches Wetter einstellen. Das südliche Afrika wird derzeit von ungewöhnlich viel Regen heimgesucht, es starben bereits mehr als 100 Menschen in den Wassermassen in Südafrika, Lesotho und Madagaskar. 

Übrigens: Lucas Cordalis, einer jener Kandidaten, die dem breiteren TV-Publikum bekannt sind, wird in diesem Jahr doch nicht dabei sein, zumindest nicht von Beginn an. Der Sohn vom ersten Dschungelkönig 2004, Costa Cordalis, hat sich in Südafrika Corona eingefangen und muss sich deshalb isolieren. Einen Kandidaten zum Nachrücken gibt es nicht, es ist aber möglich, dass er doch noch ins Dschungelcamp zieht, sollte er schnell von Corona genesen.